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|13.08.2017|17:58

Union Berlin erst nach Verlängerung weiter

Zweikampf: Berlinds Christoph Schösswendter (l.) gegen Patrick Schmidt [Foto: imago/Eibner]

Union Berlin hat sich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken setzte sich der Tabellenzweite der 2. Bundesliga nach Verlängerung 2:1 (1:1, 1:1) durch und verhinderte damit knapp das achte Erstrunden-Aus seit dem Finaleinzug vor 16 Jahren. 

Fabian Schönheim (23.) und Matchwinner Simon Hedlund (101.) trafen für die Mannschaft von Trainer Jens Keller, der zunächst einige Stammkräfte geschont hatte. Für die vom langjährigen Bundesliga-Profi Dirk Lottner trainierten Saarländer sorgte Kevin Behrens (40.) für den verdienten zwischenzeitlichen Ausgleich.

Mesenhöler pariert Elfmeter

Saarbrücken, das wegen Umbauarbeiten im heimischen Ludwigspark-Stadion ins benachbarte Völklingen umziehen musste, trat vor 6936 Zuschauern extrem mutig auf und stellte die nicht eingespielte Formation der Hauptstädter vor Probleme.

Ein Eckball verhalf den Berlinern zwar zur Kopfball-Führung durch Schönheim, doch die Unsicherheit im Union-Aufbauspiel blieb. So musste Keeper Daniel Mesenhöler in der 29. Minute einen Foulelfmeter von Manuel Zeitz abwehren. Elf Minuten später wurde der frühere Kölner nach einer Ecke per Kopf überwunden. In der Folge vergaben die FCS-Offensivkräfte Behrens und Patrick Schmidt zahlreiche gute Chancen zur Sensation, ehe Union kühl zuschlug.

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