01.11.2009, 21:46 Uhr
Ewald Lienen lässt seinen Gefühlen freien Lauf. (Foto. imago)Mit heftigen Verbal-Attacken von Löwen-Trainer Ewald Lienen gegen Lauterns Coach Marco Kurz endete am Sonntag das Fußball-Zweitligaspiel zwischen 1860 München und dem 1. FC Kaiserslautern.
"Das war unter der Gürtellinie und kein kollegiales Verhalten. Wenn er so was in Südeuropa machen würde, würden sie ihn dort lynchen", schimpfte Lienen nach der 0:1-Niederlage. Der Coach der Sechziger fühlte sich von Kurz provoziert, der sich nach dem Schlusspfiff mit geballten Fäusten demonstrativ der Münchner Trainerbank zugewandt hatte.
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Marco Kurz freut sich kurz nach dem Abpfiff über den knappen FCK-Erfolg. (Foto: imago)
Auf eben dieser Bank könnte bald ein anderer Trainer Platz nehmen. Bei den Fans hat "Zettel"-Ewald Lienen keinen Kredit mehr. "Wir haben die Schnauze voll", sangen die Löwen-Anhänger nach der zweiten Saison-Heimniederlage. "Wir können dem Trainer keine Schuld geben, wenn wir nicht umsetzen, was er von uns verlangt", sagte Kapitän Benjamin Lauth. Kurz genoss dank Torschütze Erik Jendrisek (32. Minute) die Rückkehr zu seinem Ex-Klub: "Nach den Niederlagen gegen Düsseldorf und im Pokal gegen Bremen sind wir eindrucksvoll zurückgekommen".
Quelle: dpa
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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