24.11.2009, 16:19 Uhr
Luca Toni will die Bayern im Winter Richtung Italien verlassen. (Foto: imago)Luca Tonigibt im Konflikt mit seinem Trainer Louis van Gaal keine Ruhe. "Seit vier Monaten habe ich Probleme mit ihm. Alles hat seine Grenzen. Unser Verhältnis ist so gut wie am Ende", sagte der 32-Jährige dem italienischen Fernsehsender RAI 3. Seit Wochen stimmt es zwischen Toni und van Gaal nicht, weil sich der Italiener in Diensten des FC Bayern München vom Niederländer nicht genügend gewürdigt fühlt.
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"Ich würde gerne nach Italien zurückkehren, um die Tore zu schießen, die mich in die Nationalmannschaft zurückbringen. Von den derzeit aktiven Stürmern bin ich immer noch derjenige, der die meisten Tore in der Nationalelf geschossen hat", zitierte die Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" den italienischen Stürmer. Seit Monaten wird über einen Transfer Tonis in der Winterpause spekuliert, zumal der Italiener unter van Gaal seinen Stammplatz verloren hat.
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Anstelle von Toni durfte zuletzt wieder Mario Gomez im Sturmzentrum ran, der im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (1:1) die 1:0-Führung erzielte. Im Bayerischen Fernsehen betonte Manager Uli Hoeneß, dass Mario Gomez eine Investition für die Zukunft sei, weil dieser deutlich jünger als der Italiener ist. Dennoch könne man nicht sagen, "lieber Luca, jetzt haben wir den Mario Gomez, jetzt schleich Dich nach Italien", betonte der Manager.
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Aus Enttäuschung über seine Auswechslung zur Halbzeitpause hatte Toni im Bundesligaspiel gegen Schalke 04 (1:1) vorzeitig das Stadion verlassen und war von den Bayern mit einer Geldstrafe belegt worden. In der Punktrunde kam der anfänglich verletzte Stürmer in dieser Saison überhaupt erst viermal zum Einsatz. Am vergangenen Sonntag im Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen (1:1) war Toni von Coach van Gaal gar nicht in den Kader berufen worden - laut Verein fehlte er wegen einer Leistenzerrung.
Quelle: dpa
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