17.04.2009, 15:03 Uhr
Kampf und Krampf am Mainzer Bruchweg: Der Mainzer Zsolt Löw (l) und der Ahlener Rene Müller (r) versuchen an den Ball zu kommen. (Foto: dpa)Der FSV Mainz 05 muss auf die Couch und seinen Heimkomplex behandeln lassen. Auch gegen Rot Weiss Ahlen gelang der Mannschaft von Trainer Jörn Andersen nur ein 0:0. Damit warten die Mainzer seit vier Heimspielen auf einen Sieg. "Wir müssen unser Stadion am Bruchweg in Stadion am Fluchweg umtaufen. Es ist unvorstellbar, was hier passiert, aber es scheint wirklich ein Fluch über dem Stadion zu liegen", sagte FSV- Präsident Harald Strutz nach der Begegnung im Abo-Sender Premiere, "aber da müssen wir durch. Die Mannschaft darf den Glauben an ihre Aufstiegschance nicht verlieren." Die Ahlener bereiteten ihrem neuen Cheftrainer Stefan Emmerling dagegen einen guten Einstand, warten allerdings nun seit fünf Spielen auf einen Dreier. Dennoch war der Ahlen-Coach zufrieden. "Natürlich wäre ein Sieg von uns glücklich gewesen. Aber den einen oder anderen hätten wir machen können", trauerte Emmerling den Großchancen seiner Schützlinge nach.
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Live-Ticker zum Nachlesen Mainz 05 - Rot Weiss Ahlen
Ergebnisse und Tabelle der2. Bundesliga
Mainz in allen Belangen überlegen
Um die erste Halbzeit kurz zusammenzufassen: Ahlen fand so gut wie gar nicht statt. Mainz dominierte nach Belieben und beherrschte den Gegner in allen Belangen, vergab aber eine Großchance nach der anderen. Dragan Bogavac (2. und 45. Minute), Miroslav Karhan (14.) und Roman Neustädter (37.) scheiterten selbst in aussichtsreichster Position. Die Ahlener hatten irgendwo auf der Autobahn zwischen Ahlen und Mainz ihre gesamte Offensive verloren, die einzige "Chance" machte der Mainzer Torhüter Dimo Wache schon im Ansatz zunichte. Als Schiedsrichter Thomas Frank dann zur Pause pfiff, meinte man Tränen der Dankbarkeit in den Augen der Gästespieler sehen zu können.
Rot-Weiss AhlenEmmerling springt ein
FC AugsburgLuhukay muss früher ran
Hansa Rostock Zachhuber mistet weiter aus
Buckleys Verletzung brachte den Mainzer Spielfluss ins Stocken
Nach der Pause zunächst das gleiche Bild. Mainz drängte auf den Führungstreffer, Ahlens Marco Reus konnte jedoch Nikolce Noveskis Kopfball auf der Linie klären (47.). Dann endlich schienen sich die Ahlener daran zu erinnern, dass man Spiele schwer gewinnt wenn man vorne kein Tor macht. Mit der ersten richtigen Chance der Gäste durch Lars Toborg hätte es 1:0 für Rot Weiss stehen müssen (54.). Als Delron Buckley verletzt ausschied, ging auch kurzzeitig der Mainzer Spielfluss flöten. Ahlen wagte mehr und hatte durch René Müller (74.) und Kevin Großkreutz (75.) die Führung auf dem Fuß. Mainz Trainer Jörn Andersen wagte alles und brachte mit Milorad Pekovic und Florian Heller weitere Offensivkräfte. Mehr als ein Lattenkopfball des ebenfalls eingewechselten Aristide Bancé (83.) sprang aber nicht heraus.
Der 28. Spieltag: | ||||
FC Augsburg | - | VfL Osnabrück | 3:0 | |
Mainz 05 | - | Rot-Weiss Ahlen | 0:0 | |
Hansa Rostock | - | Rot-Weiß Oberhausen | 3:1 | |
Wehen Wiesbaden | - | Greuther Fürth | 0:1 | |
1. FC Nürnberg | - | FC St. Pauli | 2:0 | |
MSV Duisburg | - | TuS Koblenz | 2:3 | |
Alemannia Aachen | - | FSV Frankfurt | 2:0 | |
SC Freiburg | - | FC Ingolstadt | 3:2 | |
1860 München | - | 1. FC Kaiserslautern | 1:1 |
FUSSBALL.DE/ Thorsten Grunow/dpa
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