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Ehrenamt |14.04.2019|14:00

Bezirksliga: Ex-Weinkönigin als gute Seele

Die Weinkönigin und Hund Nero (l.): "Auch mit dem Ball an der Schnauze ist er schneller als so mancher unserer Spieler."[Foto: Andreas Arens/Collage FB.de]

Mit gerade einmal 23 Jahren übernimmt Senta Schmitt nicht nur im Vorstand Verantwortung beim SV Leiwen-Köwerich, sondern bringt sich auch noch als gute Seele ein. Derzeit ist sie fast bei jedem Training und natürlich auch bei jedem Spiel der ersten Mannschaft dabei – um den Spielern den Rücken im Kampf gegen den Abstieg in die Kreisliga A zu stärken. Nicht fehlen darf Maskottchen Nero.

Als die personelle Not im Vorstand des Vereins groß war, sprang Schmitt ein: Seit November ist sie Kassiererin des SV Leiwen-Köwerich (SVLK). „Es gibt doch gerade immer weniger junge Leute, die sich auch bei uns im Dorf im Ehrenamt engagieren. Dem Trend möchte ich entgegensteuern“, sagt die in einem örtlichen Sektgut arbeitende Kauffrau für Büromanagement. In der Weinbaugemeinde Leiwen dreht sich vieles um den edlen Rebensaft: Nebenher betreibt sie noch im Dreierteam mit Mutter Silvia und Bruder Carlo („Respekt davor, was meine Schwester so alles macht.“) seit dem tödlichen Arbeitsunfall von Vater Heinz im Jahre 2010 das eigene Weingut. Außerdem ist sie Vorsitzende der Rieslingwinzer und im Vorstand des Festausschusses im rund 1500 Einwohner zählenden Dorf an der Mittelmosel. Und Weinkönigin der Region Römische Weinstraße war sie auch schon. „Wir haben hier ein ausgeprägtes Vereinsleben“, berichtet Schmitt. Klar, dass der Weg der früheren Sportreiterin schon vor einigen Jahren vermehrt zum SV Leiwen-Köwerich führte – nicht zuletzt, weil auch ihr Bruder hier spielt.

Dem 2000 aus den Sportvereinen Leiwen und Köwerich fusionierten Club steht momentan im Abstiegskampf der Rheinland-Bezirksliga West das Wasser bis zum Hals. „Wir wollen unbedingt den Absturz in die Kreisklasse vermeiden. Das wäre ein Tiefpunkt der Vereinsgeschichte“, betont Vorsitzender Werner Jostock. Froh ist er, in Senta Schmitt eine engagierte Mitstreiterin in der Führungsebene gefunden zu haben: „Sie führt akribisch Buch über die Einnahmen und Ausgaben und außerdem kommt sie bei unseren Jungs prima an.“

Nero, der Hund von Senta Schmitt, ist als Maskottchen immer dabei. „Auch mit dem Ball an der Schnauze ist er schneller als so mancher unserer Spieler“, lacht sie.

„Mir geht es vor allem um den Zusammenhalt im Verein“

Mal hier ein lockerer Spruch, mal da ein neue Idee, wie zuletzt ein gemeinsames Currywurstessen, um den Teamgeist zu fördern und vor dem Spiel Obst: Gerade nach dem Abgang von Trainer Herbert Herres Anfang April ist sie gefordert. Auch Taner Weins, einer von drei Interims-Spielertrainern, hat erkannt: „Senta ist nah dran, sehr hilfsbereit und engagiert. Sie ist wichtig fürs interne Klima.“

Der SV Leiwen als einer der beiden Vorgängervereine des heutigen Clubs zählte einst zum Besten, was der Fußballverband Rheinland zu bieten hatte. In den achtziger Jahren hatte man sich sogar dauerhaft in der seinerzeit noch drittklassigen Oberliga Südwest (heute: Rheinland-Pfalz) eingerichtet und die großen Nachbarn Eintracht Trier und FSV Salmrohr mehr als nur einmal ärgern können. Der Rheinlandpokalsieg 1981, Teilnahmen an der Deutschen Amateurmeisterschaft und am DFB-Pokal sind weitere Höhepunkte der Historie.

Ein Abstieg der aktuellen Mannschaft wäre angesichts dieser großen Tradition umso bitterer. „Geht es runter in die A-Klasse, wäre auch die Frage, ob wir weiter mit zwei Seniorenmannschaften spielen können“, gibt Schmitt zu bedenken – der SVLK II kämpft aktuell in der Kreisliga C Mosel/Hochwald um Punkte.
Erfolg ist in Leiwen und Köwerich unverändert von Bedeutung, aber nicht um jeden Preis, wie auch die Kassiererin betont. Ihre Prämisse lautet: „Sorgfältig wirtschaften und am besten unterm Strich im Jahresergebnis noch ein Plus machen.“

Aus sportlichen Diskussionen hält sie sich heraus. „Mir geht es vor allem um den Zusammenhalt im Verein“, bekennt Schmitt. Damit sie sich bei ihren vielen Aktivitäten die Zeit für die Fußballer freischaufeln kann, sei es wichtig „sehr strukturiert an den Tag heranzugehen“. Und sollte dann Ende Mai der Klassenverbleib in der Bezirksliga geschafft sein, hätten sich die Mühen gerade der vergangenen Wochen auch vollauf gelohnt.

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