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Frühaufsteher |09.11.2018|15:30

6:1 für ausgeschlafene Obermarsberger

Der SV Obermarsberg aus dem Sauerland zeigte sich in der Frühe schon putzmunter und schlug den SV Brilon III 6:1.[Foto: imago/foto2press]

Im Sauerland muss der SV Obermarsberg für eine Partie der Kreisliga B besonders früh aufstehen, um dann mit 6:1 zu gewinnen. In der Kreisliga A Nord in Nordrhein-Westfalen ist der Abstiegskampf so spannend wie nie. Nicht-Alltägliches aus dem Amateurfußball in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

Der SV Obermarsberg aus dem Sauerland musste am zurückliegenden Wochenende in der Kreisliga B Ost beim Vorletzten SV Brilon III antreten. Angesetzt war die Partie für acht Uhr – nicht abends, sondern in der Früh. Der Anpfiff erfolgte dann zwar „erst“ um 8:15 Uhr, ausgeschlafene Obermarsberger siegten dennoch souverän mit 6:1.

„Uns ist die Morgenluft offensichtlich besser bekommen“, erklärt SVO-Trainer Stefan Henke gegenüber der Westfalenpost . Als besondere Frühstarter erwiesen sich Dreierpacker Patric Meyer sowie Doppelpacker Christopher Köchling, zudem traf Frederik Kreft für die Obermarsberger in der Morgenpartie.

Über die Ansetzung zu dieser ungewöhnlichen Uhrzeit hatten sich die SVO-Spieler zunächst gewundert. Doch der Kunstrasenplatz des Gastgebers SV Brilon war am vergangenen Sonntag ab elf Uhr schlicht durchgehend belegt. A-Jugend, zweite und erste Mannschaft – sie alle mussten witterungsbedingt vom Naturrasen ausweichen. Eine Vorverlegung auf Samstag oder Freitag ließ sich in der Kürze ebenso wenig organisieren wie der Tausch des Heimrechts.

„Uns ist die Morgenluft offensichtlich besser bekommen“

„Nach einigen Tagen haben sich meine Jungs aber darüber amüsiert und gesagt, dass sie diese außergewöhnliche Anstoßzeit mal mitmachen wollen. Im Endeffekt hat sich keiner aufgeregt“, sagt SVO-Trainer Henke. So traf sich die Mannschaft in Obermarsberg schon um halb sieben – „bis auf einen Spieler, der den Wecker wohl überhört haben muss.“

Als Belohnung für den Kantersieg gab es um 10:30 Uhr dann ein gemeinsames Frühstück im Vereinslokal Steggers. „Das war ganz nett und hat zur Förderung der Kameradschaft beigetragen“, sagt Henke. Förderlich wäre sicherlich auch ein Mannschaftsabend. Der könnte heute schon bevorstehen, wenn der SVO auf Tabellenführer SG Hoppecke-Mess-Bontk trifft. Anpfiff ist um sieben Uhr – abends, nicht in der Früh.

Zwei Drittel der Liga gefährdet – 6 Punkte zwischen 5. und 15.

Abstiegskampf pur in der Kreisliga A Nord! Zwischen dem Vogelheimer SV II, derzeit auf Platz 5, und der Turngemeinde Essen-West, temporär auf Rang 15, liegen gerade mal sechs Punkte. Mit ein Grund für die enge Tabellenkonstellation: Gleich drei Vereine, die tief im Abstiegssumpf stecken, punkteten vergangenen Sonntag dreifach: die Sportfreunde Altenessen, der FC Saloniki sowie der ESC Preußen.

Während Preußen und Saloniki ihre Heimspiele jeweils mit 3:1 gewannen, trumpfte Altenessen bei NK Croatia Essen mit 4:1 auf. Doch trotz des deutlichen Auswärtssieges konnten sich die Altenessener kein Polster verschaffen. Denn punktemäßig steht die Mannschaft von Trainer Christoph Baumgarten auch nicht besser da als die Kontrahenten.

Mit den ebenfalls siegreichen Saloniken (derzeit auf Platz 13) und Preußen (Platz 14) sowie dem Tabellenschlusslicht (Platz 15), der Turngemeinschaft Essen-West, komplettieren die Altenesser das punktgleiche Tabellenende. Bis auf die Preußener (zwölf Spiele) stehen alle Mannschaften bei ausbaufähigen zehn Punkten nach elf Partien und damit in akuter Abstiegsgefahr.

Immerhin: Keines der Teams ist abgeschlagen. Ein Sieg könnte schon reichen, um vorübergehend einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen – so eng stellt sich das Tableau derzeit dar. In der engsten Kreisliga A Nord aller Zeiten.

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