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Aufholjagd |25.03.2019|17:00

Aufholjagd nach 5-Tore-Rückstand

Gelungene Aufholjagd: die dritte Mannschaft des SV Sevelen.[Foto: Privat]

Während beim brandenburgischen Landesligisten FC Schwedt 02 der 40 Jahre alte Trainer zum Matchwinner avanciert, jubelt die dritte Mannschaft des SV Sevelen (Nordrhein-Westfalen) nach einer furiosen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit. Auch in dieser Woche haben wir für euch wieder Nicht-Alltägliches aus dem Amateurfußball in unserer Rubrik Kurzpass kurios.

Fulminante Aufholjagd nach 0:5

Mit einem beeindruckenden Comeback hat sich die dritte Mannschaft des SV Sevelen einen Zähler in der Kreisliga C Gruppe 3 Niederrhein erkämpft. Im Auswärtsspiel beim DJK Twisteden III erwischte der SVS einen Fehlstart, lag nach 13 Minuten schon mit 0:3 zurück. "Trotz dessen wollten wir als Team zusammenhalten und zeigen, dass wir Spaß am Fußball haben. Wir haben den Spielstand einfach als 0:0 gesehen", sagte Sevelens David Buyken zu FUSSBALL.DE . Vor und nach der Pause lag Sevelen sogar 0:5 zurück. "Da haben wir schon gesagt, dass nichts mehr zu holen ist", gesteht der 38-jährige Buyken.

Ungeachtet des klaren Rückstandes bäumten sich die Gäste ein letztes Mal auf und kamen prompt zum Erfolg: Timo Buckemaier behielt bei einem Strafstoß die Nerven, der eingewechselte Moritz Ziemek verkürzte mit zwei weiteren Treffern (55./75.). "Von da an kam auch die Hoffnung wieder zurück. Da haben wir selber an uns geglaubt, schließlich betrug der Rückstand nur noch zwei Tore", meinte Buyken.  Als Buckemaier erst seinen zweiten (76.) und in der Nachspielzeit (90.+1) seinen dritten Treffer nachlegte und damit dem Kreisligisten einen Zähler bescherte, kannte der Jubel im Sevelener Lager keine Grenzen mehr. "Das war einfach überragend. Das Unentschieden fühlt sich an wie ein Sieg", so Buyken.

"Das war einfach überragend. Das Unentschieden fühlt sich an wie ein Sieg" (David Buyken von der dritten Mannschaft des SV Sevelen)

Trainer trifft mit erstem Ballkontakt

Sonntagmittag, Punktspiel und es stehen nicht ausreichend Spieler zur Verfügung – Amateurfußballer kennen diese Situation zu Genüge. Wenn kurz vor Spielbeginn nicht doch noch ein Spieler reaktiviert werden kann, müssen sich gelegentlich auch verdiente Trainer die Schuhe schnüren. Auch beim FC Schwedt 02 aus der Landesliga Brandenburg kennt man dieses Problem.

Tomasz Lapinski trainiert seit dieser Spielzeit die 1. Herrenmannschaft des FCS und ist im Verein aber kein Unbekannter. In den Jahren zuvor war er bereits als Co-Trainer tätig, stand parallel auf dem Feld und galt dabei als wichtige Stütze im Defensivverbund. Inzwischen sitzt er jedoch auf der Trainerbank und verfügt dadurch über eine gewisse Entscheidungsfreiheit – die er sich auch zu Nutze macht.

Im Auswärtsspiel beim SSV Einheit Perleberg wechselte sich der Routinier in der 88. Minute selbst ein, um seiner Mannschaft die nötige Stabilität in der Defensive zu verleihen. Schließlich hatten zuvor auf beiden Seiten zwei Spieler Rot gesehen. "Wir hatten nach den zwei Platzverweisen in der Defensive sehr wenig Erfahrung auf dem Platz. Dazu drängte Perleberg auf den Ausgleich", erklärt der 40-Jährige im Gespräch mit FUSSBALL.DE . "Gemeinsam mit meinem Co-Trainer Uwe Zenk fiel dann die Entscheidung, mich einzuwechseln. Alle anderen Wechselspieler befanden sich schon auf dem Platz."

Doch hinten hielt es Lapinski nicht lange, er wurde vorne benötigt. Nach einem Foul im Strafraum am 18-jährigen Christian Staatz, zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Da übernahm der Trainer Verantwortung und schnappte sich den Ball. "Meine Spieler haben es in dieser Situation von mir erwartet. In den vorherigen Saisons habe ich als Spieler alle Elfmeter geschossen." Den fälligen Strafstoß verwandelte er nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum vielumjubelten 3:1. Das Kuriose: Es war Lapinskis erster Ballkontakt und zeitgleich der Schlusspunkt in einer turbulenten Partie.
Angesprochen darauf, ob er sich im kommenden Spiel gegen Spitzenreiter RSV Eintracht 1949 bei ähnlichem Spielverlauf wieder für einen Elfmeter einwechseln würde, entgegnet Lapinski lachend: "Ja klar, das könnte ich. Aber warum erst in der 90. Minute?"

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