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Teambuilding |18.04.2019|13:30

Bowling und Karaoke-Bar für mehr Teamgeist

Union-Trainer André Meyer: "Gute Stimmung und herausragender Teamgeist sind besonders wichtig."[Foto: imago/Picture Point]

Um gegen die Torflaute in der Regionalliga Nordost anzukämpfen, ging der FSV Union Fürstenwalde zum Bowling. „Pins sind leichter zu treffen“, sagt FSV-Trainer André Meyer (35), der unter anderem seinen 15 Jahre jüngeren Bruder Ben betreut. Der große Bruder Daniel (39) trainiert den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht André Meyer auch über die Familie.

FUSSBALL.DE: Wegen der Torflaute Ihres Teams im neuen Jahr gingen Sie mit Ihrer Mannschaft gemeinsam bowlen. Hat der Teamausflug etwas bewirkt, Herr Meyer?

André Meyer: Auf den ersten Blick vielleicht nicht. Wir haben beim jüngsten 0:0 bei der VSG Altglienicke wieder nicht getroffen. (lacht) Insgesamt haben wir aber eine ordentliche Leistung gezeigt und gepunktet. Das Bowling hat also seinen Zweck erfüllt. Es war übrigens nicht die erste Teambuilding-Maßnahme in dieser Saison. Die Jungs organisieren alle zwei Wochen etwas, um den Teamgeist zu stärken.

Zum Beispiel?

"Wir haben die Ruhe bewahrt und so den Weg aus der Krise gefunden"

Meyer: Auf dem Trainingsplatz haben schon einige Fußballgolf- und Fußballtennis-Turniere stattgefunden, bei denen es um Prämien und Strafen ging. Außerdem waren wir gemeinsam in einer Karaoke-Bar, in der sich die Spieler ordentlich blamiert haben. (lacht) Solche Erlebnisse verbinden und die Gemeinschaft ist es, die uns stark macht. Wir wissen, dass es für uns schwer ist, in der Regionalliga Nordost qualitativ mitzuhalten. Deshalb sind eine gute Stimmung und ein herausragender Teamgeist besonders wichtig.

Warum hat es in Altglienicke dennoch erneut nicht mit einem Torerfolg geklappt?

Meyer: Unsere Chancenverwertung war mangelhaft. Wir haben es in Altglienicke grundsätzlich wieder hinbekommen, die Balance zwischen Defensive und Offensive zu finden. Das war für das neue Jahr unser großes Ziel. Allerdings haben wir es nicht geschafft, aus sechs klaren Torchancen zumindest einen Treffer zu erzielen. In einer Auswärtspartie bei einer spielstarken Mannschaft müssen sechs hochkarätige Möglichkeiten reichen, um zu gewinnen. Für unsere Defensivleistung muss ich die Jungs einmal mehr loben. Hinten standen wir wieder sehr sicher und haben wenig zugelassen.

Mit Ihrer Mannschaft rangieren Sie fünf Spieltage vor Saisonende drei Zähler vor der Gefahrenzone. Nach dem Saisonstart mit einem Punkt aus den ersten acht Partien ist das gar nicht so schlecht, oder?

Meyer: Definitiv. Die bisherigen 33 Punkte haben wir uns in einer sehr ausgeglichenen Liga hart erarbeitet. Wichtig war auch, dass wir es nach dem Fehlstart geschafft haben, uns von der Tabellensituation zu lösen. Statt ständig besorgt auf die Tabelle zu schauen, haben wir uns hauptsächlich mit uns und der Weiterentwicklung des Teams beschäftigt. Wir haben die Ruhe bewahrt und so den Weg aus der Krise gefunden.

Wie war der katastrophale Saisonstart zu erklären?

Meyer: Wir hatten im Sommer einen großen Umbruch im Kader. Viele Leistungsträger aus der zurückliegenden Saison verließen den Verein und der Kader wurde durch einige talentierte, aber unerfahrene Zugänge verjüngt. Wir haben ein ähnliches Durchschnittsalter wie die U 23 von Hertha BSC , das sagt bereits viel aus. Ich als Trainer war ebenfalls neu in Fürstenwalde. Bei so vielen personellen Veränderungen ist es normal, dass die Findungsphase lange dauert. Das hatten wir auch prophezeit. Gleichzeitig wussten wir aber auch, dass sich irgendwann Erfolg einstellen wird.

Nach dem achten Spieltag ging es in der Tat steil bergauf. Fünf Siege hintereinander folgten...

Meyer: Auch diese Phase ist plausibel zu erklären. Nach dem ersten Saisonsieg, der sozusagen der Knotenlöser war, hat sich unsere Mannschaft in einen Flow gespielt und eine „Niemand kann uns aufhalten“-Mentalität entwickelt. Für ein junges Team ist das nicht untypisch. Die Jungs sind über ihre Leistungsgrenze gegangen und haben in diesen fünf Partien den Grundstein dafür gelegt, dass wir jetzt vor dem Endspurt nach wie vor über dem Strich stehen.

Einer Ihrer Spieler ist mit Ben Meyer Ihr 15 Jahre jüngerer Bruder, der - genau wie Sie - im Sommer aus dem Nachwuchsbereich des 1. FC Union Berlin kam. Wer hat wen vom Wechsel nach Fürstenwalde überzeugt?

Meyer: Unsere Wechsel nach Fürstenwalde sind unabhängig voneinander über die Bühne gegangen. Ben hatte nach dem Ende seiner Zeit im Nachwuchsbereich mehrere Angebote, entschied sich dann aber recht schnell für den FSV Union. Ich hatte erst später Kontakt zu Fürstenwalde, weil der Verein kurzfristig einen Nachfolger für den zum Drittligisten Sportfreunde Lotte gewechselten Matthias Maucksch suchte.

Familiäre Verbindungen in einer Mannschaft können durchaus Probleme mit sich bringen. Wie geht das Team damit um, dass der Trainer der große Bruder eines Mitspielers ist?

Meyer: Dass Ben und ich Brüder sind, birgt keine Probleme. Wir gehen offen damit um und es wurde bisher noch nicht einmal negativ angesprochen. Es ist ja auch selbstverständlich nicht so, dass ich Ben bevorzuge. Wie jeder andere unserer Spieler muss auch er sich im Training anbieten, um am Wochenende zum Einsatz zu kommen. Um in der Startelf zu bleiben, sind ansprechende Leistungen gefordert. Bislang macht Ben seine Sache sehr gut. Als Linksverteidiger bereits vier Saisontore auf dem Konto zu haben, kann sich durchaus sehen lassen.

Ihr vier Jahre älterer Bruder Daniel trainiert den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. Kann man Ihre Familie als absolut fußallverrückt beschreiben?

Meyer: Auf jeden Fall. Fußball bestimmt unseren Alltag - und das ist auch gut so. Unseren Eltern bleibt gar nichts anderes übrig, als sich auch jeden Tag mit diesem Sport zu beschäftigen und regelmäßig mitzufiebern. (lacht)

Das heißt, die Begeisterung für den Fußball ging nicht von Ihren Eltern aus?

Meyer: Nein, von unserer Mutter schon gar nicht. (lacht) Unser Vater war zwar früher Leistungssportler, allerdings nicht im Fußballbereich, sondern in der Leichtathletik. Die Leidenschaft für den Fußball kam über Daniel in die Familie. Davon haben zunächst ich mich und später dann auch Ben anstecken lassen.

Der Altersunterschied zwischen dem erst 20-jährigen Ben sowie Daniel (39) und Ihnen (35) ist enorm. Haben Sie dennoch ein typisches Brüder-Verhältnis zueinander?

Meyer: Das würde ich schon sagen, auch wenn Ben als später Nachzügler dennoch mehr oder weniger als Einzelkind groß geworden ist. Leider kommen wir durch den Fußball und die räumliche Entfernung selten alle drei zusammen. Aber wenn wir es dann doch mal hinbekommen, bekommt Ben zu spüren, dass er der Jüngste im Bunde ist. (lacht) Ich glaube und hoffe, dass das, was Daniel und ich tun und sagen, großes Gewicht bei ihm hat.

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