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Ex-Schalker |07.12.2018|13:00

Dortmunder Stieber: Heiß auf den Derbysieg

Paul Stieber vom ASC Dortmund vor dem Derby gegen Schalke II: "Für die 90 Minuten auf dem Platz gibt es keine Freunde."[Foto: Verein]

Er ist in Gelsenkirchen geboren und hat zwölf seiner bisher 21 Lebensjahre für den FC Schalke gespielt. Am Sonntag (ab 14.30 Uhr) und damit keine 24 Stunden nach der „Mutter aller Derbys“ in der Bundesliga zwischen S04 und Borussia Dortmund kehrt Paul Stieber an seine alte Wirkungsstätte zurück: als Spieler eines Klubs aus der aus Schalker Sicht „verbotenen Stadt“ oder auch „Lüdenscheid-Nord“ – und gegen die U 23 der Königsblauen.

Beim Oberligisten ASC Dortmund hat der Mittelfeldkicker im August einen Neuanfang gewagt, nachdem er zuvor beim Schalker Nachbarn SC Hassel eine Mannschaftsauflösung erlebt hatte und beim griechischen Zweitligisten Panserraikos Serres plötzlich krank geworden ist.

Im FUSSBALL.DE -Interview schildert Paul Stieber, auf dessen Profilbild auf diversen Fußballportalen noch ein S04-Trikot zu sehen ist, wie er als Balljunge in der Arena ganz nah an den Schalker Stars war, wie er mit dem ASC Dortmund den enteilten Spitzenreiter Schalke II aufhalten will und was er fürs große Derby am Samstag tippt.

FUSSBALL.DE: Paul Stieber, spüren Sie schon ein komisches Gefühl, nach so langer Zeit als Spieler des FC Schalke nun plötzlich auf der gegnerischen Seite zu sein?

„Ich war schon als Kind Schalke-Fan und immer im Stadion“

Paul Stieber: Ich freue mich sehr auf das Spiel. Erstens, weil es für mich natürlich etwas besonderes ist, nach Schalke zurückzukehren und ein paar Jungs, die ich aus meiner Zeit auf Schalke ja noch kenne, wiederzusehen. Und zweitens geht es auf dem Platz darum, vielleicht für eine große Überraschung zu sorgen. Schalke ist klarer Spitzenreiter und wird auch aufsteigen, aber wir wollen sie ärgern. Ich bin jedenfalls jetzt schon heiß auf die Partie.

Letzten Sonntag haben Sie beim 3:1-Sieg gegen Paderborns U 21 zweimal getroffen, obwohl Sie ja nicht der klassische Torjäger sind. Falls Sie auf Schalke treffen sollten: Ist das Jubeln verboten?

Stieber: Nein, wieso sollte es? Ich bin jetzt ein Spieler des ASC Dortmund und will mit meiner Mannschaft das Bestmögliche herausholen. Natürlich liegt mir der Verein aufgrund meiner Schalker Vergangenheit am Herzen, aber für die 90 Minuten auf dem Platz gibt es keine Freunde.

Stimmt es eigentlich, dass Sie früher in Schalke-Bettwäsche geschlafen haben?

Stieber: Nein, das ist nicht richtig. Ich war aber schon, seit ich ein Kind war, Schalke-Fan und immer im Stadion. Mit elf Jahren war ich auch zum ersten Mal Balljunge in der Arena, das habe ich bis zum 15. Lebensjahr gemacht und war auch mal bei einem Derby dabei.

Wie ist es ausgegangen?

Stieber: 2:1 für Schalke, das war 2010.

Und was tippen Sie am Samstag?

Stieber: 3:0 für den BVB!

Oha! Sie waren als kleiner Balljunge nahe an den Stars und haben mit Schalkes U 17 und U 19 in der Bundesliga gespielt. Da haben Sie doch sicher von der Profi-Bundesliga geträumt und nicht von der Oberliga, oder?

Stieber: Natürlich! Wenn man in der Schalker Jugend spielt und ab und zu auch mal bei den Profis mittrainieren darf, dann will man natürlich selber dahin. Leider hat es nicht geklappt, aber ich gebe nicht auf und trainiere jeden Tag hart, um meine Ziele im Fußball zu verwirklichen.

Das heißt, der ASC Dortmund ist nur eine Übergangsstation für Sie?

Stieber: So möchte ich es nicht ausdrücken. Nachdem ich aus der Schalker Jugend gekommen bin und in der U 23 wenig Einsatzzeiten hatte, bin ich zum SC Hassel gegangen. Leider ging es dort nicht weiter, die Mannschaft wurde mitten in der Hinrunde zurückgezogen und ich bin nach Griechenland zum Zweitligisten Panserraikos Serres gewechselt. Leider habe ich mir dort einen schweren Magen-Darm-Infekt zugezogen und musste nach Deutschland ins Krankenhaus. Eigentlich war ich mit dem ASC Dortmund schon für Januar klar, dann ist es wegen der Erkrankung August geworden. Ich möchte jetzt die Saison in der Oberliga gut zu Ende spielen und dann mal gucken, was sich ergibt.

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