10.02.2013, 16:43 Uhr | dpa
Kann die Aussage von Rafael van der Vaart nicht nachvollziehen: Jürgen Klopp. (Quelle: Chai v. d. Laage/imago)
Sein unüberlegtes Geständnis ging im Jubel über den 4:1-Coup bei Borussia Dortmund zunächst fast unter, sorgte dann aber für kontroverse Diskussion. HSV-Spielmacher Rafael van der Vaart hatte zugegeben, die Rote Karte für BVB-Torjäger Robert Lewandowski mit einer theatralischen Aktion provoziert zu haben.
Der Niederländer ging den Polen nach seinem mit Rot bestraften Foul vehement an und trug somit entscheidend zur Rudelbildung und Aufregung bei. "Warum sagt er so etwas nachher?", klagte BVB-Trainer Jürgen Klopp im WDR-Hörfunk.
Van der Vaart hatte nach Spielende offen über die Szene mit Lewandowski und seine Absicht gesprochen: "Der Schiedsrichter wollte keine Rote zeigen. Da habe ich ein wenig Theater gemacht. Dann hat er sich mit seinen Assistenten besprochen und dann doch die gerechte Rote gegeben." Klopp zeigte sich von der Aussage van der Vaarts enttäuscht: "Das ist der schlechteste Satz, den ich jemals gehört habe."
Allerdings muss man van der Vaart zugutehalten, dass er die tumultartigen Szenen im weiteren Verlauf der Partie nicht zu weiteren Schauspiel-Einlagen nutzte. Vor der Südtribüne des brodelnden Dortmunder Stadions wurde er von einem Feuerzeug getroffen. Für die wütenden Reaktionen der Fans äußerte van der Vaart nach der Partie sogar Verständnis.
Quelle: dpa
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