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Amateurstatistiken

Auf die Plätze|19.01.2020|16:45

Diese 7 Läufertypen gibt's im Amateurfußball

Wintervorbereitung bedeutet laufen, laufen, laufen: Wir stellen die verschiedenen Läufertypen einer Mannschaft vor.[Foto: Getty Images]

Die Winterpause nähert sich dem Ende. Langsam geht es zurück auf den Platz, Grundlagen legen für die Rückrunde. Zum Schrecken vieler Amateurkicker stehen wieder vermehrt die unbeliebten Laufeinheiten in den Trainingsplänen. FUSSBALL.DE wirft einen Blick auf die unterschiedlichen Läufertypen in der Mannschaft. 

Der Streber:  Er geht auch an Weihnachten und Neujahr joggen und kommt topfit zum Trainingsauftakt. Stets dabei sind seine schicken Laufschuhe und die wasserdichte Pulsuhr, die natürlich die teuerste auf dem Markt ist. Der Computer für das Handgelenk liefert ihm alle wichtigen Daten, von Herzfrequenz bis Durchschnittsgeschwindigkeit. Denn der nächste Marathon kommt bestimmt. Seinen Mitspielern macht er mit den regelmäßigen Postings seiner Läufe auf Facebook ein schlechtes Gewissen. Sobald der Ball ins Spiel kommt, beginnen bei ihm aber die Probleme. Denn technisch gehört er nicht gerade zur Crème de la Crème, was ein Grund dafür sein könnte, dass aus seinen vielen Flankenläufen so wenig Zählbares rauskommt. Beim Cooper-Test auf der Tartanbahn fühlt er sich einfach deutlich wohler als beim Flanken von der Seitenlinie.

Die Pferdelunge:  Im Spiel macht er als Sechser die meisten Meter. Im Training und beim Waldlauf schiebt er dafür lieber eine ruhige Kugel. Nach dem Motto: Kraft sparen für das wichtige Spiel am Wochenende. Auch joggen geht der Dauerläufer nie. Beim Cooper-Test hält er zwar am längsten mit dem Streber mit, muss dann aber doch einsehen, dass das Rauchen nicht förderlich ist. Auf dem Platz, wenn der Schiedsrichter angepfiffen hat, kann er aber laufen wie ein junger Gott und treibt seine Mannschaft als Mittelfeldmotor an. Wenn der fußballerisch limitierte Streber mal wieder den Ball verloren hat, jagt er dem halt auch beim fünften Mal hinterher. Und wenn es sein muss, zieht er dabei auch in der Nachspielzeit noch einen Sprint von Sechzehner zu Sechzehner an.

Der Stehgeiger:  Das Moppelchen im Team hat panische Angst vor der Vorbereitung. Immer diese Laufeinheiten, er will als Stürmer doch nur Tore schießen. Beim Lauf um den See ist er dann wie erwartet nach wenigen Metern weit abgeschlagen. Selbst mit den Quasselstrippen kann er nicht mithalten. Im Spiel hechelt er nach fünf Minuten nach Luft und trottet mit quälendem Gesichtsausdruck zum Betreuer an der Seitenlinie, der ihm den rettenden Schluck Wasser gibt. Danach parkt er seinen Astralkörper wahlweise an der Mittellinie oder im gegnerischen Fünfer. Dafür hat der Stehgeiger den besten Riecher der Mannschaft und glänzt durch seine Abstauber-Qualitäten.

Der Soziale:  Er hat selbst keine Lust auf Joggen, freut sich aber immer über Gesellschaft und nervt deshalb in der WhatsApp-Gruppe, ob sich nicht doch noch vor dem Vorbereitungsbeginn zwei bis drei Mitspieler für eine Laufrunde überreden lassen. Toller Nebeneffekt: Beim Trainer macht das natürlich einen vorzüglichen Eindruck. Er ist eine der Tratschtanten im Team und kann keine Minute den Mund halten. Kein Wunder, dass er beim Waldlauf der erste mit Seitenstechen ist und gemeinsam mit den anderen Quasselstrippen am Ende der großen Gruppe den letzten Orientierungspunkt für den faulen Stürmer bietet.

Der Sprintertyp:  Auf den ersten 50 Metern ist er schneller als sein eigener Schatten. Auf längeren Strecken hat er es aber nicht mehr so leicht. Denn alles, was darüber hinaus geht, liegt dem Sprinter so gar nicht. Wenn es mit dem Team auf die Laufrunde geht, kämpft er stets am Ende des Feldes um den Anschluss. Genervt von dem Gelaber der Quasselstrippen versucht er einfach nur zu überleben. Er blüht auf, wenn er im Spiel freie Wiese vor sich hat und mit dem Ball ein paar schnelle Meter machen kann. Ob an die Eckfahne oder auf das freie Tor ist dabei zweitrangig.

Die Diva:  Der Spielmacher mit der Nummer 10 versteht nicht, was das ganze Laufen bringen soll. Ohne Ball am Fuß wird für ihn jeder Schritt zur Qual. Trotzdem rafft er sich immer wieder auf und schwimmt bei der Laufeinheit in der Mitte der Mannschaft mit. Dafür blüht er mit dem Ball am Fuß auf. Plötzlich kann er laufen, verrennt sich aber nur zu gerne in Dribblings gegen fünf Gegenspieler. Beim Ballverlust ist er der erste, der abwinkt und stehen bleibt. Schließlich spielt hinter ihm auf der Sechs die Pferdelunge. Er meldet sich dann wieder beim nächsten Freistoß aus gefährlicher Position, den er in den Winkel zirkelt oder in den benachbarten Bach drischt.

Der Pumper:  Ihn sieht man öfter im Fitnessstudio als auf dem Fußballplatz. Mit seinen Mukkis gewinnt er jeden Zweikampf, wenn er denn mal in einen kommt. Seinen Fokus legt er voll aufs Gewichte stemmen. Das Warmlaufen vor einem Krafttraining macht für ihn keinen Sinn. Und wenn er dann mal den Leg-day vergessen hat, machen die dünnen Beine bei der Laufeinheit schnell schlapp. Im Spiel gelingt ihm meistens nicht viel, trotzdem sorgt sein Erscheinungsbild beim Gegner erstmal für Respekt.

Fallen Euch noch weitere Typen ein? Dann schickt uns eure Vorschläge an  fussball.de@dfb.de !

Sergiy Beglaryan schickte uns zum Beispiel eine Mail und meinte: "Der, der sich nach ein paar Metern in einem Busch versteckt und abwartet, bis seine Kollegen fast fertig sind, um dann topfit aus dem Busch zu springen." Wie würdet ihr diesen Typen nennen? Der "Abkürzer" oder einfach nur "Phantom"?

Den Läufertypen, den uns Thure Schröder per Mail beschrieben hat, nennen wir mal den Selbstbewussten : "Er denkt, dass er schnell ist und kommt auch höchstmotiviert zum Laufen. Am Ende wird er dann aber trotzdem Letzter!"

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