05.10.2010, 12:23 Uhr | FUSSBALL.DE, dpa
Der verunglückte Schulter-Klaps von Peter Niemeyer (Screenshot: LIGA total!)
So nah ist Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus auf dem Platz noch niemand gekommen. Es läuft die 55. Minute im Zweitliga-Spiel zwischen Hertha BSC und Alemannia Aachen, als sich die Wege von Steinhaus und Herthas Peter Niemeyer kreuzen. Beide laufen rückwärts, schauen dabei nach vorn. Niemeyer will der Schiedsrichterin im Vorbeigehen auf die Schulter klopfen. Keine ungewöhnliche Geste zwischen Spielern und Unparteiischen, doch der Mittelfeldspieler verfehlt sein Ziel und wischt Steinhaus über die Brust. (Busen-Wischer von Peter Niemeyer: Klicken Sie sich durch die Foto-Show.)
Sie prüft kurz, ob alles noch richtig sitzt und blickt leicht überrascht zu Niemeyer. Der hebt entschuldigend die Hand, beide lachen. Eine coole Reaktion von Steinhaus, die nicht nur in dieser Szene sehr souverän reagierte. Sie hatte das Spiel jederzeit voll im Griff. "Wir sind aneinander vorbeigelaufen und haben uns dabei berührt. Das war weder für ihn noch für mich eine außergewöhnliche Situation. Ich denke, da kann man es mit einem Augenzwinkern belassen", schilderte die Polizeibeamtin später im ZDF.
Ungewollt sorgte Niemeyer damit für eine der wenigen aufregenden Situationen in einer ansonsten lauen Nullnummer. "Ich will nicht sagen: Das war die beste Szene des Spiels. Das wäre ein bisschen gemein", scherzte Moderator Thomas Helmer bei Sport1. Und wie sah Verursacher Niemeyer seinen verunglückten Schulter-Klaps? "Sie stand ein wenig weiter weg als gedacht."
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Quelle: FUSSBALL.DE , dpa
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