29.10.2012, 09:56 Uhr | FUSSBALL.DE
Bei Borussia Mönchengladbach blicken Max Eberl und Co. wieder positiv in die Zukunft. (Quelle: imago)
Das war ein Sieg für die Moral: Borussia Mönchengladbach hat in Hannover einen 0:2-Rückstand aufgeholt und das Spiel bei den zuvor in 22 Heimspielen ungeschlagenen 96ern noch mit 3:2 gewonnen. Gute Laune also bei den Gladbachern - nun auch wieder zwischen den Verantwortlichen. Nachdem Sportdirektor Max Eberl zuletzt Trainer Lucien Favre öffentlich angezählt hatte, geht der Manager nun auf Schmusekurs. "Es gibt keinen Zwist", sagte Eberl in einem Interview im WDR. "Wir wollen beide den größtmöglichen Erfolg für unseren Arbeitgeber."
"Wir genießen, was heute passiert ist. Die Mannschaft hat eine überragende Reaktion gezeigt. Das kann einen richtigen Schub geben", ergänzte er.
Seine Aussagen zum Konflikt mit Favre relativierte Eberl. "Es war keine Kritik am Trainer, der natürlich nach den Abgängen von unseren Top-Spielern enttäuscht war", erklärte der 39-Jährige. "Die wechselten übrigens zu den besten beiden Klubs Deutschlands, was ja auch eine Auszeichnung für unsere Arbeit ist. Unser Trainer war enttäuscht, wieder bei Null anfangen zu müssen. Ich sage, wir fangen nicht bei Null an, sondern haben eine gute Basis und müssen uns nun einer neuen Herausforderung stellen."
Im Sommer hatten Marco Reus (Dortmund) und Verteidiger Dante (FC Bayern) den Klub nach einer überragenden Saison verlassen. Nach einem verkorksten Saisonstart ist die Borussia mit zwölf Punkten mittlerweile Bundesliga-Neunter.
Quelle: FUSSBALL.DE
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