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Keine Rose |11.09.2018|11:45

"Bachelorette"-Kandidat zurück im Verein

Daniel Lott steigt nach den Dreharbeiten wieder beim SV Bolstern ein. [Foto: SV Bolstern]

Die letzte Rose ging an Alex, nicht an ihn. Trotzdem kennt jetzt ganz Deutschland den Kreisliga-Kicker des SV Bolstern, der es bei der Bachelorette bis ins Finale geschafft hat. Daniel Lott hat in den letzten Wochen vor einem Millionenpublikum fast das Herz der schönen Nadine erobert. Statt Flirten auf Korfu steht für den smarten Modellathleten nun wieder der Alltag an – das heißt zunächst der Job als Wirtschaftsingenieur in München, aber auch der Abstiegskampf auf den kleinen Sportplätzen im Bezirk Donau.

Im Interview mit FUSSBALL.DE erklärt Daniel Lott, worauf es für ihn in Sachen richtige Partnerin besonders ankommt und wie er seine Kumpels beim SV Bolstern abfeiert.

FUSSBALL.DE: Daniel Lott, wie haben Sie mit ein paar Tagen Abstand die knappe Niederlage bei der "Bachelorette" verdaut – sportlich oder mit einer Träne statt einer Rose im Knopfloch?

Daniel Lott: Die Enttäuschung war natürlich im ersten Moment nach der Entscheidung am größten. Es ist ja klar, dass ich gerne die letzte Rose genommen hätte, aber Nadine ist es ja auch nicht leicht gefallen, sich für Alex und damit gegen mich zu entscheiden. Da ich aber grundsätzlich ein Mensch bin, der positiv nach vorne schaut, geht das Leben für mich jetzt ohne die "Bachelorette" weiter.

„Ich möchte den Jungs auch etwas zurückgeben, so wie sie mich bei der Bachelorette unterstützt und abgefeiert haben“

FUSSBALL.DE: Wie sehr hat sich Ihr Leben seitdem verändert? Ihr Gesicht ist ja inzwischen in ganz Deutschland bekannt.

Lott: Privat hat sich für mich eigentlich nichts geändert, ich bin ja der gleiche Daniel wie vorher, gehe meiner Arbeit als Wirtschaftsingenieur in München nach und spiele Fußball. Allerdings ist es schon so, dass ich in der Öffentlichkeit erkannt werde, ob es beim Einkaufen ist, in der U-Bahn oder jetzt am Samstag beim Streetlife-Festival in München. Die Leute reagieren aber alle sehr nett und sind nicht aufdringlich. Ich habe auch keine Probleme damit, mal angesprochen zu werden.

FUSSBALL.DE: Vor allem nicht von Frauen, oder?

Lott: Was das angeht, muss ich ganz klar sagen: Ich bin nicht auf der Suche und mache mir gar keinen Druck, jetzt ganz schnell eine Freundin zu finden, nur weil es mit Nadine nicht geklappt hat. Die richtige Partnerin zu finden, hängt bei mir sowieso von vielen Faktoren ab. Ich denke, das ergibt sich schon irgendwie – vor allem muss es zwischenmenschlich stimmen. Wenn mich eine Frau nur gut findet, weil sie mich im Fernsehen gesehen hat, dann funktioniert das nicht.

FUSSBALL.DE: Nachdem nun die "Bachelorette"-Staffel abgedreht ist: Wann sehen wir Sie auf dem Fußballplatz wieder?

Lott: Hoffentlich so schnell wie möglich. Leider konnte ich am Sonntag nicht dabei sein, weil ich gerade meine neue Wohnung in München einrichte und daher verhindert war. Aber ich werde zusehen, dass ich nächsten Freitag mal wieder nach Hause und zum Training fahre. Ob mich der Trainer dann auch im Spiel aufstellt, wird man sehen. Ich habe ja lange gefehlt, konnte wegen der Dreharbeiten zur "Bachelorette" nicht die Vorbereitung mitmachen und habe gegenüber den anderen Jungs in der Mannschaft einen ziemlichen Trainingsrückstand.

FUSSBALL.DE: Ohne Sie läuft es doch nicht beim SV Bolstern…

Lott: (lacht) Das kann man so oder so sehen. Punktemäßig könnten wir besser dastehen, das stimmt. Ein Zähler aus den ersten fünf Spielen ist ganz klar zu wenig. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft demnächst wieder helfen kann, denn schließlich möchte ich den Jungs auch etwas zurückgeben, so wie sie mich bei der Bachelorette unterstützt und abgefeiert haben.

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