18.11.2011, 16:01 Uhr
Der einstige DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder (li.) verteilt Breitseiten gegen Franz Beckenbauer, Berti Vogts und Rudi Völler. (Foto: imago)
Gerhard Mayer-Vorfelder hat überraschend deutliche Kritik an den Ex-Bundestrainern Berti Vogts und Franz Beckenbauer geübt. Gleichzeitig stärkt er Jürgen Klinsmann den Rücken.
Angesprochen auf den sportlichen Aufschwung im deutschen Fußball sagte der ehemalige DFB-Präsident der Jahre 2001 bis 2006 im Interview bei "Zeit online": "Berti Vogts behauptet immer, dass er Pläne in der Schublade hatte und hat. Ich habe aber noch keinen gesehen."
Für Mayer-Vorfelder habe Klinsmann den entscheidenden Anteil am aktuellen Erfolg: "Die Leistung der aktuellen Nationalelf ist auch ein Verdienst von Jürgen Klinsmann. Er hat viel angestoßen, wofür er kritisiert wurde - und was heute Standard ist, etwa Trainerteams."
Über Beckenbauer, unter dem die DFB-Auswahl 1990 Weltmeister geworden war, urteilt der 78-Jährige: "Franz Beckenbauer hat großen Charme, aber wenig Sinn für Konzepte", und schob hinterher: "Rudi Völler war in dieser Frage nicht besonders initiativ." Der aktuelle Bundestrainer Joachim Löw sei hingegen "schon immer eine gute Fachkraft" gewesen.
Quelle: dapd
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
mehr zur RelegationAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoDer Europa-League-Sieger sorgt für ein Highlight.
zum VideoDer Europa-League-Sieger sorgt für ein Highlight.
zum Video