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|14.02.2020|09:30

Baumann: "Keine Grenze nach oben"

Baumann (r.): "Der Glaube an die eigenen Stärken war ungebrochen groß"[Foto: imago images/foto2press]

Zweimal in der Startelf, zweimal an einem Tor beteiligt: Dominic Baumann , Angreifer der Würzburger Kickers , hat sich nach einer fast viermonatigen Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Im DFB.de -Interview spricht der 24 Jahre alte Angreifer mit Mitarbeiter Dominik Dittmar auch über den erfolgreichen Start der Kickers in das Jahr 2020.

DFB.de: Mit einem 3:1 gegen den FC Ingolstadt 04 beendeten die Kickers eine lange Erfolgsserie des Aufstiegsaspiranten. Was war der Schlüssel für den Erfolg, Herr Baumann?

Dominic Baumann: Wir haben uns auch vom Rückstand nicht verrückt machen lassen. Uns war klar: Wenn uns ein Treffer gelingt, ist für uns wieder alles möglich. Nach dem 6:0 bei der SG Sonnenhof Großaspach am vorausgegangenen Spieltag war das Selbstvertrauen hoch und der Glaube an die eigenen Stärken ungebrochen groß.

DFB.de: Nach drei Spielen im Jahr 2020 stehen sechs Punkte zu Buche. Worin sehen Sie die Gründe für den guten Start?

Baumann: Ich finde, es wäre sogar noch mehr möglich gewesen. Unser Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching hatten wir nur sehr unglücklich verloren. Ein großer Faktor war das Trainingslager. Wir hatten uns fest vorgenommen, so schnell wie möglich von den unteren Plätzen wegzukommen. Als Mannschaft sind wir durch die Tage in Spanien noch enger zusammengerückt. Das macht sich auch auf dem Platz bemerkbar.

DFB.de: Mit Felix Magath steht den Kickers seit der Winterpause ein ehemaliger Nationalspieler und Meistertrainer beratend zur Seite. Hat sich das auch beim Team schon bemerkbar gemacht?

Baumann: Mit dieser Frage habe ich schon gerechnet (lacht) . Felix Magath hatte sich in Spanien unser Trainingslager angeschaut und sich auch der Mannschaft vorgestellt. In erster Linie betrifft die Zusammenarbeit eher die Sportliche Leitung der Kickers. Wir sind dann als Mannschaft bei der Umsetzung eines der Puzzleteile. Aber ganz klar: Von der Erfahrung eines Felix Magath kann der Verein nur profitieren.

DFB.de: Seit zwei Partien gehören Sie wieder zur Startelf. Wie gut tut es Ihnen, wieder regelmäßig auf dem Platz zu stehen?

Baumann: Es gibt für einen Fußballer nichts Besseres. Ich genieße jede Minute. Das Jahr 2019 verlief mit meinem Bruch im Sprunggelenk nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die vergangenen Monate und vor allem das Trainingslager in Spanien habe ich genutzt, um mich wieder an die Mannschaft heranzuarbeiten. Ich fühle mich gut, habe keine Schmerzen mehr.

DFB.de: Was war das Schwierigste während Ihrer Verletzungspause?

Baumann: Ich hatte am meisten damit zu kämpfen, dass ich vom einen auf den anderen Tag nicht mehr Fußball spielen durfte. Für einen Sportler gibt es kaum etwas Schlimmeres. Dass ich durch meine Reha nicht permanent bei der Mannschaft sein konnte, war ebenfalls sehr hart. Ich bin zum ersten Mal in meiner Karriere für mehrere Monate ausgefallen. Diese Erfahrung muss ich nicht noch einmal machen.

DFB.de: In den vergangenen beiden Partien sind Ihnen der erste Treffer und die erste Vorlage nach dem Comeback gelungen. Geht die Saison nun richtig los?

Baumann: Ich habe das erste Halbjahr dieser Spielzeit abgehakt und mir neue Ziele gesetzt. Dazu gehört in der Tat auch eine Anzahl an Toren, die ich mir vorgenommen habe. Die wird aber nicht verraten (lacht) . Ich will aus jedem Spiel das Bestmögliche herausholen. Nach meiner Verletzung bin ich mittlerweile wieder auf einem guten Level. Nach oben gibt es aber keine Grenze.

DFB.de: Inzwischen steht ein Platz in der oberen Tabellenhälfte zu Buche. Wie sehr ärgert Sie vor diesem Hintergrund noch der Saisonstart mit fünf Niederlagen aus den ersten sieben Spielen?

Baumann: Ich bin nicht der Typ, der nach hinten schaut. Es bringt auch nichts, in der Vergangenheit zu wühlen. Die Kickers sind ein Verein, der auch in einer schlechten Phase nicht den Kopf verliert. Ich bin davon überzeugt, dass das auch in Zukunft so sein wird. Wir wollen es aber auch erst gar nicht so weit kommen lassen.

DFB.de: In der Tabelle ist der Abstand zu den direkten Aufstiegsplätzen derzeit genauso groß wie zu einem Abstiegsplatz. Was ist noch möglich?

Baumann: Die 3. Liga ist sehr ausgeglichen. Da kann es schnell in eine der beiden Richtungen gehen. Die Priorität liegt erst einmal darauf, die Gefahrenzone noch weiter hinter uns zu lassen. Mit dem Spiel am Freitag beim SC Preußen Münster können wir einen weiteren wichtigen Schritt machen.

DFB.de: Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Baumann: Die Mannschaft hat nicht so viele Punkte gesammelt, wie es der Verein gerne hätte. Der Druck ist bei sieben Zählern Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hoch. Daher müssen wir uns auf ein intensives Duell unter Flutlicht einstellen. Wir müssen voll dagegenhalten und über den Kampf auch unsere spielerischen Stärken einbringen.

DFB.de: Sie tragen seit Juli 2017 das Würzburger Trikot und sind damit gemeinsam mit Kapitän Sebastian Schuppan und Hendrik Hansen schon der dienstälteste Spieler. Ihr Vertrag läuft noch bis Juni 2021. Wohin soll es bis dahin gehen?

Baumann: Ich hatte meinen Vertrag vor einem Jahr voller Überzeugung und nicht ohne Grund vorzeitig verlängert. Ich fühle mich in Würzburg wohl und glaube an die sportliche Perspektive. Als Fußballer will ich so hoch wie möglich hinaus. Ich bin gespannt, wie weit mir das mit den Kickers gelingt.

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