01.11.2011, 12:02 Uhr | mspw
Transfers, Verletzte, Besonderheiten: Es gibt reichlich Neuigkeiten aus der 3. Liga. (Quelle: Foto-Montage: FUSSBALL.DE)
Eine besondere Aktion hat sich Kickers Offenbach für das Eröffnungsspiel der neuen Arena auf dem Bieberer Berg ausgedacht. Der OFC bietet "Tickets zum Anziehen" für die Partie gegen Bayer 04 Leverkusen im neuen Stadion, dessen Fertigstellung für Mai 2012 geplant ist. Die Mannschaft wird nur im Eröffnungsspiel mit einem besonderen Trikot auflaufen, das auch die Fans zusammen mit einer Eintrittskarte kaufen können.
Ziel ist eine "rote Wand" zur Unterstützung der Mannschaft. "Wir freuen uns, dass diese ganz besondere Aktion schon nach der ersten Vorstellung bei wenigen Partnern zu einer garantierten Bestellung von 1.500 Trikots geführt hat", so Geschäftsführer Thomas Kalt. Die Kickers hoffen, 8000 bis 10.000 "Tickets zum Anziehen“ verkaufen zu können.
Der Drittligist VfB Stuttgart II und sein ehemaliger Cheftrainer Jürgen Seeberger haben sich auf eine Vertragsauflösung verständigt. Die Stuttgarter hatten sich im Mai dieses Jahres von Seeberger nach eineinhalb Jahren getrennt, weil sie mit ihm nicht mehr über die Saison hinaus weiterarbeiten wollten.
Seeberger hatte allerdings noch einen bis zum Sommer 2012 gültigen Vertrag. Seitdem betreut Jürgen Kramny den Tabellenfünften.
SV Babelsberg-Neuzugang Zlatko Hebib konnte beim 2:1 gegen den VfL Osnabrück noch nicht eingesetzt werden. Der 20-jährige Abwehrspieler war erst einen Tag vor der Partie verpflichtet worden, die Spielberechtigung lag noch nicht vor.
Hebib hatte zuletzt beim Schweizer Klub Yverdon-Sport FC gespielt. Wie der Verein mitteilte, wird das Gehalt des ehemaligen Junioren-Nationalspielers der Schweiz von einer Investorengruppe übernommen. Hebib könnte beim VfR Aalen zu seinem Debüt kommen. Nicht dabei sein wird der gelb-gesperrte Babelsberger Top-Torjäger Markus Müller (sieben Tore bei 15 Einsätzen). "Es gibt verschiedene Überlegungen, wie wir ihn am besten ersetzen können", sagte SVB-Trainer Dietmar Demuth auf "DFB.de".
Ohne Esad Razic muss Rot-Weiß Oberhausen das Gastspiel bei Arminia Bielefeld bestreiten. Der Defensivspieler hatte gegen Darmstadt 98 (1:1) Rot gesehen und wurde vom DFB-Sportgericht für insgesamt drei Spiele gesperrt.
Dimitrios Pappas ist in Bielefeld zum letzten Mal rot-gesperrt. Der neue RWO-Trainer Mario Basler kann jedoch wieder mit Jeff Gyasi planen, dessen Gelb-Sperre nach dem 1:1 gegen den SV Darmstadt 98 abgelaufen ist. Basler war mit dem Punktgewinn gegen den SVD bei seinem Einstand nicht unzufrieden, zumal der Ausgleich durch Tobias Willers in Unterzahl und in letzter Minute fiel. "Mit einer so starken Leistung ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir aus dem Tabellenkeller herauskommen werden", sagte Basler.
Nicht um Punkte geht es in einem attraktiven Testspiel, das RWO vereinbart hat. Am 12. November gastiert der Bundesligist Borussia Mönchengladbach in Oberhausen.
Der Trainer des SC Preußen Münster, Marc Fascher, muss seine Mannschaft in der kommenden Begegnung beim 1. FC Saarbrücken umbauen. Mittelfeldspieler Julian Loose und Stürmer Sercan Güvenisik hatten im Heimspiel gegen Wacker Burghausen (0:0) jeweils die Rote Karte gesehen. Auch Kapitän Stefan Kühne muss zusehen. Er hatte sich die fünfte Gelbe Karte der laufenden Saison eingehandelt.
Der VfR Aalen hat seinen goldenen Oktober mit zehn Punkten aus vier Spielen ungeschlagen abgeschlossen. Nach dem 3:2 beim Tabellen-Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena beträgt der Rückstand der Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl auf einen Aufstiegsplatz gerade einmal einen Punkt.
"Meiner Mannschaft ist es in Jena endlich einmal gelungen, ein Spiel nach einem Rückstand zu drehen. Das sollte Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben. Der Blick auf die Tabelle zeigt eine schöne Momentaufnahme. Es kommt jetzt aber darauf an, sofort nachzulegen und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, sagte Hasenhüttl.
Aalen ist nun auf eigenem Platz gegen den SV Babelsberg 03 gefordert. Hasenhüttl hofft, dass er dann wieder auf Martin Dausch (Bänderdehnung im Knie) und Andreas Hofmann (Seitenstrang-Angina), die in Jena nicht dabei waren, zurückgreifen kann.
Innenverteidiger Nico Herzig wird dem SV Wehen Wiesbaden frühestens nach der Winterpause wieder zur Verfügung stehen. Beim 27-Jährigen war vor dem Spiel bei der SpVgg Unterhaching (1:5) ein Meniskusriss im rechten Knie festgestellt worden. Die gleiche Verletzung hatte ihn schon vor fast genau einem Jahr bei Alemannia Aachen zu einer Pause gezwungen. Bis zu seiner Verletzung stand Herzig in allen Liga-Spielen auf dem Platz.
Beim FC Carl Zeiss Jena leitet vorerst Lothar Kurbjuweit, Trainer der Oberligamannschaft des FCC, das Training der ersten Mannschaft. Der 60-Jährige springt interimsweise für Heiko Weber ein, von dem sich der Klub nach dem 2:3 gegen den VfR Aalen getrennt hatte. Kurbjuweit wird von Miroslav Jovic (40) unterstützt, der früher selbst für Jena am Ball war und aktuell im Scouting-Bereich für den FCC arbeitet. Er hat bis auf weiteres die Aufgaben des ebenfalls beurlaubten Co-Trainers Ralf Santelli übernommen.
Nach seinem Bandscheibenvorfall befindet sich Jan Mauersberger beim VfL Osnabrück im Aufbautraining und soll in der nächsten Zeit langsam wieder an die Übungseinheiten mit der Mannschaft herangeführt werden. Der 26-jährige Abwehrspieler kam verletzungsbedingt erst zu vier Liga-Einsätzen für die Osnabrücker in dieser Saison. Marco Neppe absolviert nach seinen Adduktorenbeschwerden weiterhin Reha-Maßnahmen. Als Trainingsgäste aus der eigenen U19 waren jetzt Malik Urner und Malte Nieweler dabei.
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Quelle: dapd
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