04.03.2009, 15:21 Uhr
Sportdirektor Stevic, Präsident Beeck und Geschäftsführer Stoffers (v. l.): Zuversicht sieht anders aus (Foto: dpa)Der geplante Einstieg von Unternehmer Nicolai Schwarzer beim TSV 1860 München ist endgültig vom Tisch. "In den vergangenen Wochen ist sehr viel Porzellan zu Bruch gegangen", sagte 1860-Geschäftsführer Manfred Stoffers am Mittwoch. Deshalb habe sich der Verein gemeinsam mit Schwarzer darauf verständigt, aufgrund der "verunglückten" Vertragshistorie das vereinbarte Projekt einvernehmlich zu beenden.
Trainer-Job bei 1860Wolf darf bleiben
22. SpieltagLöwen schießen St. Pauli ab
Transfergelder müssen zurückgezahlt werden
Das bereits geflossene Geld für die Transfers von Antonio Rukavina und Nikola Gulan will der Berliner Immobilien-Unternehmer von den finanziell schwer angeschlagenen Sechzigern nicht sofort zurückfordern, sondern in ein mittelfristiges Tilgungsdarlehen umwandeln. Parallel dazu laufen beim TSV 1860 derzeit die Bemühungen auf Hochtouren, das Chaos um den geplatzten Investoren-Deal zu beseitigen. In einer sechsstündigen Sitzung am Dienstagabend einigten sich Aufsichtsrat und Präsidium darauf, sich der Verantwortung für die Fehler in jüngster Vergangenheit zu stellen und gemeinsam Vorkehrungen für die Zukunft zu treffen.
1860 MünchenDoll ein Trainer-Kandidat
Ergebnisse und Tabelle der2. Bundesliga
Kein "Köpferollen" im Vorstand
"Die Zeit des Köpferollens bei 1860 ist vorbei, eine Fehlerflucht wird es nicht geben", sagte Stoffers. Präsident Rainer Beeck und die beiden Vizes Franz Maget und Hans Hasenstab werden auch in Zukunft das Präsidium von 1860 bilden, allerdings mit eingeschränktem Verantwortungsbereich. "Das Präsidium tut nur noch das, was Präsidien üblicherweise tun. Also repräsentieren, statt Geschäfte führen", erklärte Stoffers. Mit der voreiligen Verkündung des Investorengeschäfts hatte das Präsidium den Verein in eine tiefe Krise gestürzt. 1860 reagiert nun mit "einer strikten Trennung der Reviere", um Kompetenzüberschneidungen in Zukunft auszuschließen. Einzig der Aufsichtsrat des Vereins wird in Zukunft personell verändert auftreten. Willi Mantel, der bereits vor drei Wochen in einem offenen Brief den Rücktritt von Beeck gefordert hatte, legte sein Amt als Aufsichtsrat nieder.
FUSSBALL.DE/isd
Michael Sziedat geht mit Preetz hart ins Gericht.
mehr zu Hertha BSCAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoDer Außenseiter gewinnt den "Modau-Klassiker".
zum VideoDer Außenseiter gewinnt den "Modau-Klassiker".
zum Video