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Amateurstatistiken

|13.08.2017|18:00

Osnabrück schaltet HSV aus, Schweinfurt schlägt Sandhausen

Wie 2009: Drittligist Osnabrück wirft den HSV in Unterzahl aus dem Wettbewerb [Foto: 2017 Bongarts/Getty Images]

Der VfL Osnabrück hat in der ersten Runde des DFB-Pokals für eine große Überraschung gesorgt. Der Drittligist warf in Unterzahl den Bundesligisten Hamburger SV mit 3:1 (1:0) aus dem Wettbewerb und wiederholte sein Kunststück von 2009. Auch der Regionalligist 1. FC Schweinfurt 05 schlug dank des 2:1 (0:1) gegen den Zweitligisten SV Sandhausen ein höherklassiges Team.

Der deutsche Vizemeister RB Leipzig kam nach dem 5:0 (1:0) beim SF Dorfmerkingen ebenso wie Hannover 96 eine Runde weiter, allerdings mussten die 96er beim 6:2 (1:1) beim Regionalligisten Bonner SC einen Rückstand drehen. Der VfL Wolfsburg meisterte seine Aufgabe im Nordduell bei Eintracht Norderstedt – 1:0 (0:0).

Dem VfL Bochum gelang beim 5:2 (2:0) gegen den FC Nöttingen ein Doppelschlag binnen weniger Sekunden, genauso wie der SpVgg Greuther Fürth , die sich 5:0 (2:0) beim Oberligisten SV Morlautern durchsetzte. Der FC Ingolstadt schlug 1860 München im Derby 2:1 (1:0). Zweitligist Union Berlin setzte sich beim 1. FC Saarbrücken mit 2:1 (1:1, 1;1) in der Verlängerung durch.

Osnabrück mehr als 70 Minuten mit zehn Mann

An der Bremer Brücke schwächten sich die Gastgeber nach der Notbremse und der folgenden Roten Karte gegen Marcel Appiah (18.) selbst. Trotz Überzahl gelang es dem HSV jedoch nicht, das Spiel unter Kontrolle zu bringen – im Gegenteil: Halil Savran (39.) brachte den Drittligisten nach vorn. Das Stadion tobte endgültig, als die keineswegs schwach werdenden Gastgeber dank Marc Heider (60.) das 2:0 und Ahmet Arslan (71.) das 3:0 nachlegten. Der Anschlusstreffer von Bobby Wood (74., Foulelfmeter) blieb ohne Folgen. Bereits 2009 schalteten die Osnabrücker den HSV in der zweiten Runde nach 4:2 im Elfmeterschießen aus.

Der ambitionierte Regionalligist Schweinfurt geriet nach dem Treffer von SVS-Stürmer Lucas Höler (11.) in Rückstand, bewies aber eine große Moral. Nach der Pause erzielte zunächst Marius Willsch (53.) den Ausgleich, ehe Steffen Krautschneider (62.) sogar zur Führung - und damit zum 30 Minuten später feststehenden Sieg des Außenseiters traf.

Champions-League-Teilnehmer Leipzig markierte bereits kurz nach Anpfiff dank des Österreichers Marcel Sabitzer (4.) den ersten Treffer. Confed-Cup-Sieger Timo Werner verpasste in der Folge vom Punkt das 2:0, Dorfmerkingens Keeper Christian Zech hielt glänzend (28.). Unmittelbar nach Wiederanpfiff zerstörten Sabitzer (47.) mit seinem zweiten Treffer, Werner (56.), Yussuf Poulsen (59., Handelfmeter) und Naby Keita (65.) die Hoffnungen der Dorfmerkingener Fans.

Wolfsburg braucht Geduld, Blitzstart in Karlsruhe

Regionalligist Bonn durfte gegen die 96er auf die Überraschung hoffen. Nach einer spielerisch sehenswerten Kombination schob Lars Lokotsch (20.) den Ball zur Führung ins Tor. Die Niedersachsen taten sich vor und kurz nach dem Gegentreffer sichtlich schwer, kamen dank Niclas Füllkrug (34.) aber zum Ausgleich. Martin Harnik (60./90.+3), Füllkrug (73.), Kenan Karaman (90.) und Sebastian Maier (90.+2) sorgten nach der Pause jedoch für klare Verhältnisse. Bonns Nico Perrey (83.) traf zum zwischenzeitlichen 2:3.

Abgesehen von einem Pfostentreffers des Wolfsburger Jakub Blaszczykowski (17.) sahen die Zuschauer in Norderstedt eine ereignisarme erste Hälfte, in der der Regionalligist mutig dagegenhielt. Nach einem weitereb Pfostentreffer, diesmal durch Norderstedts Philipp Koch (57.), folgte die Erlösung für die Wolfsburger Fans: Camacho besorgte in der 59. Minute per Kopf das Siegtor des Favoriten.

Ismail Atalans Bochumer untermauerten in Karlsruhe, wo der FC Nöttingen schon vor zwei Jahren seine Pokalpartie gegen Bayern München austrug, schnell seine Ambitionen. Gegen die überraschten Gastgeber traf Görkem Saglam (1.) nach lediglich 30 Sekunden zum 1:0, ehe Lukas Hinterseer (3.) zeitnah das zweite Tor nachlegte. Der Nöttinger Anschluss durch das Elfmetertor von Timo Brenner (51.) änderte nichts mehr am Erfolg des Zweitligisten, da Hinterseer (65./75.) seine Tore zwei und drei nachlegte. Auf das 2:4 durch Mario Bilger (85.) antwortete Bochum umgehend mit dem fünften Tor durch Jannik Bandowski (87.).

FCI gewinnt Derby gegen 1860

Nach einer Großchance für den Außenseiter Morlautern wurden die Fürther ihrer Favoritenrolle gerecht. Ein Doppelschlag von Philipp Hofmann (16./18.) sorgte beim Zweitligisten für entspannte Gesichter. Das dritte Tor nach der Pause durch Fürths David Raum (59.) brachte schließlich die Vorentscheidung, Serdar Dursun (85.) und Sebastian Ernst (86.) legten weitere Tore für den Zweitligisten nach. 

Die Zuschauer im Stadion an der Grünwalder Straße sahen eine intensive Anfangsphase, ehe der Bundesligaabsteiger der vergangenen Saison in Führung ging: Dario Lezcano (19.) traf für Ingolstadt, das in der Liga ohne Punkt bisher einen durchwachsenen Saisonstart hinlegte. Nach dem 1:1 durch Felix Weber (66.) steuerte die Begegnung auf eine Verlängerung zu, doch in der Schlussphase schoss Stefan Kutschke (83.) den Zweitligisten per Foulelfmeter zum Sieg. In der Nachspielzeit flog Jan Mauersberger (90.+6) mit Gelb-Rot vom Platz. 

Union-Torwart Daniel Mesenhöler rettete gegen Saarbrücken mehrfach die Führung, unter anderem als er einen Elfmeter von Manuel Zeitz (29.) parierte. Zuvor hatte Fabian Schönheim (23.) das Berliner 1:0 erzielt. Wenige Minuten später war Mesenhöler jedoch machtlos, als Kevin Behrens (40.) für den stark aufspielenden Regionalligisten ausglich und den Favoriten damit in die Verlängerung zwang. In dieser traf Simon Hedlund (101.) aber zum hart erkämpften Berliner Sieg.

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