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Oberliga|21.03.2016|17:55

Comeback mit 34-Zentimeter-Nagel im Bein

Nach 18 Monaten Pause zurück auf dem Rasen: Abdullah El Youbari vom TuS Ennepetal. [Foto: Thorsten Tillmann]

Abdullah El Youbari kehrt wie Bundesliga-Legende Klaus Fischer zurück. Eintracht Bamberg kann nur noch ein finanzielles Wunder retten. Und der KFC Uerdingen hat nun einen ehemaligen St. Pauli-Profi als Trainer. Das Wichtigste aus den Oberligen auf einen Blick.

Rückkehr mit 34-Zentimeter-Nagel im Bein: Imre Renji, Trainer beim TuS Ennepetal in der Oberliga Westfalen , sah die 1:2-Niederlage bei der U 23 von Arminia Bielefeld mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Seit vier Spielen wartet sein Team auf einen Sieg. Dennoch hatte der 39-Jährige Grund zur Freude. Sein Kapitän Abdullah El Youbari feierte nach eineinhalb Jahren Pause sein Comeback und stand gleich in der Startformation. Der 28-Jährige hatte sich am 24. November 2014 beim 2:1 gegen Westfalia Herne einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Bei der Operation wurde dem Offensivspieler ein 34 Zentimeter langer Nagel eingesetzt - wie einst bei Schalkes legendärem Torjäger Klaus Fischer. Insgesamt wurde El Youbari, der in der Saison 2013/2014 noch 18 Treffer für Ennepetal erzielte hatte, in den vergangenen 15 Monaten viermal operiert.

"Entweder der Verein meldet Insolvenz an oder es geschieht noch ein Wunder und wir werden gerettet"

Bamberg vor der Insolvenz: Der Traditionsverein FC Eintracht Bamberg steht vor einer entscheidenden Woche. Nach dem spektakulären 6:2 seiner Mannschaft in der Bayernliga Nord bei der SpVgg Jahn Forchheim weiß Trainer Petr Skarabela noch nicht, ob die Eintracht wie geplant am Ostersamstag (ab 15 Uhr) zum Derby gegen die DJK Don Bosco antreten wird. Der Klub befindet sich in einer existenzbedrohenden finanziellen Schieflage. „Ich gehe davon aus, dass am Dienstag oder Mittwoch eine Entscheidung fällt. Entweder der Verein meldet Insolvenz an oder es geschieht noch ein Wunder und wir werden gerettet“, sagt der Trainer gegenüber FUSSBALL.DE . Trotz der Unruhen im Umfeld - der Vorsitzende Mathias Zeck war bereits vor zwei Wochen zurückgetreten - sei die Mannschaft intakt. „Kein Spieler lässt sich hängen. Das 6:2 war der beste Beweis dafür. Vielleicht lässt sich ein Sponsor nach dem guten Auftritt noch überzeugen“, so Skarabela.

Ex-Profi Fabian Lamotte trifft: Fabian Lamotte lief als Profi für den FC Schalke 04, für den TSV 1860 München sowie in Österreich für Sturm Graz auf. Seit der Saison 2012/13 kickt der gelernte Verteidiger für den TSV 1865 Dachau - zunächst in der Landesliga, inzwischen in der Bayernliga Süd . In dieser Saison kommt der 33-Jährige auf bislang 18 Einsätze, erzielte zuletzt bei der 1:2-Niederlage gegen den SV Heimstetten seinen zweiten Saisontreffer. Lamotte genießt es, mit Freunden auf hohem Amateurniveau weiter Fußball zu spielen. Dazu studiert er an der FH in München BWL und arbeitet als Werksstudent in einem Münchner Unternehmen. Am Ostersamstag ist er wieder auf dem Rasen gefordert. Dachau gastiert ab 15 Uhr beim Titelanwärter SV Pullach.

Timmermann bleibt in Buxtehude: Der BSV Buxtehude, der in der Oberliga Hamburg gegen den Abstieg kämpft, stellt frühzeitig die Weichen für die neue Saison. Eine der wichtigsten Personalien wurde nun mit der Vertragsverlängerung von Trainer Sven Timmermann abgehandelt. Auch Mittelfeldspieler Alassane Sama und Torhüter Dennis Bock haben bereits ihre Unterschrift unter einem neuen Kontrakt gesetzt. Buxtehude hat bereits 19 Spieler aus dem aktuellen Kader für die neue Spielzeit gebunden. „Die große Anzahl an frühen Zusagen ist ein klares Zeichen für den Zusammenhalt der Mannschaft und könnte im Abstiegskampf noch unser Ass im Ärmel sein“, meint der Sportliche Leiter René Klawon.

Ex-Profi Großkopf übernimmt: Ex-Bundesligist KFC Uerdingen 05 ist auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer fündig geworden. Jörn Großkopf, Ex-Profi des FC St. Pauli und zuletzt Co-Trainer beim Hamburger Landesliga-Spitzenreiter SC Poppenbüttel, hat am heutigen Montag seinen ersten Arbeitstag in Krefeld und beerbt beim Tabellenvierten der Oberliga Niederrhein Michael Boris, der kürzlich von seinen Aufgaben entbunden worden war. Sein Debüt gibt Großkopf, der als Trainer schon die U 19 und die U 23 des FC St. Pauli sowie den Südwest-Regionalligisten KSV Hessen Kassel betreute, am Gründonnerstag (ab 19.30 Uhr) im Derby gegen den VfR Fischeln. „Jörn Großkopf kann bis zum Saisonende die Mannschaft kennenlernen und in Ruhe die Kaderplanung für die kommende Saison vorantreiben“, erklärt KFC-Präsident „Lakis“ Kourkoudialos. Den Regionalliga-Aufstieg haben die Krefelder bei zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Wuppertaler SV wohl schon abgehakt.

Dämpfer für Göttinger Regionalliga-Träume: Die SVG Göttingen , die als Aufsteiger in der Oberliga Niedersachsen 18 Spiele in Folge ungeschlagen geblieben war, hat nun bei der U 23 des Drittligisten VfL Osnabrück (0:2) bereits die zweite Niederlage in Folge kassiert. Der direkte Durchmarsch in die Regionalliga Nord ist zwar noch möglich, die Chancen sind bei fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Germania Egestorf-Langreder allerdings nur noch gering. Die von Knut Nolte trainierten Göttinger konnten die Ausfälle der Leistungsträger Josú De las Héras Vicuna, Denny Cohrs und Jan Hoffmann nicht auffangen. Außerdem standen beim VfL Osnabrück mit Torhüter Bernd Düker, Innenverteidiger Nicolas Eiter und und Angreifer Kamer Krasniqi immerhin drei Spieler aus dem erweiterten Profikader in der Startelf.

Pokal-Hit terminiert: Das Terminchaos rund um das Halbfinalspiel im Niederrheinpokal zwischen den beiden ehemaligen Bundesligisten Wuppertaler SV und Rot-Weiß Oberhausen hat ein Ende. Die Partie ist nun endgültig für Mittwoch, 20. April (ab 19.30 Uhr), angesetzt worden. Eigentlich sollte die Begegnung zwischen dem Spitzenreiter der Oberliga Niederrhein und dem West-Regionalligisten aus Oberhausen, die im Rahmen der Serie Road to DFB-Pokal von FUSSBALL.DE mit einem Videoteam begleitet wird, bereits vergangene Woche ausgetragen werden, war jedoch wegen Unbespielbarkeit des Platzes ausgefallen. Auch der ursprüngliche Ersatztermin (6. April) war aufgrund eines nicht zu verlegenden Ligaspiels von RWO gegen Wattenscheid 09 nicht zu halten. Der Sieger des Duells zwischen Wuppertal und Oberhausen ist beim großen Finaltag der Amateure am 28. Mai live in der ARD zu sehen und trifft dort im Endspiel auf Titelverteidiger Rot-Weiss Essen . Der Pokalsieger qualifiziert sich für den DFB-Pokal.