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Themenwoche DFB-Pokal|14.08.2014|11:00

Beim Bremer SV kicken zwei Europameister

Erst Europameister, jetzt DFB-Pokal: Ole Laabs (vordere Reihe, 2. von links) und Iman Bi-Ria (hintere Reihe, 2. von links) vom Bremer SV beim Triumph mit der Polizei-Nationalmannschaft. [Foto: DPSK/Tino Bonk]

Deutschland ist nicht nur Weltmeister, Deutschland hat diesen Sommer auch den Europameistertitel gewonnen. Letzteres dank der deutschen Polizeifußballer, die sich im Finale mit 4:2 gegen Griechenland durchsetzten. Mit dabei: Zwei Spieler des Bremer SV, die am Samstag (ab 15.30 Uhr, live bei Sky) mit dem Oberligisten in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Eintracht Braunschweig treffen.

“Das EM-Endspiel war ein Auf und Ab. Die Griechen haben sich eigentlich nur hinten reingestellt. Trotzdem lagen wir kurz nach der Halbzeit wegen eines Stellungsfehlers mit 1:2 hinten. Doch wir haben das Ding souverän wieder herumgerissen”, erzählt Mittelfeldspieler Ole Laabs. Die Statements des 28-Jährigen klingen ähnlich wie bei einem professionellen Fußballspieler - und davon ist er auch gar nicht so weit entfernt. Laabs spielt genauso wie der 30-jährige Stürmer Iman Bi-Ria beim Bremer SV in der Bremen-Liga (5. Liga). Am Samstag dürfen sie in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig ran.

Vorbereitung wie die Profis

"Die Polizei-Nationalmannschaft könnte in der Regionalliga eine gute Rolle spielen"

Laabs kann das Niveau im Polizeisport also ganz ordentlich beurteilen. “Die Polizei-Nationalmannschaft könnte von der Qualität her in der Regionalliga eine gute Rolle spielen. Das trifft auch auf einige andere Nationen wie Griechenland oder Frankreich zu”, meint er. Tatsächlich befinden sich unter den deutschen Polizisten einige Akteure, die bereits höherklassig Fußball gespielt haben oder noch immer spielen. Jörn Wemmer war in der Saison 2010/2011 für den FC Erzgebirge Aue in der 2. Bundesliga aktiv. Nils Laabs, Kapitän der Polizei-Nationalmannschaft und Bruder von Ole, steht aktuell beim Regionalligisten VfB Oldenburg unter Vertrag.

Iman Bi-Ria weiß, dass der Polizeisport von vielen Menschen als reine Hobbyveranstaltung betrachtet wird. “Die meisten glauben kaum, was für guter Fußball hier stattfindet. Unsere Mannschaft besteht eben aus den besten Fußballern aller deutschen Polizisten.” Wer hier mitmischen will, muss zunächst einmal seine Qualitäten unter Beweis stellen.

Überhaupt ist der Polizeisport sehr gut organisiert - besonders bei einem großen Turnier wie der Europameisterschaft. “Es lief alles richtig professionell ab”, erzählt Iman Bi-Ria. “Die Unterbringung war super. Uns fehlte es wirklich an nichts.” Ein echtes Highlight sind nicht zuletzt die Austragungsstätten. Bei der EM 2010 in Griechenland spielten die Deutschen im Stadion von Panathinaikos Athen, bei der diesjährigen EM in der Arena des tschechischen Topvereins Sparta Prag.

Dass die Europameisterschaft der Polizisten nur wenige hundert Zuschauer anlockt, von denen die meisten auch noch Offizielle und andere Spieler sind, kann die Faszination nicht mindern. “Natürlich hätten es gerne ein paar mehr Menschen im Stadion sein können, aber auch so war es ein tolles Erlebnis”, betont Ole Laabs.

EM 2018 im Visier

Nach dem Erfolg bei der Europameisterschaft in Tschechien, der ausgiebig im Prager Nachtleben gefeiert wurde, können sich die deutschen Polizeifußballer nun erst einmal auf den Lorbeeren ausruhen. In drei Jahren findet die Deutsche Meisterschaft statt, bei der die Landesauswahlen gegeneinander antreten. Das nächste internationale Event ist die Europameisterschaft 2018. Ausrichter ist dann möglicherweise Frankreich.

Iman Bi-Ria freut sich schon jetzt drauf. “Die Polizei-Nationalmannschaft ist in Frankreich nach der A-Nationalmannschaft die angesehenste Fußballmannschaft. Die werden sogar von vielen großen Unternehmen gesponsert. Dementsprechend gut wird dort auch die Organisation sein.” Womöglich gelingt dem deutschen Fußball mit der A-Nationalmannschaft bei der WM in Russland und den Polizeifußballern bei der EM dann ja erneut das Double.

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