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Heidel: "Bayern verhält sich unwürdig"

26.04.2013, 09:18 Uhr | sid, FUSSBALL.DE

Christian Heidel hat eine klare Meinung zur Einkaufspolitik der Bayern. (Quelle: imago\Jan Huebner)

Christian Heidel hat eine klare Meinung zur Einkaufspolitik der Bayern. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Christian Heidel hat die Transferpolitik des FC Bayern München kritisiert. "Wie sich die Bayern derzeit verhalten, ist nicht würdig für einen deutschen Meister", sagte der Manager des FSV Mainz 05 laut "kicker.de" bei einer Podiumsdiskussion der "Frankfurter Rundschau".

Die harsche Schelte von Heidel bezog sich auf den überraschenden Wechsel von Dortmunds Mario Götze zum Rekordmeister zur neuen Saison. Der Transfer war kurz vor dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen dem BVB und Real Madrid (4:1) öffentlich geworden und hatte für jede Menge Wirbel gesorgt.

Heidel: "Warten immer noch auf Anruf"

Auch bei der Verpflichtung des Mainzer Verteidigers Jan Kirchhoff hätten sich die Münchner nicht kollegial verhalten, so Heidel weiter. "Irgendwann haben wir erfahren, dass bei den Bayern ein Medizincheck stattfindet. Auf einen kurzen Anruf, dass unser Spieler unter Vertrag genommen wurde, warten wir nach wie vor", sagte der Funktionär. Der 22-jährige Kirchhoff wechselt zur kommenden Saison ablösefrei von Mainz zum FCB.

Ins gleiche Horn stieß auch der Mainzer Präsident Harald Strutz. "Ein Mann wie Jan Kirchhoff geht jetzt zu den Bayern. Irgendwann spielt der da vielleicht auch mal", sagte Strutz der "Offenbacher Post". "Bei den großen Vereinen sitzt so viel Potenzial auf der Bank. Sollen sie andere doch auch mal wachsen lassen, damit der Wettbewerb fairer wird."

Auch Rode zu den Bayern

Unterdessen haben die Bayern nach Götze und Kirchhoff mit Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt wohl bereits den dritten Neuzugang für die kommende Spielzeit klargemacht. Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen hat den Wechsel des U21-Nationalspielers gegenüber der "Bild"-Zeitung indirekt bestätigt. "Warum geht Jan Kirchhoff zu den Bayern? Warum Sebastian Rode? Mein Gott, das sind junge Leute. Die können dort eben ein Vielfaches verdienen. Punkt. Aus. Das ist eben so", sagte Bruchhagen.

Hübner: "Kann Heidels Eindrücke bestätigen"

Für den Funktionär ist es klar, dass die Frankfurter finanziell nicht mit dem Tabellenführer konkurrieren können. "Der Lizenzspieleretat von Eintracht ist 30 Millionen, der von den Bayern ist 150 Millionen." Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner ist deshalb ebenfalls sauer auf die Münchner. "Ich kann Heidels Eindrücke nur bestätigen", sagte er. "Andere Interessenten haben sich ausgeklinkt, weil sich das Gefühl eingestellt hatte, über Rodes Zukunft ist entschieden."

Ob Rode bereits in diesem Sommer oder nach Ablauf seines Vertrages 2014 ablösefrei wechselt, ist indes noch offen. Bei einem Transfer zur kommenden Saison wird eine Ablöse fällig. Rodes Marktwert liegt bei rund acht Millionen Euro.

Quelle: sid, FUSSBALL.DE

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