16.01.2013, 11:12 Uhr | dpa
Sven-Göran Eriksson ist der Wunschkandidat des Investors Hasan Ismaik. (Quelle: dpa)
Nach der Einigung in der Trainerfrage hofft der Zweitligist TSV 1860 München zukünftig auf eine bessere Zusammenarbeit mit seinem Investor Hasan Ismaik. "Der Kontakt zwischen Herrn Ismaik und uns soll jetzt direkter und intensiver werden. Er hat auch eine Delegation des Vereins nach Abu Dhabi eingeladen. Das zeigt, dass unsere Beziehung keine Einbahnstraße ist", sagte Präsident Dieter Schneider dem "Donaukurier".
Die Vereinsführung hatte sich nach einem längeren Zwist in der Nacht zum Dienstag mit Ismaik geeinigt, den Trainerstab mit dem englischen Ex-Nationalcoach Sven-Göran Eriksson zu verstärken. Kurzfristig soll mit dem Schweden die Bundesliga erreicht werden. "Wir wollen ja beide das Gleiche. Nämlich so schnell wie möglich aufsteigen und das auf solider kaufmännischer Basis", so Schneider. Eriksson soll künftig zusammen mit Coach Alexander Schmidt als Trainer-Duo agieren.
Nach übereinstimmenden Medienberichten hat die Löwen-Führung inzwischen auch Kontakt mit Ismaiks Wunschtrainer Eriksson aufgenommen - die Verhandlungen mit dem einstigen Starcoach gelten aber vor allem dank Ismaiks Finanzkraft als reine Formsache. In Betracht kommt demnach sogar, dass der 64-Jährige noch ins laufende 1860-Trainingslager nach Belek nachreist. In der Türkei bereiten sich die Münchner bis zum Wochenende auf die Zweitliga-Restrunde vor.
Quelle: dpa
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