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Familienbande |11.01.2017|15:55

Brüder Rahn: Nur einer wurde Nationalspieler

Zwei Brüder, zwei Fußballer: Stephan Rahn (rechts) und Christian Rahn. [Foto: Fotos Getty, privat; Collage FUSSBALL.DE]

Für Christian Rahn hat sich der Kreis geschlossen. Der frühere Nationalspieler und Profi des HSV und des FC St. Pauli, für die der heute 37-Jährige zwischen 1996 und 2005 in der ersten und zweiten Bundesliga auflief, ist zurück an der Elbe. Er ist als Co-Trainer der U 21 wieder beim HSV gelandet. Sein Bruder Stephan hingegen hat es als Bezirksliga-Kapitän ins benachbarte Auetal verschlagen – die neueste Folge unserer Serie Familienbande.

Wie der fast auf den Tag genau drei Jahre ältere Christian fängt auch Stephan Rahn in der Jugend bei Altona 93 mit dem Fußball an. „Das war bei uns um die Ecke, wir haben jeden Tag entweder auf dem Altonaer Sportplatz, auf dem Gummiplatz hinter dem Sportplatz oder dem Bolzplatz an der Lisztstraße gekickt“, erinnert sich Stephan Rahn. „Mein Bruder hat mich anfangs immer zum Fußball mitgenommen und natürlich wollte ich ihm nacheifern. Welcher kleine Bruder will es seinem älteren Bruder nicht zeigen?“

"Natürlich habe auch ich davon geträumt, Profi zu werden. Aber ich habe vielleicht nicht alles dafür getan, um es auch wirklich zu schaffen"

Von Altona wechselt der talentierte Mittelfeldspieler erst zum FC St. Pauli und von dort aus in die Bundesliga-Jugend des HSV. Sein Weg in den Profifußball scheint vorgezeichnet, zumal Stephan Rahn auch sämtliche Hamburger Junioren-Auswahlen durchläuft. Der Sprung in den Seniorenfußball aber ist gewaltig. Während Bruder Christian in der deutschen Nationalmannschaft debütiert und zu den Kandidaten für die Europameisterschaft 2004 in Portugal zählt, geht es für ihn beim HSV nicht voran. „Natürlich habe auch ich als Kind oder Jugendlicher davon geträumt, Profi zu werden, aber ich habe vielleicht nicht alles dafür getan, um es auch wirklich zu schaffen“, meint Stephan Rahn selbstkritisch. „Ich wollte mich aber nicht komplett auf den Fußball konzentrieren, sondern nach der Schule eine ordentliche Ausbildung absolvieren.“

Er spielt mit der U 23 des HSV in der Regionalliga und lernt als Automobilkaufmann, wie das richtige Leben abseits des Fußballs läuft. Nach zwei Jahren beim HSV-Unterbau schließt er sich dem Oberligisten SC Concordia an, nach weiteren zwei Jahren zieht er weiter zum SC Victoria. Beim Oberligisten aus dem Stadtteil Hoheluft, der inzwischen von Zlatan Bajramovics Bruder Jasmin trainiert wird, bleibt er ganze sechs Jahre. Über den Landesligisten Germania Schnelsen, für den er vier Jahre lang das Trikot trägt, führt die Reise schließlich im Sommer 2015 zum TSV Auetal . „Ein Arbeitskollege hat mich dazu überredet, obwohl ich von meinem Wohnort in Schnelsen bis Auetal 45 Minuten fahren muss“, sagt Stephan Rahn.

Auetal, ein 6.000-Einwohner-Städtchen, gehört zum erweiterten Hamburger Umland im Landkreis Harburg, aber schon zu Niedersachsen. Beim Bezirksligisten findet Stephan Rahn als Fußballer bessere Bedingungen vor als bei manch höherklassigem Klub in seiner Heimatstadt. „Ich hatte zwar auch Anfragen von anderen Klubs aus Hamburg, aber da es hier fast nur noch Kunstrasen gibt und der für meine Gelenke nicht wirklich gut ist, habe ich gerne in Auetal zugesagt. Dort haben wir ein feines Stadion mit super Naturrasenplätzen“, sagt Stephan Rahn, der mit seiner Erfahrung natürlich Führungsspieler und Kapitän der Mannschaft ist.

Während sein Bruder nach wie vor täglich auf dem Platz steht und beim HSV nahe am Profigeschäft arbeitet, sind für Stephan Rahn längst andere Dinge wichtiger als der Fußball. Eine Trainertätigkeit wie Christian schwebt ihm daher vorerst nicht vor. „Vielleicht später einmal“, winkt er ab und sagt lachend: „Ich möchte erst einmal so lange noch in Auetal spielen, wie ich Spaß daran habe und der Körper es zulässt. Ich bin ja schließlich nicht mehr der Jüngste.“

Sport-Management hat er zwar vor einigen Jahren nebenher studiert, ist aber bis jetzt bei seinem Beruf in der Automobilbranche geblieben. Wenn es ihn doch zum „großen“ Fußball zieht, dann gerne abwechselnd beim HSV und auf St. Pauli. „Ich sympathisiere tatsächlich mit beiden Hamburger Klubs, ich habe ja auch in beiden gespielt“, sagt Stephan Rahn. Natürlich hofft er darauf, dass beide Vereine auch ihre jeweilige Klasse halten. Schließlich ist er ein echter Hamburger Jung, auch wenn er gerade ein paar Kilometer außerhalb kickt.

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