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Ehrenamtswoche|15.03.2019|11:25

3 Best Practice Beispiele im Bereich Ehrenamt

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Mitmacher gesucht! Best Practice: Wie machen es andere Vereine?

Die Herausforderung ist für viele Vereine ähnlich: Die allermeisten sind auf der Suche nach (noch mehr) Menschen, die sich ehrenamtlich im Verein engagieren und mit ihrem Einsatz den Verein unterstützen, damit die kleinen und großen Kicker Fußball spielen können und sich aufgehoben fühlen im Verein. FVM.de stellt vor, wie drei Vereine Menschen zu ehrenamtlichem Engagement bewegen und ihre Ehrenamtler unterstützen und fördern.

Ideal CF Casa de Espana: Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten und pflegen

Anfang des Jahrtausends war der Glaube an einen blühenden Klub eine Sache für eiserne Optimisten in den Reihen des Ideal CF Casa de Espana. Der 1967 von spanischen Gastarbeitern gegründete Verein dümpelte mit einer kleinen Seniorenabteilung vor sich hin. „Dann erhielten wir die Chance, aus dem Kölner Norden auf eine Anlage in der Innenstadt umzuziehen“, sagt Manuel Sanchez. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe ehrenamtlicher Mitstreiter nutzte der Vorsitzende den Ortswechsel, um dem Klub neues Leben einzuhauchen. Man baute eine Jugendabteilung auf, zog nochmals wenige Kilometer weiter auf einen neuen Kunstrasenplatz nahe der Universität und initiierte auch einen sportlichen Aufschwung.

Inzwischen zählt Casa Espana rund 200 Mitglieder, drei Seniorenteams, eine Frauen-, eine Altherren-Mannschaft, sieben Nachwuchsteams und vor allem knapp 20 engagierte Ehrenamtler. Trotz des Wachstums hat man die Wurzeln des Klubs nicht vergessen. „Auch wenn heute kaum noch einer von uns spanische Vorfahren hat oder dort herkommt, gehört das zu unserer Identität“, sagt Sanchez. Beim Sommerfest mit allen Mannschaften wird Paella zubereitet, es gibt Chorizo-Burger und spanisches Bier.

„Das ist so etwas wie unser Alleinstellungsmerkmal“, meint der Vorsitzende. Man habe ein Profil und eine familiäre Atmosphäre, das schweiße zusammen und sorge dafür, dass viele Spieler dem Verein lange treu blieben und anschließend bereit seien, Aufgaben im Klub zu übernehmen. „Ich schaue, dass ich ältere Spieler schon ab und an für kleinere Aufgaben gewinne“, erklärt Sanchez sein Erfolgsrezept bei der Suche nach Ehrenamtlern. Viele blieben so dabei. „Außerdem nutzen wir die Fähigkeiten unserer Mitglieder. Ein Designer hat sich um die Homepage gekümmert und ein Controller hat finanzielle Dinge im Blick“, sagt der 55-Jährige. Es gehe darum, Aufgaben so zu verteilen, dass der Einstieg ins Ehrenamt leicht und niemand überfordert sei.

FC Wiedenest-Othetal: Teamgeist durch Austausch

Auf ein konstruktives Miteinander und einen besonderen Teamgeist setzt man auch beim FC Wiedenest-Othetal. Der 2013 aus der Fußballabteilung des TuS Othetal und dem SV Wiedenest hervorgegangene 500 Mitglieder starke Verein hat eine klare Philosophie: Jeder wird mitgenommen und jeder ist willkommen. Rückgrat dieser Idee ist das Engagement von fast 60 Ehrenamtlern. „Uns ist es besonders wichtig, dass es einen regelmäßigen Austausch aller Verantwortlichen und Trainer gibt“, erklärt der Vorsitzende Andreas Clemens. Das gelte besonders für die Beziehung zwischen Jugend- und Seniorenabteilung. „Wir sind ein Verein und respektieren die Meinungen und Bedürfnisse aller Mitglieder“, betont Clemens. Das fördere die Zufriedenheit derjenigen, die ihre Freizeit dem Verein widmeten. Vorstandssitzungen würden bewusst freitags abgehalten, „damit die Beteiligten anschließend noch Zeit für Gespräche ohne Zeitdruck in lockerer Atmosphäre haben.“

Für Motivation sorgen zudem vereinsinterne Auszeichnungen. „Jahr für Jahr zeichnen wir Mitglieder nicht nur für lange Vereinszugehörigkeit aus, sondern auch in der Kategorie für besondere Leistungen“, erläutert Clemens. Das setzt Kräfte frei.

„Wir hatten nie Probleme, Vorstandsmitglieder zu finden“, sagt er. Außerdem stemmten die Mitglieder beeindruckende Projekte wie die Sanierung des Platzes und den Bau neuer Umkleiden. Und selbst die Spieler der ersten Mannschaft packten beim Grünschnitt rund um den Platz oder Malerarbeiten mit an. „Das wiederum schweißt weiter zusammen“, erklärt der Vereinschef.

Hertha Bonn: Ehrenamtler fördern, FSJler einbinden

Zusammenhalt und eine gute Kommunikation gelten auch bei Hertha Bonn als Garanten des Erfolgs. 2007 hat der Verein aus dem Stadtteil Dottendorf eine entscheidende Wende eingeleitet. Man baute wieder eine Jugendabteilung auf. Inzwischen zählen Dreiviertel der 440 Mitglieder zum Nachwuchs. „Und das, obwohl wir noch auf Asche spielen“, sagt Jörg Michael. Der 2. Vorsitzende der Hertha betont, dass auch sein Verein eine klare Philosophie verfolge. „Bei uns steht nicht die Leistung, sondern die Freude am Sport im Mittelpunkt. Wir wollen ein familiärer Verein sein, mit dem man sich identifiziert“, sagt er. Niemand werde fortgeschickt, weil er zu schwach spiele. Und die 35 ehrenamtlich engagierten Mitglieder werden intensiv gefördert. „Wir nutzen die Angebote des Fußballkreises und des FVM“, sagt Michael. Der 47-Jährige hat selbst einen Vereinsmanager-Lehrgang besucht und ermuntert schon junge Mitglieder, Lizenz- oder Jugendleiterausbildungen in Anspruch zu nehmen. „Wir übernehmen alle Fortbildungskosten“, sagt er. Das beweise Wertschätzung und beschere dem Klub zudem qualifizierte Mitstreiter.

Seit einigen Monaten absolvieren zwei Mitglieder ein Freiwilliges Soziales Jahr im Verein und kümmern sich dabei unter anderem um Kooperationen mit Schulen und Kitas. „Wir hoffen, auch auf diese Weise mittelfristig Ehrenamtler gewinnen zu können“, sagt Michael. Ähnliche Wirkung soll die Einbindung älterer Jugendlicher in die Trainingsarbeit im Nachwuchsbereich entfalten. Bei kurzfristigem Bedarf setzt er derweil auf persönliche Ansprache. „Am besten ist es, Mitglieder direkt für eine bestimmte Aufgabe zu begeistern – auch wenn es nur ein kleines Projekt ist“, sagt er. Eine Wirkung stelle sich dann schnell ein: „Man merkt, wie viel man als Ehrenamtler in seinem Verein mitgestalten und voranbringen kann.“ Und das sei langfristig die beste Motivation.

Top 5-Tipps der drei Vereine:

  1. Der Klub sollte klären, was seine Identität, seine Philosophie und sein Profil ausmacht. Das fördert die Identifikation.
  2. Ein regelmäßiger Austausch aller Verantwortlichen und Trainer beugt Unzufriedenheit vor.
  3. Erfahrene Spieler in Jugend- und Seniorenabteilung können für kleinere Aufgaben gewonnen werden und so in ehrenamtliche Tätigkeiten hineinschnuppern. Dabei gilt die persönliche Ansprache als besonders erfolgsversprechend.
  4. Es gilt, die speziellen Fähigkeiten der Mitglieder zu nutzen und Aufgaben so zu verteilen, dass der Einstieg leicht glückt und niemand überfordert ist.
  5. Vereinsinterne Auszeichnungen und die Unterstützung beim Wahrnehmen von Lizenz- oder Funktionärsausbildungen bescheren dem Klub motivierte und qualifizierte Verantwortliche.

Weitere Infos:

FVM-Kurzschulung „Wie gewinnt man Ehrenamtler?“

Der Fußball-Verband Mittelrhein bietet seit drei Jahren regelmäßig Kurzschulungen an, die sich der Frage widmen, wie Vereine ehrenamtliche  Mitstreiter gewinnen können. 

Die Fakten im Überblick:

Wer ist angesprochen? Vereinsmitarbeiter in „Schlüsselpositionen“
Wann? 1. April 2019, 18.00 Uhr
Wo? An drei Veranstaltungsorten im FVM-Gebiet (Infos folgen)
Wie lange dauert die Schulung? 3-4 Stunden
Was ist der Inhalt? Wertvolle Tipps und Ratschläge von Experten, Austausch mit anderen Vereinen. Was kostet es? Nichts! Die Kurzschulungen sind ein kostenloser Service des FVM.
Wo kann man weitere Infos finden und sich anmelden? Alle Infos auf fvm.de und im E-Postfach jedes Vereins
Wer ist Ansprechpartner? FVM-Bildungsreferent Claus Adelmann (E-Mail: claus.adelmann@fvm.de; Tel.: 02242/91875-43)

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