05.10.2010, 17:32 Uhr | sid
Kevin Kuranyi präsentiert sich bei Dynamo Moskau in starker Form. (Foto: imago)
Es entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte: Kevin Kuranyi hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, eines Tages wieder das Trikot der Nationalmannschaft überstreifen zu dürfen. "Wer mich kennt, weiß, dass ich erst aufgebe, wenn das Spiel tatsächlich zu Ende ist. Ich werde einfach weiter hoffen, irgendwann doch noch mal eine neue Chance zu bekommen. Auch wenn es vielleicht ein Kampf gegen die Windmühlen ist", schrieb der Stürmer von Dynamo Moskau in einer Kolumne für "spox.com".
Derzeit sehe es aber so aus, "als wäre das Thema Nationalmannschaft für mich unter Joachim Löw keines mehr. Wenn er mich in den vergangenen Monaten trotz meiner Tore nicht nominiert hat, wird er das wohl auch in Zukunft nicht tun. Etwas anderes zu glauben, wäre weltfremd", sagte Kuranyi.
Er bedauere die Entscheidung von Löw jedoch sehr. Überrascht sei er vor allem über die Begründung für seine Nicht-Nominierung: "Joachim Löw betont immer, dass ich nicht ins System passen würde. Das ist eine Aussage, die mich etwas ratlos macht. Wenn man meine Karriere verfolgt, sieht man, dass ich in den unterschiedlichsten Systemen erfolgreich war und immer meine Tore gemacht habe. Ich denke, dass dies nicht das schlechteste Argument ist."
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Der 28-Jährige wurde trotz guter Leistungen bei Schalke 04 nicht für die WM in Südafrika nominiert. Auch in den bisherigen Länderspiel-Aufgeboten nach der WM fehlte der Name des 52-maligen Nationalspielers, der im Sommer nach Russland wechselte und dort in acht Spielen insgesamt sechs Tore erzielte.
Quelle: sid
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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