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Arena-Party |23.09.2019|08:05

Auf Schalke: Landesligist im großen Stadion

Falk Fischer (l.): "Für Schalke bin ich schon zu alt, außerdem bin ich ja BVB-Fan".[Foto: Heiko Buschmann]

Er ist Fan von Borussia Dortmund, und diesen Sieg auf Schalke konnte er doppelt genießen: Falk Fischer, Kapitän des TuS Langenholthausen, feierte am Samstag einen 4:1-Erfolg in der Arena gegen Rot-Weiß Hülsborn. Der Landesligist aus Balve hatte die Partie bei einem Wettbewerb einer Brauerei aus dem Sauerland gewonnen. 1271 Zuschauer feierten im knapp 100 Kilometer von der Heimat entfernten Stadion des Bundesligisten eine rauschende Party, die zu Hause bis tief in die Nacht zu Sonntag weiterging.

"Das war ein sensationeller Tag", gab Falk Fischer hinterher zu. Der Außenstürmer hatte selbst zwei Tore zum gelungenen Kick unter für jeden Amateurfußballer traumhaften Bedingungen: tolle Kulisse, perfekter Rasen und wunderschönes Spätsommerwetter. Tim Rademacher und der eingewechselte Gian-Marco De Luca erzielten die weiteren Tore für Langenholthausen, ehe Thomas Alfes in der Schlussphase der Ehrentreffer für Hünsborn gelang.

Der Mann des Tages aber war Falk Fischer. "Natürlich war es für mich als BVB-Fan ein bisschen komisch, in der Schalker Kabine zu sitzen, aber solch ein Erlebnis entschädigt für alles", sprudelte es aus dem 27-Jährigen. Er spielt nun seine dritte Saison für den Aufsteiger und hat in dieser Zeit bisher bereits 50 Tore auf dem Konto. Vor allem sein Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 – ein starker Schlenzer aus 25 Metern ins lange Eck – genügt durchaus höheren Ansprüchen. "Es ist wirklich gut gelaufen", nickte Falk Fischer.

Kein Mann für David Wagner mehr

"Das war ein sensationeller Tag"

Ins Notizbuch von S04-Trainer David Wagner oder -Sportvorstand Jochen Schneider wollte er sich aber bei der Gelegenheit vor Ort nicht spielen. "Dafür bin ich zu alt", winkte Falk Fischer lachend ab. Außerdem ist er ja Dortmunder im Herzen...

Ein echter Schalker hätte die Partie hingegen fast verpasst. "Ich bin erst am Freitag aus dem Urlaub in Malaga zurückgekommen", berichtete Gian-Marco De Luca. "Natürlich hätte ich hier gerne von Anfang an gespielt, aber so bin ich immerhin noch auf 35 Minuten gekommen und habe sogar ein Tor geschossen."

"Das habe ich damals mit Rudi Assauer klar gemacht."

Königsblau im Herzen trägt auch TuS-LA-Präsident Karl-Heinz "Charly" Grote. Der 60-Jährige konnte sein Glück nicht fassen, als feststand, dass sein Verein das Voting für das große Spiel in der Arena für sich entschieden hatte. "Ich bin einfach nur glücklich", erklärte "Charly" Grote nach dem umjubelten Abpfiff. Der Inhaber einer Bäckerei und Sponsor des Klubs geht schon seit 1966 auf Schalke, war mit den Königsblauen 1997 auf "Eurofighter" -Tour und ist nach Möglichkeit bei jedem Heimspiel in der Arena. Ihm gelang es vor über 20 Jahren sogar einmal, die Schalker ins kleine Langenholthausen zu holen. "Das habe ich damals mit Rudi Assauer klar gemacht. An einem Pfingstsonntag kamen sie mit allen Spielern – darunter auch Jens Lehmann und Ingo Anderbrügge", verriet Grote dem RevierSport.

Andere Zeiten. Nun war er mit seinem Amateurverein für einen Nachmittag Hausherr in der Arena – ein Tag, den Karl-Heinz Grote so schnell nicht mehr vergessen werden wird.

Kein Durchmarsch geplant

Gut gelaunt, aber sachlich fasste Langenholthausens Trainer Ulrich Mayer die 90 Minuten zusammen. Schließlich war seine Truppe nicht wirklich mit den besten Empfehlungen ins "Spiel des Jahres" gegangen. Am Mittwochabend hatte der Landesliga-Neuling im Kreispokal gegen den SV Hüsten das Elfmeterschießen bemüht, um eine Runde weiter zu kommen. "Danach habe ich den Jungs ein Donnerwetter verpasst", berichtete Ulrich Mayer, aber: "Sie haben zugehört und das, was ich ihnen gesagt habe, nun gegen Hülsborn super umgesetzt."

Mit 15 Punkten aus den ersten sieben Spielen ist der TuS Langenholthausen stark in die Saison gestartet. Von einem Durchmarsch in die Verbandsliga aber will Kapitän Falk Fischer nichts wissen: "Das wäre zu hoch gegriffen. Wenn wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, ist das in Ordnung."

Am nächsten Sonntag geht es zum SV Brilon. Dann ist wieder Amateuralltag angesagt. Und bis dahin werden in Langenholthausen auch die letzten Flaschen des Kaltgetränks, das dem kleinen Verein einen unvergesslichen Tag auf Schalke beschert hat, längst geleert sein.

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