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OFC verhängt Stadionverbote wegen antisemitischen Parolen

17.09.2013, 20:20 Uhr | sid, dpa

OFC-Fans ließen sich im Derby gegen Eintracht Frankfurt II zu antisemitischen Parolen hinreißen.  (Quelle: imago\Hartenfelser)

OFC-Fans ließen sich im Derby gegen Eintracht Frankfurt II zu antisemitischen Parolen hinreißen. (Quelle: Hartenfelser/imago)

Regionalligist Kickers Offenbach hat auf die antisemitischen Sprechchöre seiner Fans während des Derbys bei Eintracht Frankfurt II reagiert und Stadionverbote verhängt. Das bestätigte Geschäftsführer David Fischer im Gespräch mit "Spiegel online". "Wir distanzieren uns ausdrücklich von Gewalt sowie antisemitischen und rassistischen Parolen. Wir haben bereits in Zusammenarbeit mit der Polizei einen Teil der Störer ermittelt und Stadionverbot gegen die entsprechenden Personen verhängt", sagte Fischer.

Ein "kleiner Personenkreis" habe dem Verein einen großen Imageschaden zugefügt. "Wir entschuldigen uns bei jenen, die davon in Mitleidenschaft gezogen wurden oder sich durch Äußerungen angegriffen und verletzt fühlen", hieß es in einer Erklärung des OFC. "Es gibt keinerlei Toleranz solcher Vorkommnisse, ausgelöst durch einzelne Personen. Das werden wir keineswegs dulden oder ignorieren, sondern mit aller Konsequenz dagegen vorgehen."

Präsident Ruhl: "Das sind Außenseiter und Chaoten"

Präsident Frank Ruhl zeigte sich auch Tage nach dem Spiel, das er selbst im Stadion verfolgt hatte, noch schockiert. "Wir waren alle entsetzt von dem, was sich dort dargeboten hat an Gewalt und verbalen Entgleisungen. Wir hatten bisher wenig Probleme mit unseren Fans oder Teilen davon. Das sind Außenseiter und Chaoten, die auch teilweise nur für so ein Spiel sonst woher kommen", sagte er.

Antisemitische Parolen und Attacken aus dem OFC-Block

Durch ein Internet-Video war bekanntgeworden, dass es während und nach der Partie nicht nur zu leichten Ausschreitungen und einem Platzsturm durch rund 30 Offenbacher Anhänger gekommen war. Aus dem OFC-Block waren zudem antisemitische Parolen zu hören gewesen. Fischer versicherte, der Verein gehe "rigoros gegen diese Tendenzen vor, damit es gar keinen Nährboden für Antisemitismus oder rechte Gewalt gibt".

Die Eintracht und den OFC verbindet seit Jahrzehnten eine große Rivalität. Nach dem Zwangsabstieg in die vierte Liga spielen die Offenbacher nur noch gegen die U23-Mannschaft der Frankfurter.

Quelle: sid, dpa

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