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Vereinsdialog|02.10.2015|10:00

9. Vereinsdialog beim JFV Leiningerland

Michael Archinger (1. Vorsitzender JFV Leiningerland) und Dr. Hans-Dieter Drewitz bei der Geschenkübergabe [Foto: Südwestdeutscher FV]

Am Mittwoch, 16.09.2015, fand bereits der neunte SWFV-Vereinsdialog im Jahr 2015 statt. Das geschäftsführende Präsidium um Dr. Hans-Dieter Drewitz besuchte den zweiten Jugendförderverein während der Veranstaltungsreihe „Vereinsdialoge“ bei einem der Stammvereine TuS Altleiningen im eigenen Vereinsheim. Der JFV Leiningerland besteht aus den Vereinen TuS 1899 Altleiningen, TSV 1900 Carlsberg, TuS 1904 Herlingshausen, VfR 1879 Hettenleidelheim, TuS 1905 Ramsen, ATSV 1884 Wattenheim und wurde im Jahre 2011 gegründet.

Bereits vor dem Vereinsdialog kamen die Verbands- und Vereinsvertreter untereinander ins Gespräch. Der 1. Vorsitzende des JFV, Michael Archinger, zeigte dem Präsidenten des SWFV, Dr. Hans-Dieter Drewitz, die Anlage in Altleiningen, ehe sich alle im Nebenzimmer des Vereinsheimes zum Dialog einfanden. Nach der Vorstellung der anwesenden Personen durch den 1. Vorsitzenden und den Präsidenten übernahm Dr. Hans-Dieter Drewitz die Einführung in die Amateurfußballkampagne. Hierbei stellte er die wichtigsten Inhalte der drei Säulen (Kommunikation, Entwicklung Spielbetrieb und Qualifizierung) kurz vor. Der Verein unterhält derzeit 16 Mannschaften. Jede Altersklasse wird mit mindestens einer Mannschaft abgedeckt, sodass alle Kinder und Jugendliche in der Verbandsgemeinde und darüber hinaus eine Spielmöglichkeit besitzen.

Der Bereich Ehrenamt und Qualifizierung ist wie bei vielen Vereinsdialogen ein wichtiges Thema gewesen. Herr Archinger sprach davon, dass vielen die Ehrenamtsbestätigung nicht mehr notwendig sei und eher die Frage stellen: „Was habe ich davon – was kriege ich dafür?“. Hier wurde seitens des Präsidenten auf die Ehrenamtskurzschulungen des SWFV hingewiesen. Auch das Jahr des Kindertrainers wurde besprochen und deutlich gemacht, wie wichtig die dezentralen Fortbildungen in den Kreisen seien.

Weitere Probleme für einen Jugendförderverein sind die Ganztagsschulen in Deutschland. Die Kinder und Jugendlichen haben zu wenig Zeit für den Fußball und können teilweise dem Hobby nur noch bedingt nachgehen. Hier sollte der Verein jedoch auch aktiv werden und Schulkooperationen anstreben. Bspw. könnten Partnerschaften mit Schulen geschlossen werden, sodass die Kinder bereits in der Schule mit dem Fußball in Berührung kommen.

Der JFV berichtete während des Dialoges auch von Vorkommnissen in der A-Jugend, bei der es vereinzelt zu Auffälligkeiten kommt. Hier wurden die „Härte“ und vereinzelte Spiele der Altersklasse angesprochen. Hier ist der Kreis-Jugendausschuss jedoch bereits tätig geworden und steht mit den angesprochenen Vereinen in Kontakt.
Die Fair-Play-Liga wird von den meisten der Vereinsteilnehmer begrüßt, jedoch, so die einstimmige Meinung, sollten vor der Saison Informationen an alle Trainer und Betreuer versendet werden, sodass sich jeder auf die Fair-Play-Liga einstellen kann.
Gerade bei den Kleinsten Kicker sind auch die Hallenzeiten besonders wichtig. Der Verein hat leider sehr begrenzte Hallenkapazitäten, sodass auch bei schlechtem Wetter und/oder im Winter auf den Kunstrasen ausgewichen werden muss.

Abschließend ging es noch um das aktuelle Thema der Flüchtlinge, wobei Herr Archinger davon sprach, dass „auf dem Land vereinzelte Personen zu integrieren recht einfach“ sei. Hier versucht der Verein die Flüchtlinge in das Vereinsleben zu integrieren.

Der SWFV wünscht dem Verein weiterhin alles Gute und nach dem positiven Start der ersten und zweite Mannschaft in die Runden weiterhin viel Erfolg.

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