02.02.2012, 17:36 Uhr
Teures Nachspiel für einige Fans: Hannover 96 will die hohe Geldstrafe von insgesamt 45.000 Euro durch den Europäischen Fußballverband UEFA an die Verursacher weiterleiten. "Unsere Linie bleibt konsequent. Wir werden die Verursacher zur Rechenschaft ziehen und diese Geldstrafen weitergeben", erklärte dazu 96-Präsident Martin Kind.
Anhänger der Niedersachsen hatten bei den beiden Europa-League-Auswärtsspielen in Kopenhagen und Lüttich illegal Rauchbomben und Leuchtfackeln gezündet und damit die UEFA-Gerichtsbarkeit auf den Plan gerufen. In einem ähnlich gelagerten Fall in der Bundesliga trieben die Norddeutschen eine vom Deutschen Fußball-Bund verhängte Geldbuße in Höhe von 4000 Euro von einem 96-Fan ein, der beim Auswärtsspiel in Augsburg mit Pyrotechnik gezündelt hatte.
Kind mahnte die Anhänger von Hannover mit Blick auf das Zwischenrundenspiel beim FC Brügge zur Vernunft. "Neue Verstöße würden zu weiteren hohen Strafen führen. Dann wären auch weitergehende Konsequenzen für unsere Anhänger nicht auszuschließen", sagte Kind.
Quelle: sid , dapd
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