29.05.2009, 21:29 Uhr
Frank Löning war gegen den VfL erfolgreich. (Foto: imago)Frank Löning lässt den SC Paderborn vom Aufstieg in die 2. Bundesliga träumen. Im ersten Relegations-Spiel gegen den VfL Osnabrück erzielte der eingewechselte Stürmer in der 78. Minute das Tor des Tages zum 1:0 (0:0). Dadurch reist Paderborn mit einem kleinen Vorteil zum Rückspiel, das am Montag in Osnabrück stattfindet, vergab aber in der Schlussphase die Chance auf einen höheren Sieg.
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Osnabrück sehr defensiv
Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie zunächst einmal keinen Gegentreffer kassieren wollten. Vor allem Osnabrück beschränkte sich vor 15.100 Zuschauern auf die Defensive. Paderborn tat in einer kämpferischen Partie mehr für das Spiel, erarbeitete sich aber kaum Chancen. Die erste hatte Enis Alushi in der 24. Minute, als er nach schönem Doppelpass mit Jovan Damjanovic frei vor Keeper Tino Berbig stand, diesen aber nicht überwinden konnte. Auch im Nachschuss scheiterte Alushi. In der 38. Minute versuchte es Damjanovic selbst, sein Schuss aus 15 Metern landete am Außennetz.
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Konter schlecht ausgespielt
Nach dem Wechsel wurde das Nachbarschaftsduell - beide Städte liegen nur 106 Kilometer auseinander - lebhafter. Was auch daran lag, dass sich Osnabrück nun in der Offensive am Geschehen beteiligte. Henning Grieneisen bediente nach schönem Alleingang Mathias Surmann, der aus aussichtsreicher Position weit verzog (49.). Auf der Gegenseite setzte Alushi das Leder bei einem Weitschuss drüber (51.). Paderborn hatte weiter mehr vom Spiel, die Gäste versuchten zu kontern. Taten dies jedoch meist recht ungeschickt: So zum Beispiel Nico Frommer, der schon weit in der gegnerischen Hälfte war, dann aber einem Gegenspieler den Ball in die Füße passte.
Güvenisik vergibt höheren Sieg
Paderborns Trainer André Schubert brachte mit Sercan Güvenisik und Löning frischen Wind im Angriff, nahm mit Damjanovic und Sven Krause aber auch Offensivkräfte vom Platz. Zu viel Risiko wollte der Coach des Drittligisten dann doch nicht gehen. Aber die Einwechslungen lohnten sich auch so. Güvenisik fand noch in Berbig seinen Meister (77.), doch Löning ließ die Fans jubeln. Dabei profitierte er von einem Patzer Darlington Omodiagbes, der im Rückwärtsgang ausrutschte. Löning war durch und traf. Güvenisik hätte noch erhöhen können, verzog aber freistehend vor Berbig (88.) und setzte den Ball aus drei Metern neben das leere Tor (90.+3).
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