22.11.2012, 11:56 Uhr | dpa
Die Spieler von Alemannia Aachen müssen weiterhin um ihren Arbeitsplatz bangen. (Quelle: imago)
Der Aachener Stadtrat ist nicht bereit, dem zahlungsunfähigen Traditionsklub Alemannia Aachen wieder mit Geld unter die Arme zu greifen. Das teilte ein Sprecher der Stadt nach der Sitzung des Stadtrats am Vorabend mit. Die Politiker hätten sogar hinterfragt, ob die Stadt für den Drittligisten Strom und Wasser weiter bezahlen sollte. Einen Beschluss habe es aber nicht gegeben.
Die Alemannia hatte einen Insolvenzantrag angekündigt. Um den Spielbetrieb bis Saisonende fortzuführen, braucht der Klub Geld. In der Saison 2013/2014 will der Verein in der Regionalliga neu starten. Die Stadt hatte dem klammen Klub schon mehrfach geholfen. Jetzt befürchtet sie, dass Alemannia ein Darlehen von knapp 19 Millionen Euro nicht mehr zurückzahlen kann. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung gegen den Verein.
Quelle: dpa
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