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Schiri-Prominenz|06.08.2020|09:00

"Eisern"-Sportchef Ruhnert pfeift in Iserlohn

Tausendsassa mit Pfiff: Oliver Ruhnert in seiner sauerländischen Heimat.[Foto: VTS Iserlohn]

Er ist Geschäftsführer Profifußball beim Bundesligisten 1. FC Union Berlin, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke in seiner Heimat Sauerland – und als sportlicher Berater seines Heimatklubs FC Iserlohn sowie als Schiedsrichter für den BSV Lendringsen fest im Amateurfußball verwurzelt.

In letzterer Funktion war Oliver Ruhnert mal wieder am vergangenen Sonntag im Einsatz, er leitete das Testspiel zwischen dem VTS Iserlohn gegen den TSV Lüdenscheid . Warum er nach wie vor gerne an der Pfeife ist und wie oft er noch Zeit für den Amateurfußball findet, verrät der 48 Jahre alte frühere Direktor der Schalker "Knappenschmiede" im folgenden Interview.

Herr Ruhnert, wie kam es zu Ihrem Einsatz als Schiedsrichter in Iserlohn?

Oliver Ruhnert:  Das war ein ganz normaler Vorgang. Ich werde über den Spielausschuss angefragt, und wenn es zeitlich passt, mache ich das gerne. So läuft das auch während der Saison, der Leiter des Spielausschusses hat den Bundesliga-Spielplan im Blick und setzt mich dementsprechend an. Wenn wir mit Union freitags oder samstags spielen, ist es gar kein Problem, sonntags in Westfalen auf dem Platz zu stehen.

"Die Spieler zeigen viel Respekt und finden es ganz gut, dass da einer aus der Bundesliga ein Amateurspiel pfeift oder in der Oberliga an der Linie steht"

Brauchen Sie denn jetzt, in der Sommerpause der Bundesliga, nicht mal Urlaub?

Ruhnert:   (lacht ) Doch schon, ich habe mir auch einige freie Tage gegönnt. Aber diese Sommerpause ist, durch Corona bedingt, natürlich anders als sonst. Unser Kader beim 1. FC Union Berlin ist längst nicht komplett, da gibt es noch eine Menge zu tun. Gleichwohl bin ich gerne zu Hause und empfinde es sogar als entspannend, wenn ich nach einem Bundesliga-Spiel nach Hause fahre und dort ein Amateurspiel leiten oder meine jüngeren Schiedsrichter-Kollegen als Assistent an der Line unterstützen kann.

Werden Sie, seitdem Sie eine Führungsposition bei einem Bundesligisten bekleiden, von den Amateuren anders angesehen?

Ruhnert:  Ja, das ist schon so! Klar kennt man mich jetzt schon lange in Iserlohn und Umgebung, aber seit ich in Schalke tätig war und vor allem jetzt bei Union Berlin, ist die Wahrnehmung noch einmal eine andere. Es geht mir aber nicht darum, im Mittelpunkt zu stehen, sondern ich tausche mich einfach gerne mit den Leuten aus.

Nach einem Auftritt bei Sky, im "Doppelpass" oder im "Aktuellen Sportstudio" kommen von den Spielern keine Sprüche wie: "Der Ruhnert trifft noch nicht mal die Torwand"...?

Ruhnert:   (lacht) Nein, das habe ich noch nicht gehört. Im Gegenteil, die Spieler zeigen viel Respekt und finden es ganz gut, dass da einer aus der Bundesliga ein Amateurspiel pfeift oder in der Oberliga an der Linie steht.

'Ohne Schiedsrichter geht’s nicht' heißt eine Aktion des Fußball- und Leichtathletik Verbandes Westfalen. Sie als Vertreter aus der Bundesliga dürften ein Vorbild für junge Leute sein...

Ruhnert:  Das hoffe ich, aber noch einmal: Es geht nicht um meine Person, sondern darum, dass wir Schiedsrichter brauchen. Die von Ihnen genannte Aktion ist vor der Corona-Krise gestartet, und ich hoffe, dass sich potenzielle künftige Schiedsrichter durch die Pandemie nicht davon abhalten lassen, sich für einen Lehrgang anzumelden. Auch vor diesem Hintergrund habe ich gerne den Post des VTS Iserlohn  geteilt, um so auf die Aktion "Ohne Schiedsrichter geht’s nicht" aufmerksam zu machen.

Muss sich der Profifußball nicht generell mehr für die Amateure einsetzen?

Ruhnert:  Das wünsche ich mir, denn er ist die Basis des Fußballs. Ohne Amateure und die Förderung des Nachwuchses kann es keinen Profifußball geben. Für mich ist es daher selbstverständlich, dass ich mich in jeder freien Minute, die ich abseits meiner Tätigkeit für den 1. FC Union Berlin habe, um den Fußball in meiner Heimat kümmere.

Bleibt da auch noch Zeit für Ihr politisches Amt?

Ruhnert:  Auch das klappt ganz gut – und zwar, wie im Fußball, dank funktionierender Gemeinschaftsarbeit. Mir ist es wichtig, mich für die Themen vor Ort einzusetzen und nach Möglichkeit mitgestalten zu können. Das ist im Fußball wie in der Politik so. Von daher habe ich mich auch für die kommende Kommunalwahl am 13. September als Spitzenkandidat der Partei Die Linke aufstellen lassen.

Und am Wahlsonntag geht es natürlich auch noch auf den Sportplatz?

Ruhnert:  Das hört sich gut an (lacht) . Mal sehen, ob und wie sich das einrichten lässt...

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