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Schwerer Start |31.07.2019|14:30

Brdaric: "Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit"

Erfurt-Coach Thomas Brdaric: "Unser erstes Fazit werden wir erst in einigen Wochen ziehen".[Foto: imago images / Karina Hessland]

Seit Sommer 2018 ist Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric Trainer bei Rot-Weiß Erfurt in der Regionalliga Nordost. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga führte er den Thüringer Traditionsklub auf Platz fünf. In die neue Saison startete Erfurt mit einer Niederlage. Jetzt stehen zwei Topspiele in nur vier Tagen an. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Brdaric über seine Ziele und Sohn Tim.

FUSSBALL.DE: Als Sie im Sommer 2018 den Drittligaabsteiger Rot-Weiß Erfurt übernahmen, betonten Sie, dass von einem direkten Wiederaufstieg nicht die Rede sein könne. Am Ende stand Platz fünf zu Buche. Wie zufrieden waren Sie mit dem Saisonergebnis, Herr Brdaric?

Thomas Brdaric: Nach dem Abstieg aus der 3. Liga gab es einen riesigen Umbruch und eine turbulente Phase mit finanziellen Problemen. Dennoch haben wir es geschafft, insgesamt eine ordentliche Saison zu spielen. Mit dem fünften Platz konnten wir sehr gut leben.

Wie sieht die Zielsetzung in der gerade gestarteten Spielzeit 2019/2020 aus?

"Trotz der Auftaktniederlage sind wir optimistisch und überzeugt von unseren Qualitäten".

Brdaric: Wir würden die Platzierung aus der vergangenen Saison gerne bestätigen. Das wäre ein Erfolg und alles andere als selbstverständlich, nachdem wir das Kaderbudget noch gekürzt und das Team weiter verjüngt haben. Wichtig wird vor allem sein, dass wir nicht mehr so viel Verletzungspech haben. Wir mussten in der zurückliegenden Spielzeit enorm viele Ausfälle hinnehmen, die nicht so einfach zu kompensieren waren. Aktuell fehlen uns schon wieder einige Leistungsträger - unter anderem sind Rechtsverteidiger Lukas Novy und Stürmer Sinisa Veselinovic verletzt. Ich hoffe, dass sich die Personalsituation bald entspannt.

Zu Saisonbeginn gab es ein 0:2 beim FC Viktoria Berlin. Ihr Fazit zum Spiel?

Brdaric: Es war ein Spiel auf Augenhöhe gegen einen ambitionierten Gegner. Wir haben stark begonnen und hätten in Führung gehen können. Das ist uns leider nicht gelungen. Durch individuelle Fehler haben wir es dann verpasst, etwas mitzunehmen.

In welchen Bereichen sehen Sie vor allem noch Luft nach oben?

Brdaric: Wir müssen uns noch mehr Torchancen erarbeiten. Bei den Möglichkeiten, die sich ergeben, fehlt noch ein wenig die Kaltschnäuzigkeit. Das heißt: In Sachen Kreativität und Effektivität haben wir noch viel Arbeit vor uns.

Das Erfurter Auftaktprogramm hat es in sich. Es geht weiter mit dem heutigen ersten Heimspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig sowie am Sonntag mit der Begegnung beim FC Energie Cottbus, die beide zu den Titelfavoriten gehören. Wie gehen Sie diese Partien an?

Brdaric: Trotz der Auftaktniederlage sind wir optimistisch und überzeugt von unseren Qualitäten. Für beide Begegnungen werden wir uns einen Matchplan zurechtlegen, mit dem wir bestenfalls dreifach punkten. Wir wissen selbstverständlich um die Stärke der beiden kommenden Gegner, werden aber definitiv jeweils auf Sieg spielen.

Im Worst Case hat Ihr Team am Sonntagabend noch keinen Punkt auf dem Konto. Ist der Druck in den ersten Saisonwochen bereits enorm hoch?

Brdaric: Das würde ich nicht sagen. Ganz egal, wie die nächsten beiden Partien ausgehen: Unser erstes Fazit werden wir erst in einigen Wochen ziehen, wenn wir gegen mehr Teams gespielt haben - und nicht nur gegen Mannschaften, die höhere Ziele als wir verfolgen.

Ihr Vertrag in Erfurt läuft bis zum 30. Juni 2020. Ist eine mögliche Fortsetzung der Zusammenarbeit über die Saison hinaus an Bedingungen gekoppelt?

Brdaric: Nein. Bislang lief die Zusammenarbeit für beide Seiten zufriedenstellend und eine Vertragsverlängerung ist auf jeden Fall denkbar. Bis wir diesbezüglich aber eine Entscheidung treffen müssen, haben wir noch Zeit.

Sie bestritten Ihr letztes Profispiel vor mehr als zwölf Jahren für Hannover 96. Ihr 19-jähriger Sohn Tim, der zuletzt für Alemannia Aachen in der West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga kickte, peilt nun eine Profikarriere an. Was trauen Sie ihm zu?

Brdaric: Tim wird jetzt den nächsten Schritt gehen und in den kommenden Monaten für ein US-College aus Pittsburgh spielen. Er hat sich in den zurückliegenden Jahren physisch sowie spielerisch sehr gut entwickelt und ich bin gespannt, wie er sich in den USA schlagen wird. Ich kann mir für ihn durchaus in naher Zukunft eine Karriere in der Major League Soccer vorstellen.

Tim ist Innenverteidiger, Sie waren Torjäger. Gibt es hin und wieder private Eins-gegen-Eins-Duelle?

Brdaric: Früher haben wir im Garten häufig gegeneinander gespielt. Das ist aber schon lange her. Mittlerweile trete ich ja nicht mehr allzu oft selbst gegen den Ball - das geht auch nicht mehr so wie damals. Beim Abschiedsspiel von Per Mertesacker im Oktober 2018 habe ich es gerade so geschafft, eine Halbzeit zu kicken. Aber auch nur, weil ich vor Anpfiff gefühlt 16 Schmerztabletten geschluckt habe! (lacht)

Würden Sie denn noch an Ihrem Sohn vorbeikommen?

Brdaric: Schwierig. Ich würde sagen ja - aber nur nach mehreren Anläufen. (lacht)

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