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Amateurstatistiken

|12.08.2017|22:35

Werder siegt problemlos bei Würzburg

Jubel nach dem erlösenden ersten Treffer: Torschütze Milos Veljkovic (2.v.r.) [Foto: 2017 Bongarts/Getty Images]

Bundesligist Werder Bremen ist in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der sechsmalige Cup-Sieger gewann am Samstagabend 3:0 (0:0) beim Drittligisten Würzburger Kickers . Aus Lärmschutzgründen fand die Partie im rund 110 Kilometer von Würzburg entfernten Offenbach statt.
Ein kurioses "Flankentor" von Milos Veljkovic (50.) von der linken Seite sowie Treffer von Max Kruse (74.) und Maximilian Eggestein (77.) bescherten der Mannschaft von Werder-Trainer Alexander Nouri den Sieg.

Der Bundesligist war von Beginn an das spielbestimmende Team. Neuzugang Ludwig Augustinsson gab in der siebten Minute den ersten Warnschuss ab. Auch auf den Rängen gaben die in der Mehrzahl angereisten Bremer Fans den Ton an - die Partie fand vor 8090 Zuschauern statt. Nouri musste neben dem gesperrten Fin Bartels auch den neuen Kapitän Zlatko Junuzovic ersetzen, der von Achillessehnenproblemen ausgebremst worden war. Thomas Delaney führte die Norddeutschen als Spielführer aufs Feld.

Bremen erst unkonzentriert, dann eiskalt

In der ersten Halbzeit fehlte den Bremern, die im vergangenen Jahr in der ersten Runde an Drittligist Sportfreunde Lotte gescheitert waren, aber die Konzentration im Abschluss. Theodor Gebre Selassie scheiterte zweimal aussichtsreich am gut reagierenden Kickers-Torwart Wolfgang Hesl (27. und 38.).

Die Gastgeber, die wegen der späten Anstoßzeit nicht im eigenen Stadion spielen durften und in den bisherigen vier Drittligaspielen noch nicht gewonnen haben (vier Tore), verteidigten in den ersten 45 Minuten geschickt und lauerten auf Konter. Gefährlich wurde es aber erst unmittelbar vor dem Pausenpfiff: Emanuel Taffertshofer setzte einen Abpraller an den Pfosten (45.+1).

Entsprechend erleichtert wurde der "Geniestreich" von Veljkovic bejubelt. Auch im Anschluss spielte Werder offensiv, die Würzburger gaben nicht auf. Der Drittligist war im Abschluss aber glücklos. Kruse machte es besser, Eggestein legte nach einem Hesl-Fehlpass nach.

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