29.03.2011, 12:30 Uhr | mspw
Transfers, Verletzte, Besonderheiten: Es gibt reichlich Neuigkeiten aus der 3. Liga. (Foto-Montage: FUSSBALL.DE)
Die Personalentscheidungen in der 3. Liga nehmen kurz vor dem Saisonfinale Fahrt auf. So hat Dynamo Dresden den Vertrag mit Lars Jungnickel verlängert. Beim SV Sandhausen beerbt Otmar Schork Tobias Gebert als Manager. Während Offenbachs Schlussmann Robert Wulnikowski ausgezeichnet wird, spendet Rot Weiss Ahlen für die Erdbeben-Opfer in Japan.
Im Rahmen einer Aktion vom Deutschen Roten Kreuz in Ahlen haben die Rot Weissen für die Erdbeben-Opfer in Japan gespendet. "Wir freuen uns, einen kleinen Teil zur Unterstützung beitragen zu können", sagte Trainer Arie van Lent. Im Anschluss an das Heimspiel gegen den FC Bayern München II (9. April) treten im Klubheim am Ahlener Wersestadion zwei Bands auf und geben ein Benefizkonzert. Der Erlös geht an die Jugendabteilung von RWA.
Saarbrückens Velimir Grgic steht FCS-Trainer Jürgen Luginger in den kommenden sechs bis acht Wochen nicht zur Verfügung. Grgic hat sich einen Anriss des Innenbandes im rechten Knie zugezogen und auch das Kreuzband ist beschädigt. Der 32-jährige Stürmer (drei Saisontore) hatte sich im Testspiel gegen den Süd-Regionalligisten VfR Wormatia Worms (0:1) bei einem Zusammenprall am Knie verletzt. Voraussichtlich wird Grgic in dieser Saison, die Mitte Mai endet, nicht mehr zum Einsatz kommen.
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Die Sachsen planen bereits die Zukunft. Der Vertrag mit Mittelfeldspieler Lars Jungnickel wurde um zwei Jahre bis Sommer 2013 verlängert. Der neue Kontrakt gilt für die 2. und 3. Liga. "Ich freue mich, dass ein so mannschaftsdienlicher Akteur weiterhin zur Verfügung steht. Lars ist universell einsetzbar und hat mit seinen Leistungen viel zum erfolgreichen Saisonverlauf beigetragen", lobte Trainer Matthias Maucksch den 28-Jährigen, der schon in der Jugend für Dresden am Ball war. Es ist die zweite Vertragsverlängerung bei Dynamo innerhalb weniger Tage. Zuvor hatte schon David Solga ein neues Arbeitspapier unterschrieben.
Aktuell Ergebnisse und Tabelle der 3. Liga
Für seine guten Leistungen im Tor der Offenbacher Kickers wurde Robert Wulnikowski nun ausgezeichnet. Der 33-Jährige wurde zum "Sportler des Jahres 2010" in Offenbach gewählt. "Ich freue mich über die Wahl, die mich mit Stolz erfüllt. Es zeigt, dass die Menschen in Offenbach meine Leistungen anerkennen", so der Torhüter der Kickers, der erst als zweiter Fußballer nach Suat Türker (damals ebenfalls Kickers Offenbach) im Jahr 2007 ausgezeichnet wurde. Seit 2008 trägt Wulnikowski das Trikot der Hessen und kam in 103 von 105 möglichen Punktspielen zum Einsatz.
Im Rennen um den Klassenverbleib kann Bayerns Reserve-Trainer Hermann Gerland bald wieder auf Deniz Yilmaz zurückgreifen. Nach seinem auskurierten Fußbruch kann der Stürmer wieder dosiert trainieren. Dagegen ist die Saison für Bastian Müller wohl schon vorbei. Der defensive Mittelfeldspieler zog sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu und muss mehrere Wochen pausieren.
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Tobias Gebert tritt zum 31. Mai von seinem Posten als Manager des SV Sandhausen zurück. "Ich ziehe die Konsequenz aus dem für alle enttäuschenden Verlauf der Runde. Wir hatten uns vor der Saison den Aufstieg in die 2. Bundesliga als Ziel gesetzt. Wir haben einen Kader zusammengestellt, von dem ich überzeugt war, dass dieses Ziel erreichbar ist. Ich bin für den sportlichen Bereich des SV Sandhausen verantwortlich, somit ist dieser Rücktritt für mich die logische Konsequenz", erklärte Gebert. Sein Nachfolger wird Otmar Schork, der schon von 1994 bis 2002 nebenberuflich als Manager des SVS tätig war. Gebert wird weiter für den SVS im Marketingbereich tätig sein, verlängerte seinen Vertrag bis 2013.
TuS Koblenz: Aus Sicherheitsgründen bleibt eine Tribüne beim nächsten Heimspiel der TuS gegen Eintracht Braunschweig am 2. April gesperrt. Die zuständigen Ämter der Stadt Koblenz und das Unternehmen, das die Tribüne gebaut hatte, äußerten schriftlich Bedenken bezüglich der Standsicherheit der Anlage. Sie teilten der TuS mit, dass diese Bedenken darauf zurückzuführen seien, dass die Bewegungen auf der Tribüne sich in einer Art und Weise abspielen, die über das normale Fan-Verhalten in Fußballstadien deutlich hinausgehen würden.
Quelle: FUSSBALL.DE
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