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"Jetzt geht es gegen den Abstieg"

21.09.2013, 22:33 Uhr | FUSSBALL.DE, sid, dpa

Enttäuschte HSV-Spieler um Superstar Rafael van der Vaart nach der Derby-Pleite gegen Bremen. (Quelle: imago/MIS)

Enttäuschte HSV-Spieler um Superstar Rafael van der Vaart nach der Derby-Pleite gegen Bremen. (Quelle: imago/MIS)

Oliver Kreuzer hatte nach dem 99. Bundesliga-Nordderby einen dicken Hals. Als Kapitän Rafael van der Vaart und Nationaltorhüter Rene Adler schon lange wortlos in der Kabine verschwunden waren, redete der Sportdirektor des Hamburger SV Klartext. "Wir stehen extrem schlecht da", wetterte Kreuzer nach dem 0:2 (0:1) gegen Werder Bremen. Nationalspieler Heiko Westermann wurde noch deutlicher: "Jetzt geht es gegen den Abstieg, ich sage das schon seit ein paar Tagen. Es geht um die Existenz."

Der HSV steckt mit nur vier Punkten nach sechs Liga-Spielen in einer tiefen Krise. Der einzige Lichtblick: Immerhin naht in der Trainerfrage eine Lösung.

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HSV wie ein Abstiegskandidat

Die offenbar positiv verlaufenden Gespräche mit dem früheren niederländischen Nationaltrainer Bert van Marwijk konnten Kreuzer nach dem Spiel nicht so schnell besänftigen. Sein Blick verriet, was er vor allem in der ersten Hälfte gesehen hatte: Den Auftritt eines Abstiegskandidaten. "In der ersten Bundesliga braucht man Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten und Aggressivität. In der Beziehung war es über weite Teile viel zu wenig. Wir haben 60 Minuten sehr schlecht gespielt, in der Offensive kaum stattgefunden und es biederen Bremern leicht gemacht", legte der 47-Jährige nach.

Es reicht momentan nicht für die Eliteliga. Auch Interimstrainer Rodolfo Cardoso war nicht in der Lage, den Hamburgern neue Motivation zu geben. "Die Mannschaft ist im Moment einfach nicht in einer guten Verfassung", meinte der 44 Jahre alte Argentinier.

Jansen: "Das ist sehr, sehr bitter"

In der zweiten Halbzeit habe sich sein Team "reingehauen und gekämpft", versuchte Cardoso die wenigen positiven Aspekte im Spiel seiner Mannschaft zu beschreiben. "Das 2:6 gegen Dortmund ist immer noch in den Köpfen", mutmaßte HSV-Verteidiger Marcell Jansen und stöhnte: "Das ist sehr, sehr bitter. Wir hatten nur ein, zwei Torchancen, und das zu Hause. Wir konnten den Bremern nicht wehtun."

HSV-Chaoten stürmen Gäste-Block

Wie viel Zündstoff die Partie hatte, zeigte sich bereits vor dem Anpfiff. Da hatten einige HSV-Chaoten offenbar versucht den Gäste-Block zu stürmen. Die Polizei musste einschreiten und die Gruppen voneinander trennen. Zudem wurde Pyrotechnik in Richtung der Sicherheitskräfte abgefeuert.

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Bereits am kommenden Dienstag wartet die nächste Aufgabe auf den HSV. Dann müssen die Hanseaten im DFB-Pokal gegen Zweitliga-Spitzenreiter Greuther Fürth ran. Eine weitere Gelegenheit sich zu blamieren.

Quelle: FUSSBALL.DE, sid, dpa

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