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|07.05.2020|17:00

Bundesliga-Restart: Vorkehrungen im Schiedsrichter-Bereich

"Mit Vorgaben diszipliniert umgehen und vorbildlich handeln": Aytekin und Co.[Foto: imago]

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Für eine Rückkehr in den Bundesliga-Spielbetrieb hat sich die Schiedsrichterführung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gemeinsam mit der DFL Deutsche Fußball Liga und der "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb" unter Leitung von Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer in den vergangenen Wochen intensiv mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie befasst und entsprechende Vorkehrungen für den Bereich der Elite-Schiedsrichter getroffen. Die Maßnahmen wurden unter Berücksichtigung der Vorgaben der zuständigen Behörden und Gesundheitsexperten erarbeitet und sollen auch mit Wiederaufnahme der Bundesliga angesichts der dynamischen Entwicklungen kontinuierlich überprüft und bei Bedarf entsprechend angepasst werden.

Lutz Michael Fröhlich, Sportlicher Leiter der Elite-Schiedsrichter, sagt: "Das Konzept wurde unter der Zielsetzung erarbeitet, die Voraussetzungen zur Weiterführung des Spielbetriebes im Profifußball zu schaffen, unter Reduzierung des Risikos für die Gesundheit auf ein medizinisch vertretbares Niveau. Das Schiedsrichterwesen war in diesem Projekt von Anfang an eingebunden und hat seine Vorschläge eingebracht, wie die Fortsetzung des Spielbetriebes auch aus Schiedsrichtersicht durchgeführt werden könnte. Es ist auch für die Schiedsrichter eine ganz außergewöhnliche Situation, die nur bewältigt werden kann, wenn alle mit den Vorgaben diszipliniert umgehen und vorbildlich handeln. Das wird, was die Ansetzungen angeht, auch viel Flexibilität und viel Geduld abverlangen."

Erhöhte Flexibilität bei den Ansetzungen

Zu dem Ziel der Risikominimierung gehört auch, das Personenaufkommen in den Stadien zu reduzieren. Von Schiedsrichterseite wird künftig nur noch das Schiedsrichterteam, bestehend aus dem leitenden Unparteiischen, den beiden Schiedsrichter-Assistenten und dem 4. Offiziellen vor Ort sein. Der Schiedsrichterbeobachter wird in seiner Funktion weiterhin fortbestehen, allerdings wird er seiner Aufgabe in Form von TV-Beobachtungen und -Coachings nachkommen. Der Vierte Offizielle wird bei den Bundesligapartien, wie bisher gehandhabt, so angesetzt, dass er alle Rollen - die des Schiedsrichters sowie des Schiedsrichter-Assistenten - im Falle eines kurzfristigen Ausfalls einnehmen könnte.

Entsprechend der Handhabung bei den Spielern, die vor Beginn des Mannschaftstrainings zweimal getestet wurden, werden auch die Elite-Schiedsrichter vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs zweimal getestet. Der zweiten Testung können sich die Unparteiischen am Vortag ihrer ersten Ansetzung unterziehen. Im weiteren Saisonverlauf werden die Elite-Schiedsrichter dann jeweils am Vortag einer Spielleitung getestet. Im Falle eines positiven Testergebnisses begibt sich der Unparteiische in sofortige Selbstisolation gemäß den geltenden behördlichen Vorgaben. Aufgrund der dezentralen Anreise des Schiedsrichterteams ist keine Quarantäne des gesamten Schiedsrichterteams erforderlich. Das Team um den leitenden Unparteiischen würde erstmals am Spieltag aufeinandertreffen, nachdem die Testergebnisse bereits ausgewertet vorliegen.

Um die Flexibilität bei den Ansetzungen zu erhöhen und den Reiseaufwand in dieser außergewöhnlichen Situation weitestgehend zu reduzieren, setzt der DFB die bisherige Praxis, Elite-Schiedsrichter nur außerhalb ihrer Landesverbände anzusetzen, außer Kraft. Diese Regelung bezieht jedoch nicht den unmittelbaren Wohnort eines Elite-Schiedsrichters mit ein. Ein Schiedsrichter wird weiterhin keine Partie mit Beteiligung des Vereins seiner Heimatstadt leiten. In Folge eines reduzierten Reiseaufwands sollen auch die Anzahl an Übernachtungen auf das Nötigste beschränkt und möglichst komplett vermieden werden. Veröffentlicht werden die Ansetzungen durch den DFB erst am jeweiligen Spieltag - nach der Testung der Schiedsrichter am Vortag einer Spielleitung - und nicht wie in der Vergangenheit üblich bereits mindestens zwei Tage im Voraus.

Vorkehrungen bei Einsätzen im VAC

Entsprechend zur personellen Aufstellung im Stadion soll auch im Kölner Video-Assist-Center (VAC) das Personenaufkommen auf ein Minimum reduziert werden. Daher wird unter anderem das Video-Assistententeam bei den kommenden Bundesligapartien durch einen Operator und nicht mehr wie zuvor durch zwei Videotechniker unterstützt. Fortan wird eine Bundesligapartie mit einem Video-Assistenten (VA), dem Assistenten des Video-Assistenten (AVA) und einem Operator besetzt. Dies entspricht auch der bisherigen Aufstellung bei einem Spiel der 2. Bundesliga . Des Weiteren wird die Aufenthaltsdauer der Video-Assistenten im VAC reduziert, indem die Vor- und Nachbesprechung online stattfinden. 30 Minuten vor ihrem Einsatz finden sich die Video-Assistenten im VAC ein, um einen Audiotest mit dem Schiedsrichterteam im Stadion durchführen zu können, und verlassen dieses umgehend nach ihrem Einsatz.

Die einzelnen Arbeitsstationen werden voneinander getrennt, zusätzliche Plexiglasscheiben werden die einzelnen Arbeitsplätze des Video-Assistenten, des Assistenten des Video-Assistenten sowie des Operators innerhalb einer Arbeitsstation separieren. Durch den Schutz der Plexiglasscheiben ist das Tragen eines Mundschutzes an der Arbeitsstation nicht notwendig, da diese Abtrennungen einen direkten Kontakt zwischen den einzelnen Personen verhindern. Sobald die Arbeitsstation durch den VA, AVA oder Operator verlassen wird, gilt im Video-Assist-Center eine Maskenpflicht.

Im VAC wird es, wie auch im Stadion, einen Hygienebeauftragten geben, der die Überprüfung der Basishygienemaßnahmen sowie die Einhaltung der Schutzvorkehrungen gewährleistet. Neben den Vorkehrungen bei Einsätzen in Stadien sowie im VAC gibt es übergeordnete Vorkehrungen und Präventionsmaßnahmen. Die Elite-Schiedsrichter des DFB erhalten beispielsweise entsprechende Vorgaben für die private häusliche Hygiene.

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