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Best Practice |07.12.2020|14:15

Club-Berater: Neue Sponsoren und Minitore

Club-Berater Marcel Martin (r.) beim 1. FC Nußbaum: "Wir sind auf einem guten Weg, absolut!"[Foto: 1. FC Nußbaum]

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Das Pilotprojekt "Club-Berater" läuft als Teil des Masterplans 2024 derzeit in zwölf Landesverbänden an. Aufgabe der Berater*innen soll es sein, Vereinsbesuche durchzuführen, erste Beratungsschritte einzuleiten und passgenaue Tipps für die Angebote der Landesverbände beziehungsweise des DFB zu geben. Am Beispiel des Badischen Fußballverbands möchten wir aufzeigen, welchen Mehrwert die Club-Berater*innen den Amateurvereinen bieten. 

Marcel Martin ist seit Juni 2020 als Club-Berater in der Region Mittelbaden tätig. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten er und seine beiden Club-Berater-Kollegen beim  Badischen Fußballverband  jedoch erst im Spätsommer die ersten Vereine vor Ort besuchen. Die Sommermonate wurden daher zur intensiven Einarbeitung genutzt. Martin ist seit seinem 15. Lebensjahr ehrenamtlich als Jugendtrainer aktiv, die letzten Jahre auch als Jugendleiter. Er kennt sich daher mit der Qualifizierung von Trainer*innen gut aus, ebenso im Bereich Ehrenamt.

Bei Themen wie dem Versicherungsschutz oder Kooperationen des Badischen Fußballverbandes lernt er jedoch selbst noch dazu. "So bewerben wir das Projekt auch", sagt Martin. "Ich sage beim Ersttermin klipp und klar, dass ich nicht alles wissen kann. Ich werde mich aber im Nachgang schlau machen, sodass wir gemeinsam Lösungen erarbeiten können." Diese Botschaft scheint beim  1. FC Nußbaum  positiv aufgenommen worden zu sein, einem kleinen Verein bei Pforzheim, dem ersten Klub, der Martins Rat in Anspruch genommen hat.

Nußbaums erster Vorsitzender Jerome Kronenwetter beschreibt, was man von der Zusammenarbeit erwarten darf. "Uns war klar, dass wir nicht nur offen für Ratschläge sein müssen, sondern auch selbst für die Umsetzung verantwortlich sind. Wenn ein Verein dagegen denkt, ich hole mir den Club-Berater und der löst meine Probleme, wird er nicht glücklich werden. Das kann kein Club-Berater leisten." Das Projekt kam für den Amateurklub zum genau richtigen Zeitpunkt, berichtet Kronenwetter. Man habe während des Lockdowns Kapazitäten gehabt, um sich über verschiedene Dinge zu informieren, Zukunftsstrategien zu entwickeln und konkret zu überlegen, was man zukünftig anders gestalten könne.

"Man muss offen sein für andere Perspektiven"

Werbebande musste erweitert werden

Marcel Martin machte die Erfahrung, dass ehrenamtliche Vereinsverantwortliche häufig nicht über konkrete Angebote des Badischen Fußballverbandes Bescheid wüssten und zeigt Verständnis dafür. "Die Ehrenamtlichen gehen einem geregelten Job nach und haben abends vielleicht noch ein oder zwei Stunden Zeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Da kann man sich nicht durch die gesamte Verbandshomepage lesen." So versteht auch Martin sich als Brückenbauer von Verband zu Vereinen.

Wesentlich für das Gelingen des Projekts ist der unkomplizierte Umgang miteinander. Martin bot Kronenwetter etwa umgehend das "Du" an, was bei diesem gut ankam. "Es herrscht ein sehr vertrauter Austausch zwischen uns. Die Kommunikation zwischen Verband und Verein wird dadurch enorm erleichtert." Dieser Umgang miteinander stelle sicher, dass man nachhaltig gut zusammenarbeite. "Marcel hat Möglichkeiten aufgezeigt und wir entscheiden für uns, was aktuell machbar ist und welche Ansätze für die Zukunft sind."

In Bezug auf die Umsetzung konkreter Vorhaben ist sich Kronenwetter sicher, dass man in vielem schon einige Schritte weiter wäre, wenn Corona nicht hemmen würde. Umso erfreulicher ist, dass erste Erfolge dennoch verzeichnet werden konnten. So gab Club-Berater Martin den Anstoß – der Krisenzeit zum Trotz –, an potenzielle Sponsoren heranzutreten. Da dies auf professionellere Weise geschah als noch in der Vergangenheit, war das Vorhaben von Erfolg gekrönt.

"So haben wir das erste Mal in der Geschichte unseres Vereins die Werbebande nicht nur gefüllt, sondern sie erweitern müssen." Der rege Austausch des Vereins mit dem Club-Berater sorgt jedoch auch dafür, dass die Nußbaumer an neue Minitore gelangt sind. Martin hatte darauf aufmerksam gemacht, dass diese Tore im Rahmen einer Aktion der AOK vergeben wurden. "Wir haben natürlich zugegriffen!", freut sich Kronenwetter. Und Martin ergänzt: "Wir versuchen die Dinge, die wir sofort umsetzen können, auch sofort umzusetzen."

Kurzfristige Erfolge und langfristige Strategie

Ein Beispiel für zukünftige Planungen ist dagegen im Bereich der Ehrenamtsgewinnung zu verorten. Martin wies darauf hin, dass der Verein die Möglichkeit habe, ein Freiwilliges Soziales Jahr anzubieten. Da der Arbeitsumfang aufgrund der Pandemie inzwischen zurückgegangen sei und man aktuell die zusätzlichen Ausgaben scheue, die mit einem FSJ in Zusammenhang stünden, habe man vorerst Abstand von der Idee genommen, meint Kronenwetter. Man sei jedoch daran interessiert, diesen Ansatz in Zukunft weiterzuverfolgen.

Das Beispiel des 1. FC Nußbaum zeigt insbesondere, dass das Club-Berater-Projekt auch für Vereine interessant ist, die sich schon auf einem guten Weg wähnen. So weist Kronenwetter darauf hin, dass man zu Beginn der Club-Beratung nicht vor übermäßig vielen Problemen gestanden habe. "Das Projekt ist für uns gerade deshalb interessant, weil wir aus unseren Möglichkeiten schon recht viel machen, aber nur innerhalb unseres Horizonts. Man muss also offen sein für andere Perspektiven."

Zu welchem Fazit kommt Kronenwetter also? "Der Besuch des Club-Beraters hat sich in vielen Belangen gelohnt. Zum einen haben wir kurzfristige Erfolge, und zum anderen gehen wir langfristige Projekte an, die wir teilweise schon länger geplant hatten. Bei all dem haben wir einen sympathischen Ansprechpartner beim Verband. Also ich kann das Projekt enorm empfehlen, unter der Voraussetzung, dass man als Verein selbst aktiv wird." Club-Berater Marcel Martin ist bislang ebenfalls zufrieden. "Wir sind auf einem guten Weg, absolut!" In Mittelbaden werde das Projekt sehr gut angenommen. Durch den Vereinsbesuch in Nußbaum habe es sich in der Pforzheimer Gegend schnell herumgesprochen, sodass aus der ersten Club-Beratung bereits weitere entstanden sind.

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