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Kicker-Ticker: Freitag, 30. September

30.09.2011, 10:33 Uhr

Große Aufregung in Spanien: Ein bekannter Filmkritiker hat den exzentrischen Trainer Jose Mourinho von Real Madrid in einer Kolumne als "Nazi" bezeichnet. In seinem Beitrag für die größte spanische Tageszeitung "El Pais" schrieb Carlos Boyero: "Dieser Jose Mourinho ist ein sehr gefährlicher Typ. Fußball muss von Menschen gespielt werden, nicht von Bestien. Aber genau das ist, was der portugiesische Nazi will." Mourinho will den Kritiker verklagen.

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Dzeko sagt "sorry"

Edin Dzeko von Manchester City hat sich für die heftige Reaktion nach seiner Auswechslung im Champions-League-Gruppenspiel beim FC Bayern München entschuldigt. "Ich weiß, dass meine Reaktion nicht gut war. Ich habe mich entschuldigt und der Trainer hat es akzeptiert und gesagt, dass alles okay ist", berichtete der frühere Torjäger des VfL Wolfsburg auf der Internetseite seines Klubs.

Dzeko hatte auf seine Auswechslung in der 55. Minute mit einer abfälligen Handbewegung reagiert und war wortlos an Coach Roberto Mancini vorbeigelaufen. "Es ist nicht gut für uns gelaufen. Deshalb war ich besonders frustriert", sagte der Bosnier. Sein Teamkollege Carlos Tevez war wegen der Weigerung, sich bei der 0:2-Niederlage München einwechseln zu lassen, von den Citizens für zwei Wochen suspendiert und zu einer Geldstrafe von 570.000 Euro verdonnert worden.

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Urteil stößt auf Unverständnis

Werder Bremen hat enttäuscht auf das milde Urteil im Prozess gegen sieben Hooligans aus der rechten Szene reagiert. Diese hatten 2007 die Feier einer linken Werder-Fangruppe im Weserstadion überfallen. Dabei waren 40 Personen verletzt worden. Das Bremer Amtsgericht beendete nach vier Jahren den Prozess bereits nach dem zweiten Verhandlungstag. Die Angeklagten stimmten einem Angebot des Richters zu, der gegen eine Geldstrafe und ein Geständnis den Prozess abschloss.

"Wir können insbesondere die Umstände, unter denen der erste Prozesstag abgehalten wurde, nicht nachvollziehen. Es ist außerdem unverständlich, warum die Abwicklung des Prozesses so lange dauerte", sagte Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer. Während des ersten Prozesstages war es zu fragwürdigen Szenen gekommen, als es Sympathisanten der Angeklagten möglich war, sich vermummt im Gerichtsgebäude aufzuhalten und Prozessbeobachter zu fotografieren. Fischer kündigte an, als Konsequenz die unmittelbar nach der Tat ausgesprochenen Stadionverbote nun umzusetzen. Dazu benötigt der Klub jedoch noch zustellungsfähige Adressen der Verurteilten, die durch die Staatsanwaltschaft zugänglich gemacht werden müssen.

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Super-Vertrag für Götze

Er ist erst 19 Jahre alt und wird schon mit Geld überschüttet: Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hat Nationalspieler Mario Götze den Vertrag mit seinem Sponsor Nike vorzeitig bis 2022 verlängert. Der Ball-Künstler von Borussia Dortmund soll demnach in zehn Jahren rund 15 Millionen Euro kassieren. Das macht 1,5 Millionen jährlich.

Mit dem neuen Super-Deal in der Tasche verdient der BVB-Star mehr als in Dortmund. Der Deutsche Meister hatte vor einem Jahr den Vertrag mit Götze bis 2014 verlängert und sein Gehalt auf eine Million Euro per anno erhöht.

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Rekordstrafe für Tevez Der Kicker-Ticker vom Vortag

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Quelle: dapd , dpa , sid , FUSSBALL.DE

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