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LOTTO-Nordcup: Potsdamerinnen überraschen

14.01.2013, 17:13 Uhr | shfv

Oldesloes Torhüterin Jennifer Weber wurde einstimmig zur besten Torhüterin beim 6. LOTTO-Nordcup gewählt. Den Pokal sicherte sich zum dritten Mal Turbine Potsdam. (Quelle: shfv-kiel.de)

Oldesloes Torhüterin Jennifer Weber wurde einstimmig zur besten Torhüterin beim 6. LOTTO-Nordcup gewählt. Den Pokal sicherte sich zum dritten Mal Turbine Potsdam. (Quelle: shfv-kiel.de)

Turbine Potsdam hat sich am vergangenen Sonntag vor 3.600 begeisterten Zuschauern in der Kieler Sparkassen-Arena zum dritten Mal den LOTTO-Nordcup gesichert. Das Team von Co-Trainer Dirk Heinrichs setzte sich dank einer erheblichen Leistungssteigerung im Laufe des Turniers im Endspiel souverän mit 3:0 gegen den FCR Duisburg durch. Die vermeintlichen Favoriten aus Wolfsburg und Frankfurt waren nach begeisternder Vorrunde im Halbfinale gescheitert.

Für die beiden schleswig-holsteinischen Teams war bereits nach den Gruppenspielen Endstation. Die Mannschaft des FFC Oldesloe konnte sich jedoch immerhin über den 5. Platz und die Leistung ihrer Torhüterin Jennifer Weber freuen. Die Oldesloerin wurde von den akkreditierten Sportjournalisten einstimmig zur Torhüterin des Turniers gewählt. Als beste Spielerin wurde Wolfsburgs Nationalspielerin Nadine Keßler ausgezeichnet, die Torjägerkanone sicherte sich Duisburgs niederländische Nationalspielerin Lieke Martens mit fünf Treffern.

Türhüterin Weber Highlight der Vorrunde

Frankfurts Nationalspielerin Melanie Behringer trifft beim 6:2-Auftaktsieg gegen Holstein Kiel. Die Geschichte der Vorrunde beim 6. LOTTO-Nordcup ist schnell erzählt. Nach vier von fünf Vorrunden-Spieltagen waren die wichtigsten Entscheidungen bereits gefallen. Wolfsburg und Frankfurt hatten jeweils vier Siege auf dem Konto, Duisburg und Potsdam je zwei Siege und die schleswig-holsteinischen Zweitligisten von Holstein Kiel und dem FFC Oldesloe waren trotz teilweise ansehnlicher Leistungen mit 0 Punkten bereits ausgeschieden. Am letzten Spieltag wurden entsprechend nur noch die letzten Platzierungen ausgespielt, wobei sich der FFC Oldesloe im Derby gegen Holstein Kiel mit 2:1 durchsetzen konnte. Wolfsburg besiegte Frankfurt ebenfalls mit 2:1, Turbine Potsdam schien die Hoffnungen auf einen Turniererfolg nach dem 0:5 gegen den FCR Duisburg und Platz Vier nach der Vorrunde schon abgeschrieben zu haben. Höhepunkt der Gruppenphase waren aus schleswig-holsteinischer Sicht mit Sicherheit die herausragenden Leistungen von Oldesloes Torhüterin Jennifer Weber, die ihre Mannschaft gegen die teilweise übermächtige Bundesliga-Konkurrenz mit zahlreichen Glanztaten vor höheren Niederlagen bewahrte.

Turbine kämpft sich zurück

Für den FFC Oldesloe und Vanessa Hamed reichte es nur zu einem Sieg gegen Holstein Kiel im letzten Gruppenspiel. Nach den souveränen Vorstellungen in der Vorrunde galten der VfL Wolfsburg und der 1.FFC Frankfurt, der mit allen fitten Hallenspielerinnen nach Kiel gekommen war, als aussichtsreiche Kandidaten auf den Titelgewinn. Doch schon im ersten Endspiel konnte die erste Überraschung bestaunt werden. Turbine Potsdam, offenbar wachgerüttelt durch die 0:5-Demütigung im letzten Gruppenspiel gegen Duisburg, spielte gegen den VfL Wolfsburg wie ausgewechselt und sicherte sich dank einer disziplinierten Mannschaftsleistung einen knappen 2:1-Erfolg. Im zweiten Halbfinale, der Neuauflage des Endspiels von 2012, erspielten sich sowohl Duisburg als auch Frankfurt zahlreiche Tormöglichkeiten, letztendlich trennte man sich nach der regulären Spielzeit 1:1-Unentschieden. Im anschließenden Neunmeterschießen setzte sich der Titelverteidiger mit 4:3 durch.

"Diesen Turnierausgang konnte man nach der Vorrunde nicht erwarten"

Im Endspiel hatten die "Torbienen" aus Potsdam aber endgültig ihren Rhythmus gefunden, sodass sie zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen das Team von Petra Hauser kamen. Selbst Duisburgs niederländische Nationalspielerin Lieke Martens, die zuvor bereits fünf Treffer erzielt hatte, konnte sich nicht mehr entscheidend in Szene setzen. Potsdams Co-Trainer Dirk Heinrichs zeigte sich entsprechend begeistert nach Turnierschluss: "Wir haben in Endspiel und Halbfinale zwei starke Spiele gezeigt, aber diesen Turnierausgang konnte man nach der Vorrunde sicher nicht erwarten. Ich bin aber stolz, dass die Mannschaft dann gezeigt hat, wie diszipliniert und organisiert sie auch in der Halle auftreten kann".

Großartige Atmosphäre in der Arena

Der 1.FFC Turbine Potsdam sicherte sich den 3. Sieg beim LOTTO-Nordcup. Lob erhielt aber nicht nur das Siegerteam aus Potsdam, sondern auch der Schleswig-Holsteinische Fußballverband von den Trainern der Bundesligisten. "Wir werden immer nach Kritikpunkten oder Verbesserungsvorschlägen zum LOTTO-Nordcup gefragt. Es gibt aber einfach keine. Von der Ankunft an ist alles bis ins Detail organisiert. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr", so Frankfurts Trainer Philipp Dahm bei der Pressekonferenz. Zufrieden mit dem Turniertag zeigte sich auch Sabine Mammitzsch, Vorsitzende des SHFV-Frauen- und Mädchenausschusses: "Wir sind mit dem Zuschauerzuspruch von 3.600 Besuchern wieder sehr zufrieden, die Atmosphäre in der Halle war ebenfalls großartig".

Alle Ergebnisse des 6. LOTTO-Nordcup finden Sie auf www.shfv-kiel.de.

Weitere Infos vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband auf shfv-kiel.de

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Quelle: shfv

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