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Serie "Familienbande" |05.06.2016|10:00

Banach: Auch dank seiner Söhne unvergessen

Vor 25 Jahren trauerte der deutsche Fußball um Maurice Banach (Bild oben rechts mit Kölns Trainer Erich Rutemöller), auch seine Söhne Zico und Danny Banach (Foto links, von links) spielten Fußball. [Foto: imago]

Maurice Banach, genannt „Mucki“, galt als großes Stürmertalent – dann verunglückte der Bundesligaprofi im Alter von 24 Jahren tödlich. Auch seine Söhne zog es später auf den Fußballplatz. Während Zico früh verletzungsbedingt aufhören musste, ist Danny spielender Co-Trainer in der Kreisliga. Neue Folge unserer Serie Familienbande.

Es ist der 17. November 1991 und noch früh am Morgen, als eine schreckliche Nachricht die Runde macht. Maurice Banach ist in seinem Auto auf der A1 bei Remscheid tödlich verunglückt. Der erst 24 Jahre alte Stürmer, der als kommender Nationalspieler gilt, hinterlässt nicht nur bei seinem damals aktuellen Verein 1. FC Köln tiefe Trauer und Fassungslosigkeit – zu Hause bleibt seine Frau mit zwei kleinen Kindern zurück.

Danny und Zico wachsen bei Mama Claudia auf, die später wieder heiratet. Rudolf Weigl übernimmt die Rolle des Stiefvaters für die beiden Jungen. Heute sind sie selbst erwachsen und nur der ältere Sohn des früheren U 21-Nationalspielers „Mucki“ Banach hat noch mit dem Fußball zu tun. Danny spielt inzwischen bei Blau-Weiß Ottmarsbocholt in der Kreisliga, die große Karriere im Fußball, die seinem Vater vor fast einem Vierteljahrhundert bevorstand, hat er nicht hingelegt. „Natürlich war er mein Vorbild. Dass ich mal Profi werde, war aber nie ein Thema, denn für mich ging immer der Beruf vor“, sagt der 28-Jährige.

Mit dem Bruder in der Oberliga

"Natürlich war er mein Vorbild. Dass ich mal Profi werde, war aber nie ein Thema"

In der Jugend für Preußen Münster, Borussia Münster sowie Münster 08 am Ball, schnupperte Danny Banach nur kurz am großen Fußball. „In der A-Jugend hatte ich Anfragen aus Köln, Schalke und Dortmund, aber ich wollte lieber meine Ausbildung fortsetzen, statt auf die Karte Fußball zu setzen“, verrät der zahnmedizinische Assistent.

Fußball war zwar weiterhin angesagt, aber eben „nur“ auf besserem Amateurniveau. Immerhin schaffte es Danny Banach bis in die Oberliga. Beim VSK Osterholz-Scharmbeck in der Nähe von Bremen spielte er unter dem früheren Bundesligaprofi und Weltmeister von 1990 Günter Herrmann als Trainer sogar mit seinem jüngeren Bruder zusammen. „Zico hat sich leider früh sehr schwer am Knie verletzt und musste mit dem Fußball aufhören“, sagt Danny Banach.

Während Zico heute in einer Werbeagentur in Köln arbeitet, machte Danny auf dem Platz weiter, spielte bei verschiedenen Klubs in und um Münster, unter anderem beim damals noch in der Oberliga aktiven aktuellen Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte. Inzwischen ist er selbst Trainer, als spielender „Co“ unterstützt er in Ottmarsbocholt Chefcoach Daniel Hirschfeld. „Hier fühle ich mich sehr wohl, alles ist familiär und die Zusammenarbeit mit Daniel passt super“, sagt Danny Banach.

Zuletzt nur Zuschauer

Zuletzt musste er sich allerdings auf seine Rolle an der Seitenlinie beschränken, ein Bänderriss im Sprunggelenk setzte ihn im Saisonfinale für mehrere Wochen außer Gefecht. Nach dem 7:1-Sieg im letzten Spiel gegen den SV Rinkerode ging BWO als Achter über die Zielgerade. „Das ist okay“, findet Danny Banach.

Nach vielen Vereinswechseln in den vergangenen Jahren will er auf jeden Fall in Ottmarsbocholt bleiben, auch wenn in der Kreisliga bescheidender Fußball geboten wird. Sein bekannter Name ist ihm dabei weder ein hilfreicher Türöffner noch eine belastende Bürde. „Das spielte eigentlich auf dem Platz nie eine große Rolle. Meine Mitspieler hat nicht interessiert, ob ich Banach oder anders heiße. Ich war einer von ihnen und den Gegenspielern war das auch egal“, sagt Danny.

Das mag so sein, doch Maurice „Mucki“ Banach ist auch 25 Jahre nach seinem tragischen Unfalltod unvergessen.

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