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Holtby verlässt die Krisen-Schalker sofort

28.01.2013, 18:17 Uhr | FUSSBALL.DE

Lewis Holtby hat sein letztes Spiel für Schalke bereits absolviert. (Quelle: dpa)

Lewis Holtby hat sein letztes Spiel für Schalke bereits absolviert. (Quelle: dpa)

Bei Schalke 04 ist immer noch mächtig Sand im Getriebe. Der geplante Transfer von Lewis Holtby ist perfekt und der von Michel Bastos steht laut Medienberichten kurz vor dem Abschluss. Der Bundesligist hat sich mit Tottenham Hotspur über den sofortigen Wechsel von Holtby geeinigt. Das bestätigten beide Klubs. "Wir haben für alle Beteiligten die beste Lösung gefunden", sagte Manager Horst Heldt: "Lewis hatte uns signalisiert, dass er nicht abgeneigt wäre, vorzeitig zu wechseln, und Schalke 04 hat noch eine ordentliche Ablösesumme erhalten."

Laut "Bild"-Zeitung kassiert Schalke für den 22 Jahre alte Mittelfeldspieler eine Ablöse von 1,75 Millionen Euro und zusätzlich die Einnahmen aus einem Freundschaftsspiel zwischen beiden Vereinen. Holtby besitzt beim Premier-League-Klub aus London bereits einen Vertrag vom 1. Juli dieses Jahres an.

Bastos absolviert Medizincheck

Auch die Verpflichtung von Bastos von Olympique Lyon ist nahezu perfekt. Der 29 Jahre alte brasilianische Offensivspieler weilte am Montag zum Medizincheck in Gelsenkirchen. Bastos soll für 1,8 Millionen Euro für eineinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2014 Millionen ausgeliehen werden. Schalke habe sich sowohl im Sommer 2013 als auch im Sommer 2014 eine Kaufoption für den Nationalspieler gesichert.

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Keller steht massiv in der Kritik

Die beiden Transfers deuten sich bereits seit Wochen an, allerdings reizten alle Seiten die Zeit bis zum Transferschluss an diesem Donnerstag fast vollkommen aus. Noch in der vergangenen Woche waren die Verhandlungen um Holtby ins Stocken geraten, obwohl die Spurs ihr Angebot für Holtby mehrfach nachgebessert hatten. Nach einem Bericht der "WAZ"-Zeitungen war Schalkes Manager Horst Heldt nach London gereist, um mit Tottenhams Manager Daniel Levy die letzten Details der Transaktion zu klären.

Währenddessen ebbt die Diskussion um Neu-Trainer Jens Keller nach der müden Nullnummer in Augsburg nicht ab. "Ich weiß auch nicht, warum dieses Thema so dramatisiert wird", sagte Benedikt Höwedes, als er zum x-ten Mal nach der Arbeit des neuen Chefcoaches gefragt wurde. "Er macht einen super Job, deshalb kann ich die Diskussion überhaupt nicht nachvollziehen", betonte der Nationalspieler.

Keller kann seine Handschrift nicht auf das Team übertragen

Keller hat mit den Königsblauen zwar vier Punkte aus den ersten beiden Rückrundenspielen geholt und die Negativsere vom Ende der Hinrunde gestoppt. Doch der Rückstand auf die angepeilten Champions-League-Plätze ist am Wochenende wieder gewachsen: Der Tabellendritte Borussia Dortmund ist schon sieben Punkte weg, der Vierte Eintracht Frankfurt vier. Außerdem ist nach dem dritten Pflichtspiel unter dem 42-Jährigen dessen Handschrift noch nicht zu erkennen.

Von aggressivem Pressing und schnellem Umschaltspiel, wie von Keller angekündigt, ist noch nichts zu sehen, von Aufbruchsstimmung nichts zu spüren. Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, der die Beförderung des U17-Trainers zuletzt noch einmal verteidigt hatte, wird "jetzt nicht ungeduldig". Doch der Druck ist nach der Nullnummer beim Abstiegskandidaten Augsburg noch gestiegen, denn die Königsklasse bleibt weiter das erklärte Ziel. Alles andere als ein Sieg am kommenden Samstag gegen das abgeschlagene Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth würde Kellers Position weiter drastisch verschlechtern.

Quelle: FUSSBALL.DE

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