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WM 2010

Einer für alle, alle für einen

26.07.2010, 18:37 Uhr | sid

Diego Maradona will einmal mehr seinen Kopf durchsetzen. (Foto: imago)

Keine Antworten, nur weiter offene Fragen: Die Zukunft von Diego Maradona als argentinischer Nationalcoach bleibt offen. Bei einem Treffen mit dem nationalen Fußball-Verbandschef Julio Grondona hat der 49-Jährige Medienberichten zufolge keine Einigung über die Fortsetzung seines Engagements erzielt. Das berichtete der TV-Sender "America 24". Ob dies bedeute, dass Maradona sein Amt als Nationaltrainer niederlegt, war offen. Weder Maradona noch Grondona gaben Erklärungen ab. Ihre Mienen waren eher finster.

"Das Treffen ist zu Ende, das Rätsel geht weiter", titelte die Zeitung "La Nacion" auf ihrer Homepage unmittelbar nach der gut zweistündigen Unterredung. Maradona hatte Grondona zuvor Bedingungen gestellt. "Wenn sie an den Zeugwart ran wollen, wenn sie an den Masseur ran wollen, bin ich weg", sagte er. Lust, das Amt weiterzuführen und mit den Leuten zu arbeiten, die er möge, habe er, beteuerte Maradona vor dem Treffen.

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Nicht ohne meine Freunde

"Es hängt davon ab, was Grondona sagt und ob er akzeptiert, was ich will", sagte er ebenfalls vor dem Gespräch mit dem mächtigen AFA-Chef, der Maradona vor knapp zwei Jahren den Posten übertragen hatte. Neben Alejandro Mancuso soll auch Hector Enrique weiter in seinem Trainerstab arbeiten. Beide standen Maradona bereits in Südafrika zur Seite. Mancuso ist ein alter Kumpel, mit Enrique gewann Maradona 1986 den WM-Titel. Er habe auch mit den Spielern gesprochen, betonte Maradona: Er habe deren Unterstützung.

Maradonas Zukunft ungewiss

Seit dem Ausscheiden bei der WM in Südafrika herrscht im Land des zweimaligen Weltmeisters Unklarheit: Bleibt Maradona oder geht er? Bei der Rückkehr nach Buenos Aires, wo Zehntausende ihn und seine Mannschaft feierten, sprach er von einem Kreis, der sich geschlossen habe. Doch schon bald wurde die Tendenz deutlich, dass er das Amt weiter ausüben möchte. Zumal der nationale Verband unter dem mächtigen Grondona seinen Wunsch zum Ausdruck brachte, mit Maradona die WM 2014 im Land des Erzrivalen Brasilien in Angriff nehmen zu wollen.

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Quelle: sid

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