06.02.2012, 11:18 Uhr | tfv-erfurt.de
Der FSV Martinroda überzeugte mit guter taktischer Leistung (Foto: tfv)
Die Entscheidung ist gefallen! Am Samstag, den 4. Februar, wurde die diesjährige Hallenlandesmeisterschaft des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) in der Rudolstädter Dreifelderhalle (Klinghammerstraße) ausgetragen. Der FSV Martinroda holte sich den Titel in der Halle und gewann damit die 22. Meisterschaft um den Köstritzer Pokal.
Die Schützlinge von Trainer Jens Schmidt boten dabei vor allem im Endspiel gegen den Vorjahresgewinner SV SCHOTT Jena eine taktisch gute Leistung, ließen die technisch besseren Zeiss-Städter spielen und trugen ihre Gegenangriffe schnell und effektiv vor.
Dabei hatten die Jenaer Pech, dass sich ihr Schlussmann Andrè Dähne verletzte und durch Paul Schletzke im Tor ersetzt werden musste. Doch der SV-Keeper hatte bis dato so überzeugt, dass er als "Bester Torhüter" geehrt wurde. Unter den drei Torschützen im Finale für Martinroda war mit Philipp John auch der "Beste Torschütze" der viereinhalb-stündigen Veranstaltung, die 180 Zuschauer sahen. Der Mann von Martinroda traf fünf Mal.
Dabei begann das anständig geführte Turnier für den späteren Landesmeister wenig verheißungsvoll. Denn er gab im ersten Vorrundenspiel gegen Jena eine 2:0-Führung aus den Händen. Doch danach hielt sich der 15. der Verbandsliga gegen die beiden Landesklassisten Eintracht Hildburghausen und die SpVgg Siebleben mit zwei Siegen schadlos und zog als Tabellenzweiter der Vorrundengruppe B in die Runde der besten vier Teams ein. Gruppenerster in dieser Staffel wurde der Titelverteidiger. Zwei knappe Siege und ein torloses Remis reichten, um im Halbfinale dabei zu sein. Auch aus der Gruppe A qualifizierten sich die Verbandsligisten. Im direkten Aufeinandertreffen gab es zwischen dem Gastgeber FC Einheit Rudolstadt und dem SC Leinefelde im ersten Spiel ein 1:1. Doch dann blieben beide Vertretungen ungeschlagen, wobei die Saalestädter ihrer beiden Vorrundenvergleiche gewannen, und verwiesen die Konkurrenz auf die Plätze.
Im ersten Halbfinale ging Rudolstadt gegen Martinroda zwar in Führung. Aber ein Fehler ermöglichte dem FSV den Ausgleich und mit zwei weiteren Treffern machte Martinroda den "Sack zu". In einer kampfbetonten Begegnung, wohl der einzigen, in der viel Hektik aufkam, behielt Jena danach gegen Leinefelde mit 2:0 die Oberhand. Das "kleine Finale" zwischen Rudolstadt und Leinefelde ging an die Einheimischen. Tore von Raab und Walter, der die Auszeichnung "Bester Spieler" in Empfang nehmen konnte, brachte Einheit Rudolstadt noch einen Platz auf dem Podest.
Die 22. Hallenendrunde wurde vom FC Einheit Rudolstadt sehr gut organisiert, wobei der Dank auch an Ulrich Hofmann, Mitglied im TFV-Spielausschuss, und an Joachim Zeng, in der TFV-Zentrale unter anderem zuständig für den Spielbetrieb, geht. Beide leisteten in der Vorbereitung und Durchführung so wie der Gastgeber und das Team vom Sportlerheim Schwarza (Inhaber Andreas Granwoski) ganze Arbeit. Das betonte auch TFV-Vorstand Manfred Lindenberg zum Abschluss. Er übergab gemeinsam mit der Turnierleitung die Pokale und Medaillen und natürlich reichlich Getränke der Köstritzer Brauerei an Sieger und Platzierte.
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