02.01.2012, 13:02 Uhr
Michael Skibbe ist von sich und seiner Arbeit überzeugt. (Foto: imago)
Michael Skibbe hat gerade erst sein Amt als Trainer bei Hertha BSC angetreten, trotzdem scheint er mit seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt noch nicht abgeschlossen zu haben. "Mit mir wäre die Eintracht nie im Leben abgestiegen", sagte der 46-Jährige dem "kicker".
Skibbe war bei den Hessen im März 2011 nach einem Heimsieg gegen den FC St. Pauli vor die Tür gesetzt worden.
"Ich bin mir sicher, dass die Entscheidungsträger im Klub heute anders handeln würden - und es zwar nicht öffentlich, aber vor sich selbst als Fehler eingestehen, mich nach einem Sieg entlassen zu haben", sagte Skibbe. Der neue Hertha-Coach hatte durch den Dreier gegen St. Pauli am 27. Spieltag den ersten Sieg in der Rückrunde geholt. Die Eintracht stand mit 31 Punkten auf Rang 14, am Ende stiegen die Hessen unter Daum mit 34 Zählern ab.
Unterdessen hat Skibbe vor seinem ersten Hertha-Training bekräftigt, mit dem aktuellen Kader in die Rückrunde gehen zu wollen. "Ich bin jetzt nicht der Trainer, der sagt, wir müssen in der Winterpause unbedingt drei neue Spieler holen." Der Coach will sich aber alle Optionen offen halten: "Ich werde mir in den nächsten Tagen im Trainingslager ein genaues Bild von der Mannschaft machen. Und wenn wir dann feststellen sollten, dass wir doch noch eine Verstärkung benötigen, können wir bis Ende Januar immer noch nachlegen."
Quelle: sid
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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