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Nicht reden. Handeln!

24.10.2009, 09:28 Uhr

Duisburgs Trainer Peter Neururer fordert: Weniger reden, dafür handeln. (Foto: imago)Duisburgs Trainer Peter Neururer fordert: Weniger reden, dafür handeln. (Foto: imago)Nach der Niederlage beim TSV 1860 München erwartet der MSV Duisburg heute den FC Hansa Rostock (ab 12.45 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker). Die beiden Teams trennen lediglich einen Zähler, wobei die Zebras mit elf Punkten auf Platz 13 steht, Hansa mit zwölf Punkten auf Rang rangiert. Ein Sieg würde Duisburg um einige Plätze nach oben katapultieren.

Deswegen gibt sich Trainer Peter Neururer vor dem Spiel auch kämpferisch: "Ich erwarte viel vom Spiel gegen Rostock. Wir haben Ansprüche, denen wir derzeit leider hinterher laufen. Wir müssen handeln und nicht nur reden.“

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"Müssen dieses Spiel unbedingt gewinnen"

Personell sieht es bei den Gastgebern wieder etwas besser aus. Chavdar Yankov ist einsatzbereit und wird von Beginn an auflaufen. Gleiches gilt für Björn Schlicke, der am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. "Wir wollen und werden niemanden spielen lassen, der nicht zu 100 Prozent fit ist. Daher danke ich unserer medizinischen Abteilung für die gute Arbeit“, sagte Neururer. Und gab noch ergänzend das Ziel vor: "Für uns gibt es am Samstag nur eine Marschrichtung - und zwar nach vorne. Wir wollen und müssen dieses Spiel unbedingt gewinnen.“

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Martin Retov ist dabei

Hansa-Trainer Andreas Zachhuber weiß, wie wichtig ein Sieg für den MSV ist. "Die Duisburger stehen zwar mächtig unter Druck, sind aber dennoch der Favorit. Aber wir fahren natürlich hin, um etwas mitzunehmen.“ Zachhuber kann für dieses Vorhaben wieder auf Kapitän Martin Retov zählen, der seinen grippalen Infekt auskuriert hat.

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Frankfurt will endlich den ersten Sieg

Nach der Aufregung der letzten Tage, die mit einer Abmahnung für fastende Spieler begann und mit einem Drohbrief an Manager Bernd Reisig ihren traurigen Höhepunkt hatte, will Tabellenschlusslicht FSV Frankfurt sich im heutigen Heimspiel gegen den TSV 1860 München wieder auf das Sportliche konzentrieren. Dabei hofft Trainer Hans-Jürgen Boysen auf ein gelungenes Heimdebüt und endlich auf den ersten Dreier der Saison. "Wir müssen unsere Kompaktheit über 90 Minuten zeigen und deutlich mehr für die Offensive tun, um den Gegner nicht nur zu ärgern, sondern zu quälen", forderte der Übungsleiter. Allerdings plagen sich die Hessen weiter mit Verletzten herum. Zu den sechs Langzeitverletzten kamen kurzfristig noch Matthew Taylor (Erkältung), Gledson (Adduktorenverletzung) und Oualid Mokhtari (Sprunggelenksverletzung) hinzu. Auch ein Einsatz von Aziz Bouhaddouz ist fraglich. Neuzugang Sanibal Orahovac steht dagegen vor seinem Pflichtspieldebüt beim FSV Frankfurt. "Die Spielgenehmigung liegt vor. Er ist im Kader und die Chancen, dass er aufläuft, sind nicht schlecht", verriet Boysen.

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Anschluss ans obere Mittelfeld

Nur auf sich selbst schaut Löwen-Trainer Ewald Lienen. "Von den Punkten und den Ergebnissen her haben wir uns auswärts nicht mit Ruhm bekleckert. Der Gegner ist wichtig, doch noch wichtiger sind wir selbst." Daher will der 55-Jährige dafür sorgen, dass sein Team dominiert und vorn die Kontrolle bekommt. Auch wenn Frankfurt noch keinen Sieg auf dem Konto hat, weiß Lienen um die Gefährlichkeit solcher Mannschaften. "Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, das setzt Kräfte frei, von denen sie selbst nicht wissen, dass sie diese haben." Mit einem Sieg gegen Frankfurt könnten die Löwen wieder Anschluss an das obere Mittelfeld finden. Die Sechz'ger stehen mit elf Zählern auf Platz elf.

Quelle: FUSSBALL.DE

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