24.03.2010, 15:32 Uhr
Um Krawalle zu vermeiden, bleiben die Rostock-Fans gegen St. Pauli zu Hause. (Foto: imago)Hansa Rostock verzichtet im brisanten Nord-Duell beim FC St. Pauli auf seine Anhänger und wird ohne Fan-Support nach Hamburg reisen. Nach abschließenden Gesprächen mit Fan-Vertretern wird der Traditionsklub die von der Hamburger Polizei genehmigten 500 personalisierten Sitzplatzkarten nicht in den Verkauf geben. Zugleich planen die Rostocker eine Protestaktion im ausverkauften Stadion Am Millerntor.
"Diese Kartenlimitierung ist eine Beschneidung der Fanrechte. Es ist unmöglich, die Tickets gerecht zu verteilen", sagte Hansa-Sprecher Karsten Lehmann. Große Plakate und Transparente sollen ausgelegt werden, der Rostocker Zuschauerbereich soll komplett leerbleiben.
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In der Vergangenheit war es beim Duell zwischen Hansa und dem FC St. Pauli immer wieder zu schweren Auseinandersetzungen gekommen, so auch beim Hinspiel am 2. November vergangenen Jahres. Damals musste ein Großaufgebot der Polizei Wasserwerfer und Tränengas einsetzen, um beide Fanlager zu trennen. Dabei wurden 27 Polizisten leicht verletzt und 23 Randalierer vorübergehend in Gewahrsam genommen.
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