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Mourinho gewinnt Machtkampf bei Real

26.05.2011, 10:19 Uhr

Machtkampf gewonnen: Mourinho (li.) bleibt, Valdano (re.) geht. (Foto: imago)

Machtkampf gewonnen: Mourinho (li.) bleibt, Valdano (re.) geht. (Foto: imago)

Erfolg für Jose Mourinho: "The Special One" hat den Machtkampf bei Real Madrid für sich entschieden und seinen internen Gegenspieler, Generaldirektor Jorge Valdano, aus dem Amt gedrängt. Der Abschied Valdanos kommt einem Erdbeben im Klub von Mesut Özil und Sami Khedira gleich und ist für Mourinho eine große Genugtuung.

Der Portugiese fordert seit Monaten mehr persönlichen Einfluss auf die Aufgabenbereiche des Sportdirektors, ganz so, wie er es aus England vom FC Chelsea kennt. Die Entscheidung des Klubs gegen Valdano ist somit auch eine Kapitulation vor dem Erfolgstrainer Mourinho und das Eingeständnis, dass alle Titel-Hoffnungen der Königlichen ausschließlich auf den Fähigkeiten Mourinhos ruhen.

Präsident bedauert Trennung von Valdano

Das Mehr an Einfluss hat der Fußballlehrer nun bekommen, trotz des spürbaren Widerwillens seines Präsidenten Florentino Perez. "Ich möchte betonen, wie schmerzhaft die Trennung von Jorge Valdano für mich ist", sagte Perez bei der Bekanntgabe der Vertragsauflösung. "Wir haben einen langen Weg zusammen bestritten." Valdano hatte das Amt des Generaldirektors nach der Wahl von Perez zum Klubchef vor zwei Jahren übernommen. Die Aufgaben Valdanos werden nun unter Mourinho und dem Geschäftsführer Jose Angel Sanchez aufgeteilt.

Zufriedengestellter Mourinho sagt Chelsea ab

Mourinho hatte nie einen Hehl aus dem Konflikt zwischen ihm und Valdano gemacht und seinen Vorgesetzten vor allem für Fehler in der Einkaufspolitik verantwortlich gemacht. Zuletzt war es gar zur offenen Auseinandersetzung über die Medien gekommen. Valdano warf Mourinho Fehler in Taktik und Mannschaftführung vor, der stolze Portugiese drohte umgehend mit seinem Abschied aus Madrid. Diese Drohung und Mourinhos Flirt mit einem erneuten Engagement in England hat nun Wirkung gezeigt. Valdano ist weg, Mourinho mächtiger als zuvor. Und so hat der 48-Jährige dem FC Chelsea, aktuell mal wieder auf Trainersuche, umgehend abgesagt.

Quelle: FUSSBALL.DE

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