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40.000 Euro |27.02.2018|15:00

40.000 Euro: Geldsegen für Alemannia Aachen

Gerichtsverfahren gewonnen: Das Landgericht gab der Klage von Alemannia Aachen gegen eine Unternehmensberatung vollumfänglich statt.[Foto: imago/foto2press]

Der Traditionsverein Alemannia Aachen aus der Regionalliga West hat das Gerichtsverfahren gegen einen früheren Hauptsponsor gewonnen und bekam im ersten Schritt Zahlungen in Höhe von mehr als 40.000 Euro zugesprochen. Rot-Weiss Essen kämpft an der heimischen Hafenstraße um den Einzug in das Finale des Niederrheinpokals, der ehemalige Drittligaprofi Daniel Flottmann wird beim SV Rödinghausen parallel zum Regionalligafußball als Nachwuchstrainer arbeiten und der frühere Zweitligaspieler Florian Hörnig von der U 21 des 1. FC Köln hat nach einer schlimmen Entzündung der Speiseröhre sein Pflichtspielcomeback gegeben. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der West-Staffel.

Unternehmensberatung muss zahlen: Alemannia Aachen hat das Gerichtsverfahren gegen einen früheren Hauptsponsor gewonnen. Das Landgericht Aachen gab der Klage des ehemaligen Bundesligisten gegen eine Unternehmensberatung vollumfänglich statt. Der Ex-Sponsor, der seinen Vertrag mit der Alemannia fristlos gekündigt und die Zahlungen eingestellt hatte, muss zunächst exakt 42.787,76 zuzüglich Zinsen an den Traditionsverein überweisen. Außerdem sind die gesamten Kosten des Gerichtsverfahrens durch die Unternehmensberatung zu tragen. „Erwartungsgemäß hat das Landgericht Aachen unsere Rechtsauffassung bestätigt. Es bleibt nun zu hoffen, dass hinsichtlich der noch nicht eingeklagten, aber ebenfalls noch offenen Zahlungen eine außergerichtliche Verständigung gelingt“, so Alemannia Aachens Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering.

Halbfinale „dahoam“: Das Halbfinale im Niederrheinpokal zwischen dem Niederrhein-Oberligisten TV Jahn Hiesfeld und Rot-Weiss Essen wird im Stadion Essen an der Hafenstraße ausgetragen. Beide Vereine einigten sich auf einen Heimrechttausch. Ausgetragen wird die Begegnung am Mittwoch, 21. März, (ab 19.30 Uhr). Im Duell um den Finaleinzug lag das Heimrecht eigentlich beim klassentieferen TV Jahn Hiesfeld. Aus organisatorischen Gründen verzichtete der Oberligist jedoch auf ein Heimspiel. Unter anderem verfügt die Spielstätte des Fünftligisten nicht über eine Flutlichtanlage. Im zweiten Duell der Vorschlussrunde stehen sich der Landesligist FSV Duisburg und Rot-Weiß Oberhausen (Termin noch offen) gegenüber.

Flottmann trainiert U 13: Der ehemalige Drittligaprofi Daniel Flottmann vom SV Rödinghausen wird ab der kommenden Saison parallel zum Regionalligafußball auch als Nachwuchstrainer für den SVR arbeiten. Der 33-Jährige unterstützt künftig U 13-Trainer Ferhat Kilinc im Trainingsbetrieb. Seit Sommer 2017 ist Flottmann für Rödinghausen am Ball. Bisher kam der Kapitän in allen 18 Ligaspielen zum Einsatz.

„Die Wetterprognose macht eine Durchführung am Freitagabend unmöglich“

Gelbe Karte als Reservespieler: Kris Fillinger steht dem Bonner SC am Samstag (ab 14 Uhr) im Spiel bei der SG Wattenscheid 09 nicht zur Verfügung. Der 24 Jahre alte Defensivakteur hatte sich in der Begegnung bei Rot-Weiss Essen (1:0) als Reservespieler die fünfte Gelbe Karte eingehandelt. Fillinger stammt aus dem Nachwuchsbereich des holländischen Erstligisten Twente Enschede. Für Bonn spielt er seit Juli 2016. Ursprünglich hätte Fillinger am Mittwoch (ab 19.30 Uhr) im Derby gegen die U 21 des 1. FC Köln gefehlt. Die Partie wurde aber bereits witterungsbedingt abgesagt.

Erfolgreiches Debüt für Hörnig: Der ehemalige Zweit- und Drittligaprofi Florian Hörnig war am Wochenende erstmals in einem Pflichtspiel für die U 21 des 1. FC Köln im Einsatz. Beim 3:0-Heimerfolg gegen die SG Wattenscheid 09 war der 31 Jahre alte Verteidiger, der nach einer schlimmen Entzündung der Speiseröhre eine monatelange Fußballpause eingelegt hatte und erst im Januar zum Kölner Nachwuchsteam gewechselt war, über die volle Distanz am Ball. Seine Ziele mit der U 21 des „Effzeh“ formuliert Hörnig gegenüber FUSSBALL.DE : „Für die Mannschaft geht es einzig und allein um den Klassenverbleib. Zwar wird das eine schwierige Aufgabe für uns. Aber ich bin guter Dinge, dass wir in der Liga bleiben und ich will meinen Teil dazu beitragen. Persönlich möchte ich in den kommenden Monaten vor allem gesund und verletzungsfrei bleiben und das vergangene Seuchenjahr hinter mir lassen.“

Sonntag statt Freitag: Das Heimspiel von Rot-Weiß Oberhausen gegen den SC Wiedenbrück (ursprünglich Freitag, 19.30 Uhr) ist nach Zustimmung der Gäste und des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) kurzfristig um zwei Tage auf Sonntag (ab 14 Uhr) verlegt worden. RWO möchte durch die Verlegung eine fast sichere Spielabsage verhindern. „Aufgrund des engen Rahmenterminkalenders und der guten Verfassung der Mannschaft wollen wir alles dafür tun, um das Meisterschaftsspiel gegen Wiedenbrück am kommenden Wochenende auszutragen“, sagt Oberhausens Sportlicher Leiter Jörn Nowak. „Die Wetterprognose macht eine Durchführung am Freitagabend unmöglich. Der erwartete Temperaturanstieg am Wochenende bietet uns aber die Chance, am Sonntag doch zu spielen. Wir hoffen, dass unsere Fans uns trotz der kurzfristen Verlegung zahlreich unterstützen werden.“

Uerdingen und das Kapital: Beim Aufsteiger und Titelanwärter KFC Uerdingen 05 ist die von der Mitgliederversammlung im September beschlossene Ausgliederung der Profi-Abteilung in eine Spielbetriebs-GmbH einen weiteren Schritt vorangekommen. Im Handelsregister wurde jetzt eine Kapitalerhöhung der GmbH eingetragen. Das bedeutet für den KFC Uerdingen 05: Vereinspräsident Mikhail Ponomarev ist (über die KFC Uerdingen Entertainment GmbH) nun Gesellschafter der KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH und hält etwa 97,5 Prozent der Kapitalanteile an dieser Gesellschaft. Die Stimmanteile hält aufgrund der „50+1“-Regelung aber nach wie vor mehrheitlich der Verein. Außerdem wurde das Stammkapital der KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH auf eine Million Euro erhöht. Das ist laut KFC-Angaben eine „Grundvoraussetzung“ für die GmbH, um künftig am Spielbetrieb der Regionalliga beziehungsweise der 3. Liga teilnehmen zu können. Mikhail Ponomarev erklärt: „Die neuen Möglichkeiten für Investoren, sich unmittelbar an einer stabil finanzierten GmbH zu beteiligen, werden neue sportliche Chancen für den Klub eröffnen. Über Mitgliedereinnahmen, Sponsoren und Eintrittsgelder kann der Verein maximal 600.000 Euro pro Jahr erwirtschaften. Das reicht nicht für die Regionalliga. Dagegen kann ein wachsender Gesellschafterkreis mehr Verantwortung übernehmen. Außerdem kann sich die Gesellschaft generell zusätzliches Eigenkapital am organisierten Kapitalmarkt beschaffen und somit über eine stärkere Kapitalkraft verfügen.“

Geburtstagsspiel“ erneut verschoben: Am Mittwoch (ab 19.30 Uhr) sollte ursprünglich das im Dezember witterungsbedingt ausgefallene „Geburtstagsspiel“ von Alemannia Aachen gegen Titelaspirant FC Viktoria Köln nachgeholt werden. Im Dezember hatte der Traditionsverein und ehemalige Bundesligist seinen 117. Geburtstag gefeiert. Die Kälte macht den beiden Teams aber erneut einen Strich durch die Rechnung. Die Begegnung musste erneut abgesagt werden, weil die Platzkommission den Rasen für unbespielbar erklärt hat. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.

Muskelfaserriss bei Mohammad: Der SC Wiedenbrück kann in den kommenden Wochen nicht auf Necirwan Khalil Mohammad zurückgreifen. Die Verletzung des 25 Jahre alten Mittelfeldspielers aus der Ligapartie bei Alemannia Aachen (0:3) stellte sich jetzt bei einer genaueren Untersuchung als Muskelfaserriss in der rückwärtigen Oberschenkelmuskulatur heraus. Aachen ist der Ex-Verein von Mohammad. Im Sommer 2017 schloss sich der Syrer Wiedenbrück an. Bisher kam er für den SCW 16-mal zum Einsatz.

Einigung mit Ex-Trainer: Der Wuppertaler SV und sein ehemaliger Trainer Stefan Vollmerhausen haben sich einvernehmlich darauf geeinigt, den ursprünglich bis 2020 laufenden Vertrag zum 28. Februar zu beenden. Die zuvor vom Verein ausgesprochene fristlose Kündigung haben die Wuppertaler zurückgenommen. „Wir haben in den vergangenen Tagen intensive und konstruktive Gespräche mit Stefan Vollmerhausen und seinem Berater geführt, in denen wir die entstandenen Irritationen und Missverständnisse aufgearbeitet und ausgeräumt haben“, betont WSV-Sportvorstand Manuel Bölstler. „Beide Seiten sind dennoch überzeugt, dass durch die Ereignisse der zurückliegenden Monate eine weitere störungs- und belastungsfreie Zusammenarbeit nicht gewährleistet ist. Wir haben uns deshalb gemeinsam dazu entschlossen, das Arbeitsverhältnis mit Ablauf des Monats im gegenseitigen Einvernehmen zu beenden“, so Bölstler weiter. Stefan Vollmerhausen betont: „Es war mir nach fünfeinhalb Jahren im Verein wichtig, einen sauberen Schlussstrich ziehen zu können. Die letzten Tage waren geprägt von Spekulationen und unwahren Behauptungen. Ich bin froh, dass wir in einem zielorientierten Dialog eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung erzielt haben.“

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